Zielerreichung: Der #1 Grund warum so viele nicht ihre Ziele erreichen
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Ziele setzen für die Zielerreichung

Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich diesen Satz höre.

 

„Ich erreiche meine Ziele nicht. Und ich weiß einfach nicht warum.“ 

 

Dabei stellt sich bei genauerer Analyse meist heraus, dass nicht am Ziel selber liegt, sondern an der Vorbereitung. Viele Klientinnen haben Schwierigkeiten dabei, sich Ziele wirksam zu setzen, diese Ziele richtig zu formulieren und auch die Planung der Zielerreichung weist vorprogrammierte Probleme auf.

 

Lies weiter: Ziele richtig planen & erreichen mit der 5 Punkte Agenda & Ziele richtig planen in 4 einfachen Schritten

 

Was man sich immer so leicht vorstellt, ist in der Realität oftmals wesentlich komplizierter, als zuvor gedacht. Ist die erste Hürde genommen, und du hast endlich deine wahren Ziele setzen können, wartet auch schon die nächste Herausforderung auf dich.

 

Mit dem Setzen von Zielen ist es noch nicht getan. Denn jetzt beginnt die eigentliche Arbeit, du willst deine Ziele erreichen. Sicher hast du auch schon mal davon gehört, dass es nichts im Leben umsonst gibt. Bei der Zielerreichung ist es auch so. Kein Ziel kann ohne Aufwand erreicht werden.

 

Alle Ziele, die du dir setzt, benötigen Leidenschaft und Arbeit, um erreicht zu werden.

Was das genau bedeutet, welcher der Nummer 1 Grund für Scheitern bei der Zielerreichung ist und wie du trotzdem deine Ziele erreichen kannst, darum geht es in diesem Beitrag.

 

Zielerreichung in nur 2 Schritten – Den #1 Fehler beim Ziele erreichen vermeiden

  1. Warum Freude und Schmerz bei der Zielerreichung bedeutend sind?
  2. Was Strategie mit Selbstdisziplin zu tun hat und warum du beides brauchst, um deine Ziele zu erreichen?

 

Was ist eigentlich der Fehler Nummer 1, den so viele begehen, wenn sie Ziele erreichen wollen? Das werde ich dir ganz am Ende dieses Beitrags verraten. Vorher zeige ich dir, wie du deine Ziele erreichen kannst und dabei typische Fehler vermeidest. Vielleicht kommst du vor dem Ende dieses Artikels selbst drauf, was der größte Fehler ist, den du auf dem Weg zu deiner Zielerreichung machen kannst.

 

Hin- und Wegmotivation bei der Zielerreichung: Erkenne, was dich motiviert

Schritt 1 beim Vermeiden des #1 Fehlers bei der Zielerreichung

Ich hatte schon in meinem Beitrag Ziele setzen: so findest du endlich deine wahren Ziele erwähnt, wie viele Leute mir persönlich bekannt sind, die zwar eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio besitzen und monatlich ihre Gebühren zahlen, doch niemals trainieren gehen.

 

Ich weiß, du hast vermutlich keine Gewichtsprobleme. Doch nehmen wir für einen kurzen Augenblick mal an, du würdest Gewicht abnehmen wollen. Wäre auch für dich die erste Maßnahme der Gang zum Fitnessstudio?

 

Wenn ja, dann hast du sicher auch ganz konkrete Bilder in deinem Kopf, die augenblicklich bestimmte Assoziationen erwecken. Sobald ich an Fitnessstudios denke, kommen mir sofort Gedanken an verschwitzte Menschen, Gruppenduschen und muffige, unangenehme Gerüche in den Kopf. Dabei ist alles für sich genommen bereits ein Grund für mich, nicht freiwillig in ein Studio zu gehen.

 

Mich würde kaum etwas überzeugen, mir das Gewicht in einem Fitnessstudio abzustrampeln. Meine Motivation dafür läge direkt bei null. Und genau aus diesem Grunde war ich auch noch nie Mitglied in einem Fitnessstudio.

 

Natürlich könnte ich meine Meinung und meine Gedanken, bezüglich dieser Methode zum Gewichtsreduktion, bewusst und mit etwas Mühe sicher ändern, wenn nicht noch andere Aspekte für mich gegen Fitnessstudios sprächen.

 

Kenne Deine Motivation

Was ich nun schon angedeutet habe, ist die Tatsache, dass jeder von uns grundsätzlich durch zwei gegensätzlich wirkende Kräfte motiviert wird. Die eine Kraft heißt Freude und die andere Schmerz.

 

Während meine persönlichen Gedanken zum Thema Fitnessstudio eher schmerzhafter Natur sind, so können sie für andere Menschen die pure Freude bedeuten. Ich kenne nicht nur Menschen, die trotz ihrer Mitgliedschaft nie einen Fuß ins Fitnessstudio setzen, sondern auch jene, welche dort quasi zu Hause sind.

 

Dabei geht es nicht um die Sache selbst. Es geht nicht darum, ob Fitnessstudios grundsätzlich gut oder schlecht sind. Entscheidend ist allein, welche Einstellung du zum Thema Fitnessstudio hast. Empfindest du den Sport in geschlossenen Räumen mit vielen anderen schwitzenden Menschen zusammen als Bereicherung, oder eher als pure Qual? Die Frage auf diese Antwort macht den Unterschied aus.

 

Und dieses Beispiel dient nur als Veranschaulichung für alle anderen Themen. Grundsätzlich geht es bei jeder Zielerreichung immer nur darum, ob etwas Schmerz oder Freude in dir auslöst. Dabei ist jeder von uns grundsätzlich motiviert, Schmerz zu vermeiden. Niemand fühlt sich gern unwohl oder unglücklich.

 

Doch so unwohl du dich eventuell mit ein paar Kilos zu viel fühlst, so sehr möchtest du auch die schmerzhaften Gedanken an Diäten, Hungergefühl, Verzicht und ein trostloses Leben vermeiden.

 

Das sind so ziemlich jene Assoziationen, die oftmals mit dem Thema Gewichtsabnahme verbunden werden. Du kannst ja überprüfen, welche leidvollen Begleiterscheinungen dir in den Sinn kommen, wenn du daran denkst, Gewicht abzunehmen.

 

Kurzfristige Schmerzvermeidung motiviert meist stärker

Sowohl Hungergefühl wie auch ein trostloses Leben sind keine Dinge, die uns Freude bereiten und motivieren. Im Gegenteil sie bereiten uns Schmerz. Und zwar kurzfristig betrachtet unmittelbar bevorstehend.

 

So sehr du dich auch darüber freuen würdest, die perfekte Bikini-Figur zu haben, so sehr demoralisiert dich das Schreckensszenario in deinem Kopf bereits beim Gedanken an eine Diät. Und wenn du ganz ehrlich bist, so motiviert dich das Vermeiden des bevorstehenden Schmerzes mehr, als dieses positive und gute Gefühl eines fitten Körpers.

 

Dieser Mechanismus ist in den meisten Fällen überhaupt nicht bewusst. Stattdessen dienen haufenweise Ausreden, weshalb es gerade einfach überhaupt nicht passt, ins Fitnessstudio zu gehen, oder die Ernährung umzustellen.

 

Tatsächlich hatte ich dieses Thema erst letztens im Coaching mit einer Klientin. Zwar geht es bei mir in den Coachings grundsätzlich um das Thema der Zielerreichung, doch betrachte ich in der Arbeit stets die komplette Lebenswelt meiner Klienten. Und so kam das Thema auch auf die Gesundheit und die Gewichtsabnahme.

 

Dabei passierte, was passieren musste, zwar würde meine Klientin sehr gerne ein paar Kilos leichter werden, doch ist es aktuell viel zu stressig im Job und außerdem zieht der Partner nicht mit. Und überhaupt möchte sie ja auch nicht zweimal kochen müssen.

 

Ich sage nicht, dass ich diese Ansicht nicht verstehen kann. Doch wenn wir alle ganz ehrlich sind, dann wissen wir, dass es im Büro immer zu stressig sein wird und nur die wenigsten Partner erfreut sind, wenn die Ernährung umgestellt wird.

 

Was ist also das Resultat? Was würdest du tun?

 

Würdest du alle deine Ziele über Bord werfen und sagen: „Gut, Thema Zielerreichung ist abgehakt“, oder würdest du nach Lösungen suchen? Würdest du den beschwerlichen Weg gehen und im Zweifelsfall vielleicht sogar zweimal kochen, um dein Ziel zu erreichen?

 

Lies weiter: Traumleben: Ziele erreichen beginnt im Heute

 

Zielerreichung bedeutet immer Veränderung. Wenn du in deinem Leben nichts veränderst, wie kannst du dann erwarten, dass sich etwas verändert?

 

Um deine Ziele erreichen zu können, musst du immer raus aus deiner Komfortzone. Ziele zu setzen und zu erreichen ist immer anstrengend und mühsam. Zielerreichung wird niemals nur Spaß machen und super einfach sein. Wenn es einfach wäre, könnte es jeder. Darum, sei du anders. Erreiche deine Ziele und sei dir vor allem dessen bewusst, dass die Zielerreichung dich etwas kosten wird.

 

Lies weiter: Wie Du Deine Ziele erreichen kannst und wie nicht

 

Auf zur Zielerreichung: Schmiede einen Plan und verfolge selbstdiszipliniert dein Ziel

Schritt 2 beim Vermeiden des #1 Fehlers beim Ziele erreichen

Du kannst es dir sicher bereits denken. Zielerreichung verlangt nach einem Plan. Es geht letztlich darum, deine Aufmerksamkeit zu bündeln und dein Handeln aktiv zu lenken. Und das funktioniert nur mit einer Strategie.

 

Eine Strategie ist letzten Endes nichts anderes als ein Plan. Sobald du dir Ziele gesetzt hast, sollte dein nächster Schritt darin bestehen, dir eine Strategie zu überlegen, wie du diese Ziele erreichen kannst. Wenn du versäumst, an dieser Stelle einen Plan für deine Zielerreichung zu erstellen, überlässt du das Erreichen deines Ziels dem Zufall als deinem eigenen Handeln. Du gibst die Kontrolle aus der Hand.

 

Ein häufiger Fehler, der in dieser Phase der Zielerreichung gemacht wird, besteht darin, blockierende Glaubenssätze während der Strategieplanung nicht zu erkennen und daher zu glauben, die Ziele wären unmöglich erreichbar.

 

Dabei ist ein Ziel an sich weder möglich noch unmöglich, sondern immer das, was du daraus machst. Bist du der Meinung, ein Ziel sei unerreichbar und unmöglich, so ist es unmöglich. Glaubst du währenddessen jedoch daran, dass dein Ziel absolut erreichbar ist und du es schaffen kannst, dann stehen die Chancen extrem gut, dass du dein Ziel erreichen wirst.

 

Lies weiter: Ziel erreichen: der Mini-Crashkurs zum Erfolg – so erreichst du jedes deiner Ziele

 

Es ist also von entscheidender Bedeutung für deine Zielerreichung, dass du an dein Ziel glaubst. Nur, wenn du davon überzeugt bist, dein Ziel erreichen zu können, wirst du einen Plan entwickeln und diesen auch umsetzen.

 

Denn warum solltest du einem Plan zu einem Ziel folgen, wenn dieses Ziel sowieso unmöglich erreichbar ist? Richtig, das würde keinen Sinn ergeben.

 

Ein weiterer Fehler, der in dieser Phase der Zielerreichung oft gemacht wird, ist es, Strategie mit Selbstdisziplin zu verwechseln. So habe ich letztens erst in einem Artikel, in welchem es darum ging, wie man seine Ziele erreichen kann, gelesen, dass man Ziele nur mit Strategie anstatt mit Selbstdisziplin erreicht.

 

Mein erster Gedanke dazu: Ernsthaft?!

 

Ich habe zum Thema Zielerreichung selten etwas gelesen, was noch falscher war. Wie du bereits weißt, braucht jede gute Zielerreichung eine Strategie zum Ziel. Denn wie willst du kontrollieren, ob du noch auf dem richtigen Weg bist, wenn du keinen Plan hast und deinen Weg nicht einmal kennst?

 

Soweit so gut. Immerhin ging es ja in dem Artikel darum, dass eine Strategie für das Erreichen von Zielen notwendig ist. Doch was kommt danach?

 

Nachdem du deinen Masterplan zur Zielerreichung ausgearbeitet hast, legst du ihn einfach in dein Nachtkästchen und lässt ihn dort für dich arbeiten? Oder wie genau soll man ohne Selbstdisziplin ein Ziel erreichen?

 

Ich weiß, du verstehst genau, was ich meine. Strategie und Selbstdisziplin sind zwei elementare Bestandteile jeder Zielerreichung. Ohne Selbstdisziplin ist der beste Plan zum Scheitern verurteilt und umgedreht, ist ohne eine gute Strategie jede Selbstdisziplin nur fruchtloser Aktionismus.

 

Der Unterschied zwischen Strategie und Selbstdisziplin ist damit nahezu selbsterklärend. Deine Strategie ist der Plan zu deinem Ziel. Eine Art Landkarte, welche dir den Weg zeigt. Sie ist deine Orientierung, wenn du einmal nicht mehr so genau wissen solltest, ob du noch auf dem richtigen Kurs bist.

 

Deine Selbstdisziplin lässt dich vorankommen. Sie ermöglicht es dir, jeden einzelnen Tag an deiner Zielerreichung zu arbeiten und etwas dafür zu tun, auch heute wieder einen Schritt weiter zu kommen. Selbstdisziplin ist dein Erfolgsrezept, nachdem du deine wahren Ziele gefunden, dir diese Ziele gesetzt und dir anschließend einen Plan für deine Zielerreichung überlegt hast.

 

Jemand der allen Ernstes glaubt, Selbstdisziplin zum Erreichen von Zielen nicht zu benötigen, könnte falscher nicht liegen. Strategie und Selbstdisziplin in der Zielerreichung sind zwei untrennbar miteinander verbundene Erfolgsfaktoren. Das eine kann ohne das andere nicht, sie gehen auf deinem Weg zum Ziel Hand in Hand miteinander.

 

Selbstdisziplin bedeutet beständiges Handeln und das kontinuierliche Verfolgen eines Plans. Sie lässt dich dein Handeln in die richtige Richtung lenken und auch in schwierigeren Phasen dein Ziel weiterverfolgen.

 

Warum so viele Menschen an der Zielerreichung scheitern

Bisher ging es in diesem Artikel augenscheinlich sehr wenig um den Fehler Nummer 1 beim Ziele erreichen. Doch nur augenscheinlich, denn wenn du noch mal genau nachliest, wirst du erkennen, dass der Beitrag voll mit Hinweisen ist.

 

Sicher hättest du jetzt gerne endlich die Antwort, richtig? Es ist genau die gleiche, weshalb die meisten Fitnessstudios mehr Mitglieder auf dem Papier haben, als tatsächlich regelmäßig trainieren.

 

Die Antwort ist denkbar einfach. Der Grund #1, warum die Zielerreichung bei vielen nicht klappt, liegt darin, dass das Erreichen von Zielen harte Arbeit ist.

 

Ich hoffe, du bist über diese einfache Antwort nicht enttäuscht. In den meisten Fällen liegen die Antworten, nach welchen wir suchen, tatsächlich direkt vor unserer Nase. Selten sind Probleme wirklich komplex. So ist es auch beim Erreichen von Zielen.

 

Oft haben wir beim Ziele setzen noch erheblich mehr Spaß, als bei der Zielerreichung. Das liegt daran, dass uns Ziele etwas abverlangen. Zielerreichung hat ihren Preis und diesen müssen wir zahlen, um unsere Ziele zu erreichen. Nichts im Leben gibt es umsonst und alles verlangt nach einem Ausgleich.

 

Genauso wenig, wie du ganz schnell viel Geld verdienen kannst, ohne dafür etwas zu leisten, genauso wenig wirst du deine Ziele erreichen, ohne die nötige Arbeit in die Zielerreichung zu investieren. Und so kommt es, dass die meisten von uns ihre Ziele aufgeben, bevor sie überhaupt richtig begonnen haben, sie vom Traum zur Realität werden zu lassen.

 

Ziele zu erreichen ist mühsam. Zielerreichung fordert dich heraus und prüft dich jeden Tag aufs Neue, ob es dir mit deinen Zielen auch wirklich ernst ist.

 

Lies weiter: Der Wendepunkt: Träume ernst nehmen und Ziele setzen

 

Wahre Ziele & echte Motivation

An dieser Stelle wird deutlich, ob du deine wahren Ziele finden konntest und deine gesetzten Ziele für dich alternativlos sind. Der Unterschied zu beliebigen Zielen, die keine echten Ziele sind, besteht darin, dass wahre Ziele nicht einfach ausgetauscht werden können.

 

Wahre Ziele sind jene Ziele, die deinen Bedürfnissen dienen und mit deinen Wertvorstellungen konform gehen. Es sind Ziele, welche dich tief motivieren und deren Erreichung mit einer echten Bedürfniserfüllung einhergeht.

 

Bei wahren Zielen stellt sich nicht die Frage, ob es den Aufwand wert ist oder ob du vielleicht lieber aufgeben und deine Energien anderweitig einsetzen willst. Diese Ziele, welche auf echten Bedürfnissen gründen, sind dir jeden Aufwand wert. Die Motivation, die du für diese Ziele hast, lässt dich alle Schwierigkeiten meistern und jede Hürde nehmen. Auch wenn es mühevoll wird und du dich an manchen Tagen fragst, wie du das alles überhaupt erreichen sollst, findest du immer wieder eine Lösung, weil du weißt, dass dieses Ziel dein Ziel ist.

 

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