Ziele setzen als wären sie Wünsche zu Weihnachten
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Ziele setzen: Vom Wünschen und Träumen

Haben wir das Wünschen verlernt?

 

Mir kommt es manchmal so vor, als könnten wir nicht mehr träumen. Wenn ich so über meine tägliche Arbeit im Coaching nachdenke, fällt es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen. Das Träumen und Wünschen hat in unserer Erwachsenenwelt kaum einen Platz.

 

Und jene, die sich diese wundervolle Fähigkeit beibehalten haben, werden Träumer genannt.

 

Wir alle wissen, dass diese Bezeichnung nicht unbedingt positiv gemeint ist. Träumer empfinden wir als realitätsferne Menschen, die ihr Leben mit der Suche nach dem Einhorn verschwenden.

 

Doch was, wenn in Wirklichkeit wir, die anderen, diejenigen sind, die ihr Leben verschwenden?

 

Die meisten von uns haben aufgehört zu träumen und zu wünschen. Ich sehe es in der Praxis so oft, wie sehr wir alle unter dieser verlorenen Eigenschaft leiden. Dabei ist uns nicht bewusst, warum wir uns leer und unglücklich fühlen.

 

Lies weiter: Wertekonflikt: Warum viele Frauen unglücklich sind mit ihrem Leben

 

Oft denken wir, es läge an unserem tristen Job, oder vielleicht an unseren privaten Beziehungen, die nicht immer reibungslos funktionieren. Manchmal fühlen wir uns eventuell durch unsere Kinder zu stark gefordert. Doch bei genauem Hinsehen, müssen wir zumindest uns selbst gegenüber zugeben, dass dies alles nur Ausreden sind und die wahren Ursachen weit tiefer in unserer Seele verborgen liegen.

 

Wo liegt dein Glück begraben?

Die Ursache für unser Glück oder Unglück liegt in uns selbst. Meiner Meinung nach ist der Schlüssel zum Glück die Fähigkeit zu träumen und zu wünschen. Auf diese Weise, kannst du dir Ziele setzen und auf diese hinarbeiten. Du erschaffst dir ein Lebensziel, einen Sinn, der jenseits von dem liegt, was du im Alltag erwartest.

 

Und geht es nicht immer nur genau darum im Leben? Um den Sinn und die Bedeutung des eigenen Daseins?

 

Als ich vor vielen Jahren durch mein Burnout auf den Boden der Tatsachen geholt wurde, war ich völlig orientierungslos. Ich wusste zwar, dass ich eine neue Zielrichtung brauchte, doch war ich hoffnungslos damit überfordert, diese zu finden.

 

Ziele setzen war für mich bis dato überhaupt kein Thema. Entsprechend ungeschickt habe ich mich bei meiner Neuausrichtung angestellt.

 

Träumen zu können ist meiner Erfahrung nach tatsächlich eine Fähigkeit, die man lernen kann und die mit etwas Übung dein ganzes Leben umkrempeln kann.

 

Lies weiter: Die Macht der Entscheidung – Wie eine einzelne Entscheidung Dein ganzes Leben verändern kann

 

Erfolg ist wie alles im Leben eine Frage der Perspektive.

 

Warum traue ich mir nicht zu träumen?

Was hält mich wirklich davon ab, mir Ziele setzen zu können?

Und die allerwichtigste Frage: Wieso denke ich, dass ich ohnehin nicht meine Ziele erreichen kann?

 

Die Antwort zu all diesen Fragen ist denkbar einfach und komplex zu gleich. Es sind deine inneren Blockaden, negative Glaubenssätze, die dich von deinem Traumleben und vom Erreichen deiner Ziele abhalten.

 

Wenn du in einer Situation bist, wie ich es damals war, ist es sogar noch schlimmer und deine negativen Glaubenssätze verhindern, dass du dir überhaupt Ziele setzt.

 

Das Ergebnis ist, dass du mit deinem Leben unzufrieden bist und nicht weißt warum. Gleichzeitig weißt du aber auch nicht, wie du diesen Umstand ändern kannst und aus diesem Grund machst du weiter wie zuvor. Immerhin kennst du ja keine andere Strategie. Deine negativen Glaubenssätze verhindern, dass du dir überhaupt Ziele setzt.

 

Lies weiter: Zielerreichung: Der #1 Grund warum so viele nicht ihre Ziele erreichen

 

Das sind alles keine Einzelfälle. Im Coaching begegnet mir diese Thematik nahezu jedes einzelne Mal. Darum kann ich dich nur ermutigen, wieder anzufangen, zu träumen.

 

Wie soll dein Traumleben aussehen? Welche Ziele hast du im Leben?

 

Das sind die wichtigsten Fragen, die du dir stellen kannst und solltest. Wenn du hier für dich Klarheit schaffst, bist du schon einen riesigen Schritt weiter.

 

Lies weiter: Traumleben: Ziele erreichen beginnt im Heute

 

Ziele setzen, wie damals als Kind zu Weihnachten

Weihnachten steht mal wieder kurz bevor und kommt überraschend wie jedes Jahr. Dennoch nutze ich diese besinnliche Zeit gern, um mir über meine Träume und Lebensziele klar zu werden. Ich finde es ist die richtige Zeit, um zu schauen, ob man noch auf dem richtigen Weg ist.

 

Früher als Kind war das Wünschen so einfach. Man hat sich einfach einen Stift geschnappt und einen Wunschzettel mit gefühlt tausend übertrieben großen Wünschen an den Weihnachtsmann geschrieben.

 

Wenn du dich daran zurück erinnerst, geht es dir vielleicht wie mir. Die Wünsche waren riesig und ich habe keine einzige Sekunde darüber nachgedacht, ob meine Wünsche realistisch sind oder erreichbar. Das spielte in dem Moment einfach keine Rolle.

 

Diese Fähigkeit, dir große Ziele zu setzen, ist es, die dich heute zum Erfolg führt. Steh dir nicht selbst im Wege, indem du dir einredest, deine Ziele seien unrealistisch.

 

Fang an wieder zu wünschen, wie damals als Kind unterm Weihnachtsbaum. Mit großen Augen und voller Vorfreude auf Heiligabend. In einer Zeit, in der das Wünschen noch so unglaublich leicht war.

 

Doch auch heute muss das Setzen von Zielen nicht schwer sein. Wir alle haben es als Kind einmal gekonnt: Das ganz große Wünschen.

 

Das heißt, es ist absolut möglich, auch als erwachsene Frau heute wieder anzufangen, unsere Träume ganz bewusst wahrzunehmen und mit etwas Mut zu Zielen werden zu lassen.

 

Lies weiter: Der Wendepunkt: Träume ernst nehmen und Ziele setzen

 

Wünschen ist erlernbar, genau wie richtiges Ziele setzen

Ich bin davon überzeugt, dass wir das Wünschen und Träumen neu lernen können.

 

Aus meinem Ziele-Coaching weiß ich, dass eines der größten Hindernisse für das erfolgreiche Setzen von Zielen darin besteht, dass wir bereits vor dem eigentlichen Ziele setzen die Lösung zum Erreichen des Ziels parat haben wollen. Das ist wie eine kollektive Zwangsneurose.

 

Die Lösung einer jeden Zielerreichung von Beginn an zu kennen, ist aber weder notwendig, noch möglich. Wenn du für jedes deiner Ziele bereits die Lösung vorab wüsstest, hättest du keine Ziele. Ziele sind stets etwas größeres, etwas, das dich voll und ganz einnimmt und herausfordert.

 

Für jedes einzelne Ziel musst du deine Komfortzone verlassen, dich weiter entwickeln und dir neues Wissen aneignen.

 

Lies weiter: Nimm die Herausforderung an und erreiche endlich dein Ziel – How to

 

Wenn du diesen Punkt akzeptierst und aufhörst, jedes deiner neuen Ziele vermeintlich rational zu betrachten, hast du die Chance, endlich wieder ganz groß träumen zu können.

 

Indem wir darüber nachdenken, ob unsere Ziele, die wir erreichen möchten, realistisch sind, nehmen wir uns selbst bereits vor dem Ziele setzen die Möglichkeit unsere Ziele zu erreichen.

 

Ein echtes Ziel wirkt zunächst immer unrealistisch. Allein, weil du noch nicht das notwendige Wissen erlangt hast, um dieses neue Ziel zu erreichen. Rein emotional betrachtet, wirkt ein Ziel im eigenen Gefühl somit stets unmöglich.

 

Es erfordert ein wenig Übung, das sofortige Bewerten eines Zieles außen vor zu lassen und im ersten Schritt das Setzen des Ziels zu sehen.

 

Wenn du es jedoch schaffst, deine inneren Blockaden zu überwinden und deine Ziele aus einem positiven Denken heraus wahrzunehmen, hast du bereits ein ganz großes Stück auf dem Weg zu deiner Zielerreichung gemeistert.

 

Lies weiter: Positiv denken oder warum Du alle Ziele erreichen kannst

 

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