Ziele richtig formulieren - Erfolg ist kein Glück
Follow on Bloglovin

Ziele richtig formulieren ist wichtiger als du denkst

Hast du dich schon mal gefragt, warum du dein Ziel sportlicher zu werden oder deinen Umsatz zu steigern nicht so erreichst, wie du dir das vorgestellt hast? Jeder hat sich vermutlich schon einmal etwas zum Ziel gesetzt und dieses Ziel nie oder nur unzufrieden stellend erreicht. Darüber schrieb ich bereits in meinem Beitrag 5 gute Vorsätze fürs neue Jahr.

 

Doch woran liegt es, dass wir manche Ziele schlichtweg verfehlen und wie können wir das ändern?

 

Ein häufiger Killer eines jeden Ziels liegt bereits in der Formulierung. Das klingt sicher banal, hat aber sehr großes Einfluss auf unseren Erfolg. Nehmen wir das oben genannte Beispiel: „Ich möchte meinen Umsatz steigern. Das ist mein Ziel.“

 

Warum ist das Ziel schlecht formuliert? Weil es ungenau ist und nicht weiter spezifiziert. Zudem würde bereits eine marginale Steigerung des Umsatzes diesem Ziel gerecht werden. Vermutlich ist es aber nicht das, was wir uns vorstellen, wenn wir von Umsatzsteigerung als Ziel sprechen. Da denken wir eher an handfeste Zahlen im Tausenderbereich, anstatt an Centbeträge.

 

Somit darf es nicht verwundern, dass wir mit einer solchen Zielformulierung vermutlich nicht erfolgreich unser Ziel erreichen werden. Denn für Erfolg musst du Ziele richtig formulieren! Wie du es besser machen kannst und deine Erfolgsaussichten steigerst, zeige ich dir nachfolgend.

 

Ziele sind ein mächtiges Instrument

Bereits in meinem Beitrag Intrinsische Motivation – Oder: Was motiviert mich wirklich ging es um die Kraft der Wahrnehmung beim Setzen und Definieren von Zielen. Ziele sind tatsächlich sehr mächtig und können unsere Aufmerksamkeit auf kleine Details lenken, die uns andernfalls vielleicht überhaupt nicht aufgefallen wären.

 

Sobald du dir ein Ziel setzt und dieses auch richtig formulierst, bringst du einen ganzen Mechanismus in Gang. Du richtest nicht nur dein bewusstes Denken auf dein neues Ziel aus, sondern teilst dieses auch deinem Unterbewusstsein mit. In deiner „Backbox“ läuft folglich immer zu die Hintergrundmusik deines Ziels. Der Vorteil dabei ist, dass deine Wahrnehmung nun auf alle möglichen Bestandteile deines Ziels ausgerichtet ist.

 

Wenn sich dir eine Gelegenheit bietet, laufen blitzschnell Prozesse zur Bewertung und Einordnung dieser Gelegenheit ab, die dich letzten Endes dazu bewegen, diese wahrzunehmen oder nicht. Das Ganze passiert nicht bewusst. Dein Unterbewusstsein übernimmt diese Rechenleistung für dich und lässt dich das richtige Bauchgefühl oder den richtigen Riecher haben. 😉

Erst nachdem etwas als relevant für das eigentliche Ziel definiert wurde, gelangt diese Information ins Bewusstsein und du beginnst aktiv über deine Möglichkeiten und Optionen nachzudenken.

Alles fügt sich zur gegebenen Zeit

Dieses ist ein fantastisches Prinzip, denn im Grunde kann man sich schon fast beruhigt zurücklehnen und schauen, was sich ergibt. Nicht umsonst kommen immer die Dinge zu einem, die man in dem Moment benötigt. Ich denke, das hat mehr mit Wahrnehmung und dem Gesetzt der Anziehung zu tun, als mit Einbildung oder Spinnerei.

 

Ziele richtig formulieren

Doch was ist nun eigentlich das große Geheimnis dahinter, Ziele richtig formulieren zu können? Es gibt nur ein paar Kleinigkeiten, auf die du beim Formulieren deiner Ziele achten solltest. Wenn du diese erstmal kennst und anwendest, wirst du dich fragen, warum du es nicht bereits schon immer so gemacht hast.

 

Für mich hat es sich etabliert, ernsthafte Ziele aufzuschreiben. Zum einem bin ich dann gezwungen, mir Gedanken über deren Formulierung zu machen und zum anderen bleiben sie mir viel besser im Gedächtnis und laufen nicht Gefahr in der Fülle meiner Gedankenflut unterzugehen.

 

Wenn du deine Ziele richtig formulieren willst, dann behalt die folgenden 4 Punkte im Kopf:

  1. Konkrete Ziele formulieren

Du neigst dazu mehr Sport machen, disziplinierter arbeiten oder eine aktivere Kundenakquise betreiben zu wollen? Dann liest du genau das Richtige. Wenn auch du deine Ziele nur schwer erreichst, dann liegt es an der Art und Weise, wie du sie in der Vergangenheit formuliert hast.

 

Anstatt mehr Sport treiben zu wollen, solltest du die Sportart konkret benennen. Wenn du disziplinierter arbeiten möchtest, dann erstell dir einen Zeitplan, den du befolgst. Alles andere ist zu wage und verleitet dazu, es auf morgen zu verschieben oder komplett aufzugeben, da man sich in der Vielfalt der Möglichkeiten zum Erreichen des Ziels verliert.

 

  1. Messbare Ziele formulieren

Messbare Ziele bieten dir die Möglichkeiten, deinen Erfolg zu überprüfen. Darum sollte deine Zielformulierung immer einen zu erreichenden Wert beinhalten. Zum Beispiel möchtest du 10 neue Kunden im nächsten Monat akquirieren oder durch Sportart X 3 Kilogramm abnehmen. Das klingt doch bereits viel motivierender, als ein diffuses „mehr Sport treiben“. 😉

 

  1. Ziele positiv formulieren

Der größte Fehler, den ich früher immer wieder gemacht habe, wenn es darum ging, Ziele richtig zu formulieren, war das Betonen des Negativen. Was genau soll das heißen? Ich habe mich immer auf das konzentriert, was ich schlecht finde und deswegen vermeiden will.

Mehr dazu in meinem Beitrag 2 Arten der Motivation – Welche macht dich erfolgreich?

 

Erfolgreich erreiche ich meine Ziele erst, seit ich es genau anders herum mache. Ich formuliere meine Ziele nur noch positiv. Anstatt zu notieren, was ich nicht will, überlege ich mir, was ich will. Wenn mich zum Beispiel jemand fragen würde, wie mein Wunschkunde ist, dann würde ich nicht sagen: Mein Wunschkunde ist kein Spießer, ist keiner, der nur meckert und unpünktlich zahlt und hat außerdem nie schlechte Laune.

 

Eine positive Formulierung meines Wunschkunden würde daher so lauten: Mein Wunschkunde ist ein umgänglicher Typ, einer der höflich ist und pünktlich zahlt und außerdem ist er immer guter Laune.

 

Welche Beschreibung wirkt auf dich besser und motiviert dich?

 

  1. Realistische Ziele formulieren

Du willst die Königin der Welt werden? Ok, vielleicht solltest du etwas tiefer stapeln. 😉

Zwar kann und sollte man große Ziele in Teilziele aufteilen, aber dennoch ist es wichtig objektiv erreichbare Ziele zu formulieren.

 

Darum frag dich beim Formulieren deiner Ziele immer auch, ob diese mit einer Anzahl überschaubarer Schritte erreichbar sind. Nichts ist so demotivierend, wie ein Ziel, was gar nicht erreicht werden kann, weil es schlichtweg unrealistisch ist.

 

 

Nun kennst du die wichtigsten 4 Punkte, um Ziele richtig formulieren zu können. Wenn du zu dem Thema Anmerkungen, Ergänzungen, oder Erfahrungen hast, lass mir einen Kommentar da.

Du magst diesen Post? Teile ihn!

Kommentiere den Artikel

Please enter your comment!
*

Ich bin einverstanden mit der Datenspeicherung nach DSGVO

Please enter your name here

20 + = 30