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Die eigene Kommunikation mit sich selbst

Gibt es eine Kommunikation mit mir selbst? Ja, diese gibt es tatsächlich. Wir kommunizieren jeden Tag nicht nur mit anderen Menschen, sondern auch sehr ausgiebig mit uns selbst. Meistens ohne geschieht dies, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.

 

Für die Kommunikation mit sich selbst gibt es verschiedene Begriffe. Sicherlich kennst du die innere Stimme, aber auch Glaubenssätze sind eine Art der Kommunikation mit sich selbst.

 

Lies weiter: Selbstsabotage #1 Die gemeine innere Stimme

 

Wenn wir darüber nachdenken, wie wir unsere Ziele erreichen können, denke die meisten von uns zuallererst an Motivation. Und tatsächlich ist Motivation ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Ziele zu erreichen.

 

Doch Motivation allein bringt dich nicht zum Ziel. Zudem musst du Motivation immer erst einmal herstellen. Nicht umsonst ist die Selbstmotivation eine Kunst.

 

Deine Motivation für ein Ziel kommt dabei nicht von ungefähr. Sie speist sich zu einem gewaltig großen Teil aus der Vision für dein Ziel. Sobald du ins Handeln kommst und einen Plan machst für deine Zielerreichung, kannst du deine Motivation zielgerichtet einsetzen und lenken.

 

Erst an dieser Stelle wird auch deine Motivation für das Erreichen deiner Ziele tatsächlich entscheidend. Vorher musst du aber bereits Vorarbeit geleistet haben und dir erst einmal Ziele setzen, einen Plan für dein Ziel ausarbeiten und dich schließlich dafür entscheiden, an diesem Ziel konsequent zu arbeiten.

 

Die Kombination dieser entscheidenden Faktoren macht schließlich deine Motivation für ein Ziel aus.

 

Die Macht der Entscheidung & deine innere Kommunikation

Doch was ist das genau, was uns dazu motiviert, Ziele zu setzen, einen Plan ausarbeiten und uns letztlich voll und ganz diesem Ziel zu verschreiben? Es ist zu großen Teilen die Kommunikation mit uns selbst.

 

Was denken wir über unser Leben, welche Werte haben wir und welche Visionen von unserem Lebensziel gestalten wir?

 

Dabei fällt mir im Coaching immer wieder auf, dass viele von uns sich wenig bis gar keine Gedanken über ein Lebensziel machen oder darüber, sich selbst Ziele zu setzen.

 

In den meisten Fällen ist eine negative innere Kommunikation mit sich selbst für diese Form der Selbstsabotage verantwortlich. Die meisten von uns kommunizieren negativ mit sich selbst.

 

Diese negative Kommunikation mit uns selbst spiegelt unser Weltbild und unser inneres Erleben wieder. Auch das häufige Thema Probleme als K.O.-Kriterium für die eigenen Ziele zu erleben, anstatt die Chance in der Herausforderung zu sehen, ist der negativen Kommunikation mit sich selbst zuzuordnen.

 

Lies weiter: Nimm die Herausforderung an und erreiche endlich dein Ziel

 

Die eigene Kommunikation mit sich selbst ist letztlich, wie alles andere auch, eine Frage der Perspektive und Wahrnehmung. Durch welche Glaubenssätze erlebst du deine Welt? Diese Glaubenssätze bilden einen Filter für deine Wahrnehmung.

 

Wenn du eher negative Glaubenssätze hast, ist auch deine Kommunikation mit dir selbst tendenziell negativ und kann dich beim Erreichen deiner Ziele blockieren.

 

Im schlimmsten Falle willst du dir erst gar keine Ziele setzen, weil du nicht daran glaubst, sie erreichen zu können. Tatsächlich kommt das häufiger vor, als du vielleicht denkst. Wenngleich diese Systematik sehr unwahrscheinlich wirkt, wenn man sie rational betrachtet.

Doch das innere erleben ist nicht rational, sondern immer emotionaler Natur.

 

Die negative Kommunikation mit sich selbst erkennen

Dabei sind wir oftmals stärker motiviert, kurzfristig negative Emotionen zu vermeiden, als langfristig positive Veränderungen in unserem Leben zu bewirken. Um diese emotionale Entscheidung rational zu begründen, fallen uns einige „gute Gründe“ ein.

 

Lies weiter: In 5 Schritten die Angst vor einem Neuanfang überwinden

 

Umso wichtiger ist es, eine negative Kommunikation mit sich selbst zu erkennen. Nur, wenn du dir dessen bewusst bist, wie du mit dir selbst kommunizierst, kannst du eine positive Veränderung vornehmen, um deine Ziele zu erreichen.

 

Oft bekomme ich an dieser Stelle die Frage gestellt, wie ich eine negative Kommunikation bei mir selber erkennen kann.

 

Es sind die eigenen Gedanken, die du zu deinen Zielen hast. Klassische negative Kommunikation mit sich selbst ist zum Beispiel das Folgende:

 

„Ich würde ja gern, aber ich habe keine Zeit.“

„ Dieses Ziel ist mir wirklich wichtig, aber ich weiß nicht, wie ich es erreichen kann.“

„Ich würde meine Ziele erreichen, wenn ich nur besser darin wäre, mich zu motivieren.“

„Ich kann keine Ziele erreichen, ich habe noch nie Erfolg gehabt bei sowas.“

 

Im Ziele-Coaching höre ich solche negativen Selbstsuggestionen oft. Keine Zeit hat jeder, von daher ist dies lediglich eine Ausrede, wenn es darum geht, Prioritäten zu setzen oder eben nicht zu setzen.

 

Die wichtigste Frage, die du dir stellen solltest lautet daher: Willst du deine Ziele erreichen?

 

Eine Entscheidung, die dein Leben verändert

Hast du dich für dein Ziel voll und ganz entschieden, wird es für dich zu einer Priorität im Leben. Keine Zeit ist somit kein Grund für dich, dein Ziel aufzugeben.

 

Lies weiter: Die Macht der Entscheidung & 3 bedeutende Entscheidungen machen den Unterschied beim Ziele erreichen

 

Solltest du in einer negativen Kommunikation mit dir selbst gefangen sein, musst du deswegen noch lange nicht das Handtuch werfen. Du hast in jeder einzelnen Sekunde deines Lebens die Macht, eine andere Entscheidung zu treffen und einen anderen Weg zu gehen.

 

Entscheide dich noch heute dafür, positiv mit dir selbst zu kommunizieren. Entlarve dabei falsche globale Glaubenssätze und wandle sie in positive um.

 

Hast du tatsächlich noch nie Erfolg gehabt beim Erreichen von Zielen? Gibt es nicht doch vielleicht ein Ziel, was du erfolgreich erreichen konntest?

 

Oftmals sind wir erfolgreicher, als wir uns selber zugestehen. Es reicht ein Misserfolg, um unsere Wahrnehmung auf eine negative Kommunikation zu lenken. Dabei neigen wir dazu, all die anderen erreichten Ziele nicht mehr zu sehen. Die Folge sind globalen negative Glaubenssätze, die deinen zukünftigen Erfolg maßgeblich sabotieren.

 

Gleiches gilt für den Glauben, keine Zeit für das Erreichen der eigenen Ziele zu haben. Die wenigsten von uns haben das Luxusproblem von Langeweile. Für die Dinge, die uns wichtig sind, haben wir meistens genug Zeit.

 

Wenn mir eine Klientin sagt, sie habe aktuell einfach keine Zeit, um auf Ihr Ziel hinzuarbeiten, dann frage ich stets genauer nach.

 

Welches Abendprogramm läuft aktuell auf welchem Sender? Oder: Wie hat dir der Film gestern auf dem einen Sender gefallen?

 

Ich habe es noch nie erlebt, dass mich jemand mit großen Augen ansah, weil er keine Ahnung hatte wovon ich spreche.

 

Wenn du glaubst, für deine Zielerreichung keine Zeit zu haben, sei einmal ganz ehrlich mit dir. Die drei Stunden am Abend vom TV, kannst du diese nicht eigentlich viel produktiver nutzen?

 

Erstaunlicherweise haben wir alle für Unterhaltungsprogramme jeglicher Art stets genug Zeit. Doch, wenn es darum geht, für ein Ziel zu arbeiten, haben wir plötzlich keine Zeit übrig.

 

Deine Ziele sollten immer eine Priorität in deinem Leben darstellen. Andernfalls wirst du deine Ziele nicht erreichen.

 

Lies weiter: Zielerreichung: Der #1 Grund, warum viele nicht ihre Ziele erreichen

 

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