Ziele-Check-Up zu Neujahr: Konnte ich meine Ziele erreichen im letzten Jahr?
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Die Stunde der Wahrheit: Habe ich meine Ziele erreichen können?

Es ist die wichtigste Frage zu Beginn des neuen Jahres: Konnte ich meine Ziele erreichen im letzten Jahr?

 

Die Spannung steigt und das Herzklopfen wird unerträglich. Das Jahr war lang und irgendwie auch wieder viel zu kurz.

 

Beste Voraussetzungen also, um die eigenen Ziele hin und wieder aus den Augen zu verlieren oder sich schlichtweg bei der eigenen Zielerreichung zu verzetteln.

 

Aus diesem Grunde beende ich das Jahr für gewöhnlich mit einem kleinen Ritual, welches es mir ermöglicht, dankbar und voller Motivation das neue Jahr zu beginnen.

 

Lies weiter: Ziele Check: Mit einem Ritual das alte Jahr zum Jahreswechsel schließen

 

Dabei hat dieses kleine Ritual zu Silvester mehrere Bedeutungen für mich.

 

Zum einen mache ich mir klar, wie erfolgreich das vergangene Jahr war, um tatsächlich dankbar sein zu können auch für die kleinen Ziele, die ich erreicht habe. Gleichzeitig hilft mir das Ritual aber auch bei der Vorbereitung meines Ziele-Check-Ups zu Neujahr.

 

Neujahr ein Neustart für Ziele

Am ersten Tag des Jahres nehme ich mir ganz bewusst Zeit, um zu überprüfen, welche meiner Ziele ich erreichen konnte. Für mich gehören beide Rituale zusammen. Es ist unheimlich spannend, rückblickend zu analysieren, was ich richtig gemacht habe und wo ich mich vielleicht noch verbessern sollte.

 

Somit habe ich zu jedem Neujahr die Chance, für das kommende Jahr etwas dazu zu lernen und es besser zu machen. Ich steigere damit Jahr um Jahr meine Fähigkeiten und die Chancen meine Ziele tatsächlich zu erreichen.

 

Ich nutze gerne das frische Gefühl, welches jeder Jahresbeginn mit sich bringt und schließe für mich das alte Jahr ab. So starte ich motiviert und voller Energie in das neue Jahr.

 

Auch am letzten Silvester habe ich mich selbst immer wieder gefragt, worauf ich im letzten Jahr besonders stolz sein kann und welche Ziele ich erreichen konnte. Dabei habe ich eine ansehnliche Liste mit kleinen und großen Erfolgen zusammengestellt.

 

Dabei habe ich fünf für mich besonders wichtige Ziele, die ich im letzten Jahr erreicht habe, herauskristallisiert.

 

Die 5 wichtigsten Ziele des letzten Jahres

Habe ich meine wichtigsten Ziele erreichen können?

 

Mein persönlicher Ziele-Check-Up fällt durchaus positiv aus, wenn gleich ich natürlich an verschiedenen Stellen Verbesserungspotenzial sehe. Aber ist es nicht immer so? Das Leben wäre viel zu langweilig, wenn wir bereits alles perfekt machen würden.

 

Ziele, die ich im letzten Jahr erreichen konnte

  1. Neue Orientierung

Ein besonders wichtiges Ziel bestand für mich in der Neuausrichtung meines Blogs.

 

Wie ich in einem Artikel zu Beginn des letzten Jahres beschrieb, war mein Start in dieses Jahr etwas holprig und demotivierend.

 

Lies weiter: Null Traffic auf dem Blog und keine Motivation mehr

 

Das Jahresende war noch sehr vielversprechend gewesen und dann kann der Januar. Rückblickend kann ich gar nicht mehr sagen, was genau mir die Motivation so extrem verhagelt hat.

 

Ich denke, es lag an meiner eigenen Orientierungslosigkeit. Irgendwie hatte ich es geschafft, im Verlauf des Jahres, nicht mehr zu wissen, wo ich eigentlich hin möchte.

 

Aus diesem Fehler habe ich unheimlich viel gelernt. Ziele waren für mich zwar auch im damaligen Jahr ein wichtiger Punkt, doch habe ich die Sache mit dem Ziele setzen und der Zielplanung wohl etwas zu sehr auf die leichte Schulter genommen.

 

Und dann kommt das Jahr mit seinem Alltag und seinen vielen Herausforderungen. Ich weiß nicht, wie es dir geht, doch wenn ich mir keinen Plan zum Erreichen meiner Ziele zurecht lege, verliere ich mich schnell in den alltäglichen Dingen.

 

Zu oft sind wir beschäftigt anstatt produktiv Hinsichtlich dem Erreichen unserer Ziele. Deswegen kann ich dir nur empfehlen, dir Ziele zu setzen und auf jeden Fall einen Plan für deine Zielerreichung zu erstellen.

 

Lies weiter: Selbstsabotage #6: Ziele setzen? Brauche ich nicht & Der Wendepunkt: Träume ernst nehmen und Ziele setzen

 

  1. Mein neues Ziele-Coaching-Programm

Mein Ziele-Coaching-Programm brannte mir schon lange auf der Seele. Wie es so oft im Leben ist, folgt man viel zu gerne den dringenden Aufgaben, anstatt die wirklich wichtigen anzugehen, die einen weiter bringen und die gesetzten Ziele erreichen lassen.

 

Lies weiter: Ziele erreichen mit der richtigen Fokussierung auf das Wesentliche

 

Es ist nicht so, dass ich das Coaching-Programm komplett neu aus der Taufe heben musste. Vielmehr ging es um eine grundlegende Überarbeitung, um meine ganzen neuen Ideen und Erfahrungen einfließen zu lassen.

 

Das Ziele -Coaching war mir eines meiner wichtigsten Businessziele, welches ich unbedingt im letzten Jahr erreichen wollte. Und ich habe das Ziel erreicht!

 

Darauf bin ich wirklich stolz. Das überarbeitete Coaching war tatsächlich viel Arbeit und es steckt unheimlich viel Wissen und Erfahrung in meinen Programmen.

 

Auch für das neue Jahr habe ich bereits größere Pläne und hoffe, dass ich meine Ziele wieder erreichen werde.

 

  1. Akzeptanz und Flexibilität in der Zielerreichung

Ich habe es im vergangenen Jahr endlich geschafft, zu akzeptieren, dass ich mit Baby nicht mehr so schnell meine Ziele erreichen kann, wie zuvor.

 

Dies war tatsächlich ein recht harter Lernprozess für mich, welcher mich eine ganze Zeit lang sehr unter Druck gesetzt hat.

 

Doch irgendwann musste ich nicht nur verstehen, sondern auch akzeptieren, dass ich von nun an flexibler sein müsse, um meine Ziele weiterhin zu erreichen.

 

Es bringt mir nichts, mit Stress und negativen Gefühlen mir Ziele zu setzen und diese um jeden Preis in der angedachten Zeit erreichen zu müssen. Ich bin der Meinung, dass Ziele nur dann wahre Ziele sind, wenn sie echte Bedürfnisse bedienen.

 

Lies weiter: Werte und Bedürfnisse: Ihre unschätzbare Bedeutung beim Erreichen von Zielen & Zielerreichung: Der #1 Grund warum viele nicht ihre Ziele erreichen

 

Wenn deinem Ziel ein echtes Bedürfnis zugrunde liegt, hast du eine echte Hinmotivation, die dich über aufkommende Hürden hinweg trägt und Herausforderungen annehmen lässt.

 

Sich selbst unter Druck zu setzen, bedeutet etwas erzwingen zu wollen. Dabei übergehst du deine echten Bedürfnisse. Mein Bedürfnisbestand keinesfalls darin, Stress zu haben und mich schlecht zu fühlen, weil ich dem Zeitplan hinterher rennen muss.

 

Es kam der Moment, da stellte ich mir die Frage, wer diesen Zeitplan aufgestellt hat. Tatsache, das war ich selbst. Also konnte ich den Zeitplan auch flexibler gestalten und abändern. Wer sollte mich daran hindern?

 

Lies weiter: Produktivität: Auf Deine richtige Arbeitsumgebung kommt es an & Ein einziger essentieller Tipp für einen produktiven Morgen

 

Diese Maßnahme entlastete mich unheimlich. Natürlich würde ich gerne schneller meine Ziele erreichen, doch zu welchem Preis?

 

Meine Lebenssituation hat sich nun einmal verändert und deswegen war es für mich fundamental wichtig, zu akzeptieren, zukünftig Flexibilität zu meiner größten Stärken machen zu müssen.

 

Lies weiter: Online Business aufbauen & Ziele erreichen mit (trotz) Baby

 

Wichtige private Ziele

  1. Mein Baby isst feste Nahrung

Vermutlich mag das für manche ein merkwürdiges Ziel sein. Für mich jedoch war es ein ganz wichtiges Ziel im letzten Jahr, dass mein Kind endlich feste Nahrung isst.

 

Ab einem gewissen Alter des Babys bekommt man von allen Seiten „gute“ Ratschläge, die natürlich Druck erzeugen. Ich stellte hierbei keine Ausnahme da.

 

Wenngleich ich mich bemühte, mir Zeit zu lassen und somit auch meinem Baby, war es mir schließlich doch ein Anliegen, irgendwann richtiges Essen zufüttern zu können.

 

Mit knapp einem Jahr war dieses Ziel endlich in den Grundzügen erreicht. Wer selber Kinder hat, weiß, wie wichtig solche für uns selbstverständlichen Dinge sein können.

 

Für mich war es eine riesige Erleichterung, als mein Baby endlich anfing, selber feste Nahrung zu sich zu nehmen. Ich habe gefühlt ewig gebraucht, bis ich herausgefunden habe, was ihm schmeckt und was überhaupt nicht. Klar habe ich hierbei auch die Standardfehler gemacht. Inklusive auf andere hören.

 

Ich habe zu dem Thema richtige Nahrung zufüttern mit anderen Müttern gesprochen und zumeist äußerst ähnliche Geschichten gehört. Das typische Babygläschen landete bei uns standardmäßig im Müll.

 

Umso glücklicher war ich, festzustellen, dass mein Kind eine große Leidenschaft für Nudeln jeglicher Art besitzt. Eine große Vorliebe für Nudeln scheinen sehr viele Kinder zu haben, wie ich in meinen Gesprächen erfuhr.

 

Da ich immer wieder die selben Fragen dazu gestellt bekomme, wie ich es schaffe, mein Kind ausgewogen und gesund zu ernähren, obwohl es nahezu ausschließlich Nudeln isst und wie ich den Aufwand bewältige, jeden Tag eine kleine Portion Nudeln zu kochen, schreibe ich für alle interessierten und ebenfalls verzweifelten Mütter ein e-Book.

 

Die Fertigstellung ist eines meiner großen Ziele für das neue Jahr. Ich bin motiviert und guter Dinge, dass ich mein Ziel, das Rezeptbuch rund um die Nudel mit vielen weiteren Informationen, im neuen Jahr erreichen werde.

 

  1. Mein Baby schläft endlich besser

Ein Thema, das vermutlich alle Eltern irgendwann einmal beschäftigt: Der Babyschlaf.

 

Das erste halbe Jahr war ich überrascht, wie fantastisch mein Baby schläft. Tatsächlich war ich so naiv, zu glauben, das würde ewig so weitergehen.

 

Mit circa sechs Monaten belehrte mich mein Baby eines Besseren. Die ersten Zähne befanden sich im Anmarsch und damit waren die angenehmen Nächte auf einen Schlag nur noch eine weit entfernte schöne Erinnerung.

 

Mit diesem Wendepunkt begann für mich eine ziemlich genau einjährige Odyssey. Tatsächlich habe ich nahezu das komplette letzte Jahr kaum oder zumindest grauenvoll schlecht geschlafen.

 

Da sich die ersten Zähne bei uns im Januar ankündigten, fällt diese extreme Phase der Schlaflosigkeit auf das gesamte letzte Jahr.

 

Abstillen war für mich dennoch zu keiner Zeit ein Thema. Viele rieten mir dazu, weil dadurch wohl der Nachtschlaf wesentlich besser werden würde. Ich lehnte es jedoch ab, allein aus Bequemlichkeit, meinem Baby etwas vorzuenthalten, was es zum einen emotional sichtlich brauchte und zum anderen auch aus gesundheitlicher Sicht meiner Meinung nach absolut positiv ist.

 

Um das Geheimnis zu lüften… Ich habe bis heute nicht abgestillt. Dafür habe ich eine andere und für uns sehr gute und hilfreiche Lösung gefunden.

 

Nach einem Jahr des Nichtschlafens konnte ich einfach nicht mehr anders und ich musste eine Lösung finden. Weder ich schlief besonders erholsam, noch mein Baby.

 

Womit ich mich selbst überraschte, war die Leichtigkeit und Schnelligkeit, mit der ich die Umstellung erreichen konnte.

 

Ich denke, letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was das Richtige ist und wie man mit dem Thema Babyschlaf umgehen möchte.

 

Bei uns lief alles viel unkomplizierter, als ich zuvor befürchtet hatte. Ich habe die schlimmen Nächte so lange durchgestanden, weil ich Angst hatte, dass durch eine Veränderung alles noch schlimmer würde. Zudem wusste ich einfach keine Alternative.

 

Die Hoffnung, dass alles von alleine besser würde, war allerdings trügerisch. Ich kam also an den Punkt, wo ich nicht mehr so weitermachen konnte und wollte.

 

Tatsächlich hat es circa drei Tage gedauert, meinem Kleinen eine neue Art und Weise des Schlafens zu zeigen. Ich hatte damit gerechnet, dass dieser Prozess mehrere Wochen in Anspruch nehmen würde. Dem war nicht so.

 

Pünktlich zu Weihnachten erlebte ich dann schließlich mein persönliches Weihnachtswunder. Mein Baby schläft das erste Mal seit über einem Jahr durch.

 

Auch wenn mein Baby einmal 4:30 Uhr und einmal um sechs Uhr morgens aufwachte, ist es für mich Durchschlafen. Zuvor war ich stündlich oder noch öfter geweckt worden. Das Weiterschlafen war zusätzlich jedes Mal eine Herausforderung für sich.

 

Von dem her war diese eine besondere Nacht der absolute Luxus für mich.

 

Da wir uns aktuell mit den Eckzähnen herumschlagen, haben wir wieder holprigere Nächte. Allerdings ist es nie wieder so schlimm geworden, wie es im letzten Jahr war. Die Veränderungen hat mein Baby gut angenommen und schläft seither wesentlich besser, was für uns alle eine große Erleichterung ist.

 

Aufgrund der hohen Belastung ist dieses Ziel eigentlich das allerwichtigste im letzten Jahr für mich gewesen. Das Ziel einfach mal wieder wie ein normaler Mensch schlafen.

 

Es war zum Jahresende hin knapp, doch ich habe auch mein aller wichtigstes Ziel erreicht!

 

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