Wie Dankbarkeit dein Verhältnis zu Geld verändert
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Das eigene Verhältnis zu Geld

Es ist Montag früh um acht. Ich sitze im Büro und checke online meinen Kontostatus.

 

Schon wieder so viele Ausgaben, so viele Rechnungen und noch so viel Monat übrig, bis endlich die nächste langersehnte Gehaltszahlung kommt. Diese kleine Minigeschichte verdeutlicht mein früheres Verhältnis zu Geld ziemlich gut. Es war chronisch immer zu wenig Geld vorhanden und ich habe im Grunde immer auf die nächste Gehaltszahlung gewartet.

 

Sicher kennst auch du dieses Gefühl. Es ist eine Geschichte, welche die meisten betrifft und jede von uns kennen dürfte.

 

Und um ehrlich zu sein, bin ich damals Lichtjahre von irgendeiner Form der Dankbarkeit entfernt gewesen. Vielmehr war mein Denken bestimmt von Geldsorgen und Nervosität darüber, ob ich alle Rechnungen, die noch auf mich zukommen in diesem Monat, zahlen können würde.

 

Der Fokus auf die Geldausgaben

Dabei ist auffällig, dass mein Focus extrem auf die Ausgaben gerichtet war. Jedes Mal, wenn ich Geld ausgab, war mir dies zu 100 Prozent präsent. Jede Rechnung hatte ich im Kopf und summierte die Ausgaben auf, um mir ein Gefühl der Kontrolle einbilden zu können. Es gab mir Sicherheit, vermeintlich Überblick zu haben. Wenngleich ich an den Ausgaben selber kaum etwas ändern konnte. Immerhin handelt es sich größtenteils um Verbindlichkeiten.

 

Meine Einnahmen empfand ich dagegen als selbstverständlich. Mein Gehalt gehörte im Prinzip bereits mir, noch bevor ich es überhaupt verdient hatte. Und vor allem war es schon im Geiste ausgegeben, lange bevor ich es auf meinem Konto gutgeschrieben bekam.

 

Ich denke, einer der größten Fehler ist es, Geld im gedanklich bereits auszugeben, wenn man es noch überhaupt nicht besitzt.

 

Kein Wunder also, dass ich immer knapp bei Kasse war und mich permanent ein Gefühl des zu wenig Geld verdienen plagte.

 

Als ich gesundheitsbedingt meinen gut bezahlten Job aufgeben musste, war ich regelrecht in Panik. Bisher hatte ich immer gutes Geld verdient und nun blickte ich einer finanziell unsicheren Zukunft entgegen.

 

Ich musste dringend mit meinen Finanzen aufräumen. Unnötige Dinge habe ich gekündigt. Und was noch viel wichtiger ist, ich habe meinen Fokus komplett verändert. Und diese Veränderung meines Fokus auf Geld, bewirkte für mich etwas Erstaunliches.

 

Dankbarkeit als psychologischer Tick

Ich wandte einen einfachen psychologischen Trick an. Anstatt mich jeden einzelnen Tag, jede einzelne Sekunde auf meine Ausgaben, Rechnungen und Geldsorgen zu konzentrieren, fokussierte ich mich aufs Geldverdienen und meine Einnahmen.

 

Das klingt sehr einfach. Im Grunde ist es das auch. Indem ich mich auf das Geld konzentrierte, was ich verdiente und welches mir gutgeschrieben wurde, fokussierte ich meinen Geist auf das Geld verdienen und nicht auf das Geld ausgeben.

 

Anstatt mich permanent darüber zu beklagen, dass ich zu wenig Geld verdiene, übte ich mich in Dankbarkeit für das Geld, was ich erwirtschaftete.

 

Gerade zu Beginn einer Selbstständigkeit ist es finanziell betrachtet besonders hart. Ich hatte es schon in einem früheren Beitrag erwähnt, dass ich ohne die Unterstützung meiner Familie das niemals hätte stemmen können. Ein gut funktionierendes, unterstützendes Netzwerk ist in meinen Augen eines der wertvollsten Geschenke auf dieser Welt.

 

Mein neuer Fokus & mein neues Verhältnis zu Geld

Was hat sich für mich durch meinen neuen Fokus auf das Geldverdienen, anstatt auf Rechnungen verändert?

 

Ich fühle mich positiver, glücklicher und wesentlich erfolgreicher als zuvor. Und ich fühle mich nicht nur so, ich bin es auch.

 

Meiner Erfahrung nach blockieren uns unsere negativen Emotionen, wie Geldsorgen und Zukunftsängste so stark in unserer Kreativität, Motivation und Selbstverwirklichung, dass wir uns selbst zum Scheitern verurteilen.

 

Unsere Realität entsteht in unserem Kopf. Mit deinen Gedanken formst du deine Welt. Deine Wahrnehmung der Welt wird zu deiner Realität. Somit ist der Fokus auf das Richtige mehr als nur ein spirituelles Nice to have. Der Fokus, auf die Dinge, die dir Positives in dein Leben bringen, bereichert dein Leben und kann auch dein Verhältnis zu Geld grundlegend verändern.

 

Indem ich mich auf meine Einnahmen konzentrierte und mir bewusst machte, wie viel Gutes in meinem Leben ist, entdeckte ich die Macht der Dankbarkeit.

 

Seit ich über jeden einzelnen Cent, der in mein Konto fließt, dankbar bin, realisiere ich, dass ich bei weitem nicht so arm bin, wie ich mich zuvor immer gefühlt hatte.

 

Im Grunde hatte dieses Denken auch nicht wirklich Sinn ergeben. Rein logisch betrachtet, habe ich in meinen Jobs stets gut Geld verdient. Ich hatte eigentlich keinen Grund, mich zu beschweren. Doch durch meine vehemente Fokussierung auf Geldausgaben und Rechnungen sowie Verbindlichkeiten, bestand meine ganze Welt nur noch aus einem Mangel an Geld.

 

Geld löst keine Angst mehr aus

Heute bin ich auf meine Einnahmen fokussiert. Ich konzentriere mich auf das Verdienen von Geld, anstatt auf meine Ausgaben. Und siehe da, ich stelle fest, dass ich nicht nur gutes Geld verdiene, sondern dass mit ein bisschen Dankbarkeit für das, was ich habe, sich mein Verhältnis zum Geld um 180° gedreht hat. Wenn ich früher an Geld dachte, dann verkrampfte ich regelrecht. Das Thema löste in mir Angst aus und ich sah förmlich Bilder von meinem Bankkonto mit roten Zahlen vor mir.

 

Egal ob diese Bilder der Realität entsprachen oder nicht. Durch meine Fokussierung auf meine Ausgaben wurden sie zu meiner Realität. Und da man immer das anzieht, worüber man am meisten nachdenkt, konnte es auch nicht besser werden. Ich steckte in der Falle.

 

Ich habe mich bereits vor über sechs Jahren zum ersten Mal mit The Secret Das Gesetz der Anziehung beschäftigt. Damals habe ich es zwar intellektuell verstanden, habe es aber partout nicht umgesetzt bekommen.

 

Heute weiß ich, dass es beim Gesetz der Anziehung weniger um das so oft zitierte positive Denken geht, als vielmehr um die emotionale Fokussierung auf das, was man möchte.

 

Wir leben in einer Welt, wo das Jammern auf Hohem Niveau zum guten Ton zu gehören scheint. Nur leider hindert es uns daran, für das was wir haben eine echte Dankbarkeit zu empfinden.

 

Das Geheimnis heißt Dankbarkeit

Dankbarkeit für das, was wir haben, und das, was wir bekommen, ist in meinen Augen der Schlüssel zum Erfolg.

 

Seit ich mich aufs Geldverdienen konzentrieren und nicht mehr auf meine Defizitgefühle, verdiene ich auch viel mehr Geld.

 

Es kann sein, dass dies eventuell auch einfach nur ein psychologischer Trick ist, weil mir zuvor nicht bewusst war, wie viel ich überhaupt monatlich an Einkünften habe. Immerhin lag mein Fokus zuvor auf dem Gegenteil, nämlich auf meinen Geldsorgen.

 

Doch selbst, wenn es nur eine veränderte Wahrnehmung ist, so hat dieser Perspektivwechsel mein Verhältnis zu Geld maßgeblich verbessert. Und so mag ich mich an dieser Stelle fragen: Was bringt es mir, wenn ich mich auf meine Ausgaben anstatt auf das Geld, was ich verdiene konzentriere?

 

Es ändert im Grunde nichts an den faktischen Umständen. Aber es ändert alles in meiner Wahrnehmung. Somit ist die Dankbarkeit für das, was ich habe und das Geld, welches ich verdiene für mich zu einem integralen Bestandteil meines täglichen Lebens geworden.

 

Du glaubst mir nicht? Das ist dein gutes Recht. Aber was hast du zu verlieren, wenn du es einfach mal ausprobierst?

 

Nimm dir einen bestimmten Zeitraum vor und leg dein Fokus auf deine Einnahmen. Alles was du an Geld verdienst, egal woher es kommt, zählt. Und seien es nur fünf Euro, die dir deine Oma fürs Eisessen zusteckt. Es ist Geld was dir zufließt.

 

Sei dankbar über dein Geld und erfreue dich in der Zukunft über noch mehr.

 

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