Wendepunkt: Träume ernst nehmen und Ziele setzen
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Von Träumen & Zielen

Was ist der Unterschied zwischen Träumen und Zielen?

 

Ziele haben die Macht, etwas zu verändern. Ziele sind konkret, können durchdacht und angegangen werden.

 

Ziele kannst du dir setzen. Ziele können dich motivieren, über dich selbst hinauszuwachsen. Ein Ziel kann dir Orientierung geben. Mit Zielen hast du ein Warum.

 

Träume sind schön. Sie versüßen dir den Alltag, wenn du einen anstrengenden Tag im Büro hast. Dabei sind sie sogar noch ein bisschen süßer, als Schokolade.

Doch der große Unterschied ist: Träume verändern dein Leben nicht.

 

Wenn es leicht wäre Ziele zu erreichen…

Ziele erreichen zu wollen macht nicht immer Spaß. Genau genommen ist es harte Arbeit. Und das ist auch der Grund dafür, warum viele nach dem Setzen von Zielen auf einem Stück steiniger Wegstrecke aufgeben.

 

Um Ziele erreichen zu können, brauchst du Durchhaltevermögen. Du musst die Motivation haben, dein Ziel auf jeden Fall erreichen zu wollen.

 

Das Erreichen von Zielen kann herausfordernd sein. Ziele stellen dich jeden Tag aufs Neue auf die Probe.

 

Träume sind so viel angenehmer. Wenn du träumst, fühlst du dich glücklich. Träumen fordert nicht heraus und ist keine harte Arbeit. Im Gegenteil ein Tagtraum kann so manch tristen Büroalltag verschönern.

 

Setzt Du eigene Ziele oder hasst Du lieber Deinen Job?

Statistisch gesehen machen 70 Prozent der Arbeitnehmer in ihrem Job nur noch Dienst nach Vorschrift und 15 Prozent haben sogar innerlich gekündigt. (Gallup Engagement Index) Das sind ziemlich erschreckende Zahlen.

 

Im Grunde kann man davon ausgehen, dass 85 Prozent der Arbeitnehmer ihren Job nicht gern machen oder sogar hassen. Mögliche Gründe sind Mobbing, ein cholerischer Chef oder eine triste Tätigkeit, die man als Verschwendung von Lebenszeit empfindet.

 

Sicher gibt es noch eine Reihe anderer Gründe und manchmal kommen auch mehrere Ursachen zusammen.

 

Was bleibt ist die eindringliche Frage: Warum machen 85 Prozent das dennoch mit?

 

Und ich vermute, dass sie es aus denselben Gründen tun, wie ich einst. Ich glaubte, keine andere Wahl zu haben. Dieses Modell erschien mir als die Normalität und einzige Alternative.

 

Wie viele von uns haben als Kind gelernt, sie könnten alles erreichen, wenn sie ihre Träumen ernst nehmen und zu Zielen machen? Vermutlich die wenigsten. Ab einem gewissen Punkt wird jedem beigebracht, realistisch zu sein.

 

Eine Gesellschaft ohne Ziele?

Dabei trifft niemanden eine Schuld. Wir alle wachsen in dieser Gesellschaft auf, welche diese Glaubenssätze als Wahrheit lebt und weiter vererbt.

 

Ich erinnere mich noch gut, welche Glaubenssätze ich selbst beigebracht bekommen habe. Sie haben mich sehr lange geprägt, bis ich irgendwann feststellte, dass ich (andere) Ziele verfolgen will. Dabei liegt die Betonung auf Zielen, denn das Erreichen von Zielen war in meiner Jugend kein Thema.

 

Der Glaubenssatz hieß: Lerne fleißig, studiere und bekomm einen guten und sicheren Job.

 

Dabei war mir nie wirklich klar, was genau ein guter Job ist. Und ich weiß es bis heute nicht. Ich weiß nur eins. Es geht nicht um Inhalte oder die eigene Selbstverwirklichung. Es geht nicht mal um die Fähigkeiten, die du hast oder welchen Mehrwert du leisten könntest.

 

Nein.

 

Nur ein guter Job.

 

Kein Wunder also, dass 85 Prozent der Angestellten ihre Jobs und dieses Modell nicht hinterfragen und als alternativlos betrachten. Das Problem an diesem Glaubenssatz ist, dass du nicht einmal anfängst, darüber nachzudenken, andere bzw. eigene Ziele zu setzen.

 

Lies weiter: Selbstsabotage #6: Ziele setzen? Brauche ich nicht

 

Der Wendepunkt: Eigene Ziele setzen und verfolgen

Der Wendepunkt ist dann da, wenn du in deinem Denken eine Veränderung vornimmst. Und dein persönlicher Wendepunkt ist gekommen, sobald du deine Träume ernst nimmst und zu Zielen machst.

 

Erst dann bestimmst du selbst über dein Leben, übernimmt die Kontrolle und hörst auf, dich als Opfer deiner Umstände zu begreifen. Du beginnst, deine eigenen Ziele zu erreichen, anstatt für die Ziele eines anderen zu arbeiten. Deine wertvolle Zeit investierst du in dich und in die Verwirklichung deines Traumlebens.

 

“Arbeite an Deinen eigenen Zielen, sonst stellt Dich jemand ein, damit Du an seinen arbeitest.”

Farrah Gray

 

Wenn du das verstehst und deine Träume zu Zielen machst, hast du die Möglichkeit, dein eigenes Leben zu leben. Du hast die Chance auf ein Traumleben, was jenseits von Dienst nach Vorschrift und innerer Kündigung liegt.

 

Sehr ehrlich mit dir und deinen Träumen.

 

Ein Job, den man hasst, macht unglücklich. Der Chef, den man nicht ausstehen kann, macht unglücklich. Die mobbende Chefsekretärin, der du blöderweise jeden Tag acht Stunden deiner wertvollen Lebenszeit gegenübersitzen muss, MACHT UNGLÜCKLICH! (Ich weiß es, denn das war meine Realität.)

 

Lebe dein Traumleben. Du hast nur das eine.

 

Lies weiter: Traumleben – Im Heute wird die Zukunft gemacht

 

Übernimm die Verantwortung für dein Glück und erreiche DEINE Ziele. Der Wendepunkt ist gekommen, wenn du beginnst, deine Träume ernst zu nehmen und zu Zielen machst.

 

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