SEO Grundlagen für Blogger
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Warum ist SEO Grundlagen für Deinen Blog wichtig?

Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, spielt vor allem eine Rolle, wenn man von Suchmaschinen, wie beispielsweise Google, in den unendlichen Weiten des Internets gefunden werden möchte.

 

Damit Google deinen Blog findet, musst du jedoch einige Dinge beachten. Die SEO Grundlagen für Blogs zu kennen, ist also ganz gut.

 

Im Folgenden werde ich die absoluten SEO Grundlagen für Blogger in 4 übersichtlichen Punkten leicht und verständlich darstellen.

 

Nach meinem letzten Beitrag SEO Mythos Linktausch erreichten mich doch mehr Anfragen, als ich dachte. Offenbar hatte ich das Thema SEO für Blogs völlig unterschätzt.

 

Mein Beitrag zum Linktausch entstand eigentlich nur, weil ich immer wieder entsprechende Kooperationsanfragen bekomme, wo mir der Linktausch als “Prämie” dargeboten wird. Wie ich bereits im voran gegangenen Post erzählte, ist diese Vorgehensweise für mich äußerst unattraktiv. Wenn du wissen möchtest warum, dann schau einfach mal in meinem Beitrag vorbei.

 

Lies weiter: SEO Mythos Linktausch – wie du Backlinks richtig generierst

 

SEO Grundlagen für Blogbeiträge – 4 Checkpunkte

  1. Keyword festlegen

Um einen guten Beitrag für Google und natürlich in erster Linie für deine Leser zu schreiben, musst du ein Keyword festlegen. Um dieses zu finden empfiehlt es sich, eine umfangreiche Recherche in Sachen Keywords zu starten.

 

Diese Recherche kannst du beispielsweise ganz leicht über Google selbst machen. Gib einfach den Begriff ein, um den sich dein neuer Beitrag drehen soll und schau welche Vorschläge Google dazu bringt.

 

Im unteren Teil der ersten Seite von Google findest du zudem verwandte Keywords oder solche, die in dem Zusammenhang auch oft gesucht werden. Diese solltest du im Idealfall ebenfalls in deinem Beitrag mit erwähnen.

 

Das ist in meinen Augen jedoch kein absolutes Muss.

 

Wenn die verwandten Keywords nicht in deinen Beitrag passen, dann lass sie einfach weg. Denn auch wenn Google großen Wert auf Keywords und verwandte Keywords legt, so legt Google noch größeren Wert auf wertvollen Content. Das heißt, die Herangehensweise, einen Post mit Keywords zu überfrachten, ist überholt.

 

Weiter solltest du bei Keywords auf deine Zielgruppe achten. Welche Themen sind für deine Zielgruppe von Bedeutung, nach welchen Keywords sucht deine Zielgruppe bei Google und natürlich ganz wichtig: Welche Keywords passen zu deinen Themen?

 

Wenn du einen Food Blog betreibst und es bei dir nur um Essen geht und um die neusten Rezepte, dann solltest du nicht über die neusten Business Strategien schreiben, nur weil dieses Keyword beispielsweise besonders gefragt ist.

 

Wichtig ist, dass du in deiner Nische bleibst. Denn wenn du Suchmaschinenoptimierung richtig betreiben möchtest (selbst, wenn es nur die SEO Grundlagen sind), dann ist es wichtig, darauf zu achten, dass deine Themen zusammenpassen. Google wird misstrauisch, wenn das neuste Rezept eines Kuchens plötzlich auf einer Seite erscheint, wo es sonst nur um Online Business geht, oder anders herum.

 

Ein weiterer Tipp, wie du Keywords kostenlos finden kannst, ist Google Ads zu nutzen. Hier kannst du dir ein kostenloses Profil anlegen und deine Keywords recherchieren.

Ich persönlich nutze zudem gerne hypersuggest.com. Dieses semikostenlose Keyword Tool recherchiert nicht nur Wortverbindungen zu eingegebenen Schlagwörtern, sondern deckt auch die W-Fragen ab. Ein kostenpflichtiges Upgrade ist möglich, um mehr Ergebnisse anzeigen zu lassen.

Natürlich gibt es auch kostenpflichtige Keyword Tools, die wie ein SEO Profi funktionieren. Das soll an dieser Stelle aber nicht das Thema sein.

 

  1. Das Keyword im Blogpost richtig verwenden

Nachdem du nun das perfekte Keyword finden konntest, geht es ans Schreiben deines Beitrags.

 

Wie bereits erwähnt, war es früher gängige Praxis, Keywords so oft wie nur möglich in einen Text reinzuquetschen. Das kann heute definitiv nicht mehr empfohlen werden. Google ist clever genug, um Keyword Stuffing zu erkennen.

 

Darum solltest du stets natürliche Texte, auch organischen Content genannt, schreiben. Die einfachste Art und Weise, wie du das hinbekommst, ist für deine Leser zu schreiben. Somit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe.

 

Ein weiterer Punkt zum Thema organischen Content schreiben, ist die Art und Weise wie du das Keyword in deinem Blogpost verwendest.

 

Angenommen du betreibst einen Business Blog und möchtest deinen nächsten Blogbeitrag über das Thema Online Business schreiben. Genauer gesagt, soll es um Online Business aufbauen, Online Business Ideen und Online Business Nischen gehen.

 

Gib einfach mal bei Google Online Business ein und du wirst sehen, dass das Keyword Online Business aufbauen an der zweiten Stelle kommt, an der dritten befindet sich Online Business Ideen und etwas weiter unten kommt das Keyword Online Business Nischen. Wenn du dich nun auf dieses Thema mit deinem Beitrag konzentrieren willst, hast du im Grunde bereits drei Keywords.

 

Nun mach aber bitte nicht den Fehler und schreib in deinem Blogbeitrag permanent Online Business aufbauen und das bei jeder Gelegenheit. Ich weiß nicht wie es dir geht, aber wenn ich solche Blogposts lese, die nur für Google geschrieben wurden, dann springt mir das Keyword jedes Mal dermaßen ins Auge, dass es wehtut.

 

Zudem lassen sich mit vielen Keywords, die aus mehreren Wörtern bestehen, oft keine wirklich sinnvollen Sätze schreiben. Du willst beispielsweise schreiben:

 

Um ein wirklich gutes Online Business aufzubauen, benötigst du Selbstdisziplin und eine gute Idee.

 

In diesem Satz hast du im Grunde nicht das Keyword Online Business aufbauen verwendet. Die deutsche Grammatik würde es dir sehr übel nehmen, wenn du dennoch versuchst, es da irgendwie hineinzuzwingen. Und sicherlich würden es auch deine Leser nicht besonders ansprechend finden.

 

Das ist natürlich nicht, was du mit deiner Suchmaschinenoptimierung erreichen willst. Klar möchtest du über Google gefunden werden, aber deine Leser sollen deinen Beitrag, nachdem sie ihn gefunden haben, auch gerne lesen. Darum schreib so natürlich, wie möglich. An dieser Stelle kommt dir der intelligente Algorithmus von Google zugute.

 

Der Google Algorithmus erkennt nämlich Zusammenhänge. Du musst also nicht permanent die Wortfolge: Online Business aufbauen in deinem Beitrag unterbringen, sondern nur ab und zu und ganz natürlich über Online Business, den Aufbau, Ideen und Nischen schreiben.

 

  1. Deinen Beitrag im Backend SEO optimieren

Im Backend deines Blogs hast du die Möglichkeit extrem viel einzustellen.

 

Du kannst einen Titel festlegen, den Permalink bestimmen, den Fließtext entsprechend gestalten, sowie einen SEO Titel und die Metabeschreibung festlegen. Damit wären auch schon die wichtigsten Grundlagen für die Suchmaschinenoptimierung deines Beitrags genannt.

 

Wichtig bei der Gestaltung dieser einzelnen Abschnitte, ist das Verwenden deines Keywords. Dein Keyword sollte sowohl im Titel, wie auch natürlich im Fließtext, im Permalink und im SEO Titel sowie der Metabeschreibung deines Posts vorkommen.

 

Falls du bei dir im Backend keinen SEO Titel und Metabeschreibung eingeben kannst, fehlt dir eventuell ein Plugin dafür. Ich persönlich verwende Yoast. Und auch wenn es ein paar Cent kostet, so ist es diese in meinen Augen voll und ganz wert. Es hilft mir enorm, meine Texte im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung zu überprüfen.

 

Zusätzlich solltest du darauf achten, dass alles, was du schreibst, einen Mehrwert für deinen Leser hat. Du schreibst für deine Fans und nicht für Google.

 

  1. Bilder ebenfalls SEO optimieren

Was ich zu Beginn völlig unterschätzt habe, sind die Beitragsbilder beziehungsweise Bilder generell. Auch für Bilder, kann man einen SEO Titel und eine Metabeschreibung hinterlegen. (Yoast)

 

Aber selbst, wenn du diese Option nicht zur Verfügung hast, solltest du stets das Alt Attribut anpassen. Das Alt Attribut ist der alternative Titel des Bildes, welcher angezeigt wird, falls das Bild aus welchen Gründen auch immer nicht angezeigt werden kann. Du kannst es dir sicher bereits denken, auch dieser alternative Titel deines Bildes sollte, wenn du es für die Suchmaschinen optimieren willst, dein Keyword enthalten.

 

Wie wichtig das ist, habe ich bei unserem online Business gesehen. Ganz am Anfang wurde unsere Homepage ausschließlich über die Bildersuche bei Google gefunden. Und das nur, weil die Bildtitel und Alt Attribute entsprechend SEO optimiert wurden.

 

Somit stellen auch Bilder einen wichtigen Punkt der SEO Grundlagen dar. Wenn es dir wie mir geht und du die Bilder gern vergisst zu optimieren, schreib dir am besten eine SEO Checkliste für Blogposts, wo du vorm Veröffentlichen nochmal alle Punkte durchgehst.

 

Unsicher, ob du die SEO Grundlagen im Griff hast?

Falls du noch unsicher sein solltest, ob du deine Keywords richtig auswählst und auch deine Texte richtig schreibst, dann denk daran, dass keiner so genau weiß, wie der Google Algorithmus wirklich funktioniert. Solange du die SEO Grundlagen kennst und darauf achtest, grobe Fehler zu vermeiden, ist alles in Ordnung.

 

Der größte Fehler wäre es, sich wegen SEO verrückt zu machen und alles nur noch daran zu messen. Du willst über ein Thema schreiben, wo du kein oder nur extrem schwache Keywords verwenden kannst? Was spricht dagegen? Es muss nicht jeder Beitrag SEO durchgestylt werden.

 

Das Bloggen sollte uns allen in erster Linie Spaß machen und uns helfen, unsere Ideen auszuleben. Sicherlich wollen wir auch im Netz gefunden werden, aber dazu muss nicht jeder Blogartikel perfekt geSEOt sein. 😉

 

 

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