Mittwoch, 21. November 2018

Unsere Selbstverwirklichung

Wie alles begann und warum es begann

Wie hat das alles mit der Selbstverwirklichung begonnen?

Nun diese Frage lässt sich recht schnell beantworten. Die Geschichte hinter dem Weg in unser Projekt Selbstverwirklichung ist nicht immer schön, manchmal tragisch und lässt tief blicken. Aber auch, wenn Vieles unschön und holprig war, so hat es uns zusammengeführt und zu den Menschen gemacht, die wir heute sind. Und darüber bin ich verdammt glücklich.

 

Wir haben unheimlich viele Erfahrungen gesammelt, wahnsinnig viel gelernt und viele Hürden überwunden. Jetzt stehen wir hier. Genau an diesem Punkt, wo wir erkannt haben, dass wir über „du musst und du sollst“ hinausgewachsen sind und unseren eigenen Weg planen und selbstbewusst gehen.

Aber wie genau lief das denn jetzt nun?

Ja, ein bisschen Geduld. Rebecca und ich erzählen dir, was uns zusammen führte, warum wir uns getroffen haben und was wir festgestellt haben in der Zeit, die wir uns kennen.

 

Unser Weg in die Selbstverwirklichung aus Janine ihrer Perspektive

Ich war an der Uni und habe Pädagogik studiert (nein ich bin kein Lehrer). Damals war die Welt noch ganz in Ordnung. Das akademische Leben hat mir gefallen, es war frei und ungezwungen. Als Student (ich hatte noch das Glück auf Diplom zu studieren) war ich für mein Studium, meine Arbeiten, meine Vorlesungen, Seminar und sogar für meine Prüfungen selbst verantwortlich. Das akademische Prinzip bestand in einer Erziehung zur Selbstverantwortung.

 

Cool oder?

 

Das gibt es heute nicht nur nicht mehr, sondern man findet es auch außerhalb der Universitäten überhaupt nicht.

Jedenfalls war ich sehr verwöhnt. In der Uni konnte ich frei und eigenverantwortlich arbeiten. Selbstverantwortung war hier nicht nur theoretisch gefordert, sondern vom ersten Tag an gelebte Realität.

 

Sicher hast du schon mal vom Praxisschock gehört?

Hatte ich auch. Zumindest als Theorie in der Uni. Aber ich kann dir versichern, es gibt ihn wirklich. Und er schlägt heftiger und brutaler zu, als ich es mir je hätte vorstellen können.

Ich hatte meinen ersten Job nach der Uni. Bereits nach einem Monat war ich totunglücklich, weil ich plötzlich nicht mehr frei und selbstständig arbeiten konnte. Zudem musste ich mit Menschen auskommen, die komplett anders waren, als ich dies aus meiner Studienzeit kannte.

Es prallten Welten und Werte aufeinander.

Diese Erfahrung wiederholte sich bei allen anderen Arbeitgeber, die ich danach hatte wieder und wieder. Meine Strategie, den Arbeitgeber zu wechseln, weil der aktuelle nichts für mich war, lief ins Leere. Weißt du auch warum?

Es lag nicht am Arbeitgeber. Es liegt an der Arbeitswelt.

 

Diese funktioniert in bestimmten Rahmen und aktuell ist unsere Arbeitswelt immer noch geprägt von archaischen und verstaubten Strukturen, die irgendwann weit vor der Digitalisierung und unserem modernen Anspruch an Arbeit entstanden sind.

Das vorzeitige Ende meiner „Karriere“ führte ein heftiges Burnout mit üblen psychosomatischen Beschwerden herbei. An diesem Punkt stellte sich nicht mehr die Frage, ob ich aufhören will – ich musste aufhören, ich hatte keine Wahl. Es war der totale Kontrollverlust. Ein Gefühl, was ich nicht in Worte fassen kann.

 

Aber so schlimm es auch war: Vermutlich war es die wichtigste Erfahrung meines Lebens.

Warum fragst du dich jetzt?

  • Ich war gezwungen loszulassen, was ich nie konnte.
  • Ich war gezwungen, zu akzeptieren, was ich nie konnte.
  • Ich war gezwungen, anderen Menschen zu vertrauen, womit ich große Probleme hatte.
  • Ich war gezwungen, meinen Lebensweg komplett zu ändern, wovor ich irre Angst hatte.

 

Was habe ich gemacht, um aus dem Dilemma wieder raus zu kommen?

Ich ging zur Heilpraktikerschule und diesmal in Vollzeit. (Ja ich war ein paar Jahre früher schon mal in einem Wochenendkurs)

Hier traf ich Rebecca. An meinem ersten Tag in der Schule saß ich auf ihrem Platz, was sie mir sagte, als wir nach Schulschluss zusammen ein bisschen Weg gingen und unsere erste Unterhaltung hatten. Ich kann mich noch gut erinnern.

Im Laufe der Zeit befreundeten wir uns und lernten uns immer besser kennen. Irgendwann stellten wir fest, dass wir extrem viele Gemeinsamkeiten haben und beide in der Arbeitswelt leider nur Negatives erlebt haben. Je länger wir uns kannten, desto mehr bemerkten wir, dass unsere Leben nahezu parallel verliefen und immer noch verlaufen.

Ein witziger Zufall? Ja kann sein. Ich für meinen Teil halte es jedoch für Seelenverwandtschaft.

Das Schicksal schickt dir immer die Menschen,

die du in diesem Moment am meisten brauchst.

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Unser Weg in die Selbstverwirklichung aus Rebecca ihrer Perspektive

Selbstverwirklichung: Wer bin ich und wer möchte ich sein?

Wir haben uns in den Idealen, den Stimmen und Meinungen der anderen verloren. Du kennst es bestimmt auch. Jeder hat einen guten Ratschlag oder Tipps, wie dein Leben besser würde, was du besser machen kannst oder welchen Weg du am besten beschreiten sollst. Man wird ständig von außen Beeinflusst, sei es die Familie, die Freunde oder die heutigen Ideale, die dir durch unsere Medien als erstrebenswert suggeriert werden.

So erging es uns lange Zeit. Dabei waren und sind wir auf der Suche nach uns selbst. Nach dem, was uns berührt, uns begeistert und unser Leben bereichert. Wir haben uns ausprobiert, haben falsche Entscheidungen getroffen und daraus gelernt.

Hast du dich das schon einmal gefragt – Wer bin ich und wer möchte ich sein?

Gesucht und Gefunden

Ich erinnere mich noch allzu gut, wie ich schon zu Beginn meiner Ausbildung zur Zahntechnikerin keinen Gefallen mehr an meinem Beruf fand. Ich musste unbezahlte Überstunden machen, bekam keine Anerkennung, von Urlaubs- oder Weihnachtsgeld konnte ich nur träumen.

Ich wechselte den Arbeitgeber immer und immer wieder. Doch die Zufriedenheit blieb aus.

Zugleich suchte ich stetig nach etwas, das mich begeistert und probierte ständig neue Dinge aus. Bei jedem neuen Versuch habe ich mich der Meinung externer gebeugt, was letzten Endes zu großer Unsicherheit bei mir führte. Dass ich wieder mal nicht meinen eigenen Wünschen nach gehandelt habe, merkte ich meist schnell, wenn ich einfach nicht hinter meiner Entscheidung stehen konnte. Ich wurde dann schnell unzufrieden und bekam Zweifel, ob das alles so richtig ist. Ich war definitiv weit entfernt von meiner Selbstverwirklichung.

 

Mein bestes Selbst – Wer suchet, der findet

Und wieder war ich an dem Punkt, wo ich mir diese eine Frage stellte:

Wer bin ich und wer möchte ich sein?

Auf meiner Reise zur Beruflichen Selbstverwirklichung, entschied ich mich nach abgeschlossener Berufsausbildung und zwei Jahren Berufserfahrung für eine neue Ausbildung in einem komplett anderen Bereich. Zuwider der Vorstellung meiner Mitmenschen (Familie und Freunde). Trotz aller negativen Kommentare von vor allem meiner nächsten Vertrauten, war das für mich der einzige richtige Weg, den ich gehen konnte. Es war der Beginn meines persönlichen Weges in Richtung Selbstverwirklichung.

Zu Beginn meiner zweiten Ausbildung glaubte ich schon, total verkorkst zu sein und war nicht einmal mehr sicher ob ich in diesem Berufsfeld überhaupt mal arbeiten will. Oder ob ich nur vor Verantwortung und Unzufriedenheit in eine neue Richtung geflohen bin.
Nichts desto Trotz war mein Motto:

Ich ziehe es durch.

Jetzt brennt dir sicher bereits unentwegt die Frage im Kopf, was denn nun meine zweite Ausbildung war. Ich entschied mich Vollzeit zur Heilpraktikerschule zu gehen.

Was mich dazu motivierte, war vor allem, das private Interesse an einem gesunden Lebensstil, an ganzheitlichen Behandlungsmethoden und die direkte, persönliche Arbeit mit Menschen.

Anfangs dachte ich noch nicht daran, mich damit irgendwann mal selbstständig zu machen. Aber es war genau das, wofür ich mich wirklich interessierte.

 

Glaubst du an Schicksal?

Ich persönlich glaubte bis vor kurzem nicht an Schicksal. Ich konnte mir aber auch nie wirklich etwas darunter vorstellen. Daher habe ich über diesen Begriff vermutlich auch nie nachgedacht. Vielleicht kann man auch nur daran glauben, wenn es einem wirklich widerfahren ist. Das ist jedenfalls heute meine feste Überzeugung.

Während meiner zweiten Ausbildung lernte ich Janine kennen. Mit jedem Tag, den wir uns näher kennenlernten, wurde uns ziemlich schnell klar: Es war Schicksal, dass wir uns genau JETZT getroffen haben. Wir haben zwar auf komplett anderen Gebieten gearbeitet, was uns zur damaligen Zeit grundlegend unterschied.

 

Dennoch haben uns im Grunde genau dieselben Probleme und Gedanken verbunden. Herausgefunden haben wir das natürlich erst etwas später, aber eine gemeinsame Ebene war trotzdem von Beginn an vorhanden. Mit dem Thema – Wer will ich sein, wurde Sie auch schon oft konfrontiert. Seit dieser Zeit sind wir zusammen durch einige Höhen und Tiefen gegangen. Und haben Vieles gemeinsam durchgestanden, wir haben uns beide stark verändert und weiterentwickelt, was wir ohne die andere vermutlich nicht geschafft hätten.

Heute kann ich sagen, wir haben gemeinsam zu uns selbst gefunden und uns bei diesem Prozess gegenseitig zur Seite gestanden. Das war der Beginn unserer Suche nach Selbstverwirklichung.

Wahre Freundschaft eben.

Warum schreiben wir diesen Blog über Selbstverwirklichung?

Wir wollen:

  • unsere Erfahrungen zum Thema Selbstverwirklichung mit dir teilen
  • dir helfen, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen
  • dich motivieren, zu deinem besten Selbst zu werden

Was wir alles erlebt haben, alles Gute wie auch Schlechte UND wie wir es schaffen, uns selbst zu verwirklichen, das wollen wir dir nicht nur mitteilen, sondern gemeinsam mit dir auf diese Reise gehen. Du bist eingeladen, Teil unserer Erfahrungen und Vision von Selbstverwirklichung zu werden.

Werde dein bestes Selbst

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