Selbstsabotage #6: Ziele setzen? Brauche ich nicht
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Ziele setzen: Das überspringe ich mal eben

Es ist schon einige Jahre her, aber es gab eine Zeit, da spielte Ziele setzen und Ziele erreichen überhaupt keine Rolle in meinem Leben. Ich dachte, ich wüsste, wohin die Reise geht und habe gar keine größeren Pläne gemacht.

 

Wozu auch Ziele setzen, wenn man ohne Hinweis, wie die nächsten Jahre aussehen werden?

 

Alles schien so klar und vorherbestimmt. Und tatsächlich ging das auch eine ganze Weile gut. Bis schließlich das Jahr 2012 kam.

 

Während meines Studiums machte ich mir über meine Ziele oder gar mein Traumleben keine Gedanken. Heute weiß ich, dass ich es besser hätte tun sollen und ich meine Gedankenlosigkeit bereue.

 

Doch die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen und ich werde auch rückblickend die Vergangenheit nicht verändern können.

 

Das Einzige, was ich tun kann, ist, es in Zukunft besser zu machen.

 

Ziele finden sich nicht von allein

Während der Ausbildung war ich so in ein System von Regeln und Strukturen integriert, dass ich mir überhaupt keine Gedanken darüber machte, welche Ziele ich einmal erreichen möchte.

 

Die einzigen Ziele, die ich mir setzte, bestanden darin, mein Diplom zu bekommen. Weiter hatte ich damals noch überhaupt nicht gedacht. Einige Jahre Erfahrungen später kann ich dir jedoch verraten, dass dies ein großer Fehler war.

 

Weiter zu denken und zu wissen, welche Ziele du erreichen möchtest in deinem Leben, ist eine wichtige Voraussetzung, um von Anfang an in die richtige Richtung zu steuern. Wenn du deine Ziele nicht kennst, kannst du sie auch nicht erreichen.

 

Und genauso ging es mir damals.

 

In meinem Leben schien alles geordnet und strukturiert. So, wie es sein sollte. Dennoch fühlte ich mich oft orientierungslos und zweifelte daran, ob ich den richtigen Weg gehen würde. Insgeheim habe ich gespürt, dass mir etwas fehlt.

 

Wenn ich mir keine Ziele setze und meinen Weg nicht kenne, ist jeder Weg der richtige. Oder der falsche.

 

Heute wünschte ich, ich wäre etwas früher aufgewacht und hätte schon vor einigen Jahren realisiert, wie wichtig es ist, sich selbst Ziele zu setzen, um das Leben leben zu können, was man sich wünscht.

 

Ziele zu setzen ist leicht, wenn du weißt, was du willst

Wenn ich mir damals schon so viele Gedanken über meine Ziele und mein Traumleben gemacht hätte, wie heute, weiß ich, dass ich unheimlich viele Jahre gespart hätte. Aber so ist es nicht gewesen. Ich habe diese Jahre gebraucht, um für mich Orientierung zu finden.

 

Dies waren wichtige Jahre, um mir darüber klar zu werden, was ich wirklich will.

 

Denn dies ist das eigentliche Problem, wenn man glaubt, Ziele setzen sei überflüssig. Oftmals weiß man nicht, was man wirklich möchte. Und um diese Orientierungslosigkeit sich nicht eingestehen zu müssen, setzt man lieber keine Ziele. Auf dieses Thema stoße ich im Coaching mit Klientinnen immer wieder.

 

Sich einzugestehen, dass man nicht weiß, was man will, kann durchaus schmerzhaft sein. In diesem Moment, wo du ehrlich zu dir selbst bist, wirst auf deine eigene Ohnmacht zurückgeworfen. Die Frage nach dem Sinn im Leben ist so alt wie die Menschheit selbst.

 

Dieser eine Moment, wo ich mir eingestand, nicht zu wissen, was mein persönlicher Sinn im Leben ist, war nicht nur ein sehr schmerzlicher Moment, sondern zeitgleich der Wendepunkt für mich. Heute weiß ich, was ich will. Das versetzt mich in die Lage, mir Ziele zu setzen und meine Ziele auch erreichen zu können.

 

Und weil diese ehrlichen Momente sich selbst gegenüber unangenehm sind, verschließen wir lieber die Augen vor ihnen, anstatt darüber nachzudenken, was wir wirklich wollen. Dabei sabotieren wir uns selbst.

 

Selbstsabotage: Ich weiß nicht, was ich will (und mache mir keine Gedanken)

Selbstsabotage hat viele Gesichter. Eins ist jedoch immer gleich. Wir sabotieren uns selbst, wenn wir der Wahrheit nicht ins Gesicht blicken wollen und verdrängen, dass wir längst hätten etwas ändern müssen.

 

Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann wissen wir in den meisten Fällen ganz genau, wann es Zeit ist, etwas zu verändern.

 

Ziele sind dein Fahrplan zum Glück

Warum ist es so wichtig für dich, zu wissen, was du willst?

 

Nur, wenn du weißt, was du willst, kannst du deine Ziele daran ausrichten. Nur, wenn du dir klar darüber bist, wie dein Traumleben aussieht, kannst du dir Ziele setzen und diese Ziele erreichen. Denn nur, wenn du deine Ziele kennst, kannst du mit einem Plan auf sie hinarbeiten.

 

Glaubst du jedoch, du bräuchtest dir keine Ziele setzen, sabotierst du dich damit selbst. Dabei verlierst du wertvolle Zeit, die du zum Erreichen deiner Ziele nutzen könntest.

 

Ich habe mich früher oft gefragt, warum ich so viel „Pech“ habe. Tatsache ist jedoch, dass ich genauso viel Glück und auch Pech habe, wie alle anderen.

 

Der Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und weniger erfolgreichen besteht lediglich darin, dass erfolgreiche Leute wissen, was sie wollen, sich Ziele setzen und auf ihre Ziele hinarbeiten.

 

Wenn du dich auch hin und wieder dabei erwischst, wie du dich fragst, warum dir dieses Pech passiert ist, oder warum sich einfach nichts bewegt in deinem Leben, dann kennst du die Antwort jetzt. Frag dich ehrlich, ob du weißt, was du im Leben erreichen willst.

 

Wie sieht dein Traumleben aus? Hast du dir Ziele gesetzt?

 

Wenn du dir diese Fragen beantworten kannst, bist du auf jeden Fall auf einem guten Weg, dich nicht als Opfer deiner Umstände zu begreifen, sondern dein Leben aktiv selbst zu gestalten.

 

Deine Ziele kannst du nur erreichen, wenn du sie kennst und einen Plan hast, wie du deine Ziele erreichen willst. Sich einzureden, Zielesetzen sei unnötig, ist Selbstsabotage und oftmals ein Resultat verdrängter Ängste.

 

Wovor hast du Angst? Dein Traumleben wartet. Du musst deine Träume nur ernst nehmen und dir Ziele setzen.

 

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