Selbstsabotage #3: Ich muss viel Geld verdienen, um Ziele zu erreichen
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Geld verdienen & Ziele erreichen

Wer träumt nicht davon, durch einen unverhofften Lottogewinn zum Millionär zu werden und dann endlich das langersehnte Traumleben leben zu können. Alle Ziele erscheinen plötzlich zum Greifen nahe. Denn jetzt ist endlich genug Geld vorhanden, um die Träume Realität werden zu lassen.

 

Träume können wahr werden, wenn du sie zu Zielen machst und anfängst, sie ernst zu nehmen. Das Wort Traumleben klingt immer wahnsinnig weit weg und unerreichbar. Eben nach einem Traum. Dabei ist der Unterschied zwischen einem Traum und einem Ziel gar nicht so groß.

 

Du musst dich nur entscheiden, deine Träume ernst zu nehmen und deine Ziele erreichen zu wollen. Das ist der erste und wichtigste Schritt. Denn wenn du erst einmal angefangen hast, auf deine Ziele hinzuarbeiten, wirst du sehen, dass es gar nicht so schwer ist, wie du zu Beginn glaubtest. Und vor allem wirst du bemerken, dass du zum Erreichen deiner Ziele nicht Millionär sein musst. Meistens musst du nicht mal wahnsinnig viel Geld verdienen.

 

Sabotierst Du Dich selbst?

In Wahrheit sabotieren wir uns alle jeden Tag selbst. Wir sabotieren uns dabei, unsere Ziele zu erreichen. Wie genau machen wir das?

 

Die meiste Zeit merken wir es nicht einmal, wie uns innere Blockaden und negative Glaubenssätze von unseren Zielen abhalten und damit von unserem Traumleben.

 

Eine beliebte Form der Selbstsabotage ist es, zu glauben, man müsse sehr viel Geld verdienen, um Ziele erreichen zu können. Was sofort ins Auge sticht, ist die Tatsache, dass weder die Summe an Geld, welche notwendig ist, um Ziele zu erreichen, näher definiert wird, noch dass die Ziele selbst benannt sind. Und genau das ist das Heimtückische an inneren Blockaden.

 

Innere Blockaden suggerieren dir Glaubenssätze als Wahrheiten. Und weil diese Blockaden aus deinem Unterbewusstsein kommen, glaubst du ihnen unhinterfragt und alles, was sie dir erzählen, erscheint als Wahrheit.

 

So kommt es, dass so viele von uns sich jeden Tag einreden, sie können ihre Ziele nicht erreichen, weil sie nicht genug Geld verdienen.

 

Dabei ist es im Grunde egal, wie viel Geld du tatsächlich verdienst. Es geht lediglich um das Gefühl, man bräuchte mehr, um die eigenen Ziele erreichen zu können. Das Ziel selbst wird dabei nicht näher bestimmt und da man gefühlt jetzt das Geld nicht hat, was man vermeintlich braucht, überlegt man auch gar nicht weiter, wie genau die eigenen Ziele überhaupt aussehen.

 

Im schlimmsten Fall bist du dir deiner eigenen Ziele nicht bewusst und wirst dir über deine Ziele auch nicht klar, weil du innerlich immer noch denkst, erst viel Geld verdienen zu müssen, bevor du über deine Ziele nachdenken kannst. Eine totale Zwickmühle also.

 

Was kostet ein Traumleben?

Diese Selbstsabotage kannst du nur durchbrechen, indem du dir klar machst, was deine Ziele kosten. Kennst du deine Ziele, wird es dir leicht fallen, herauszufinden, wie viel Geld du wirklich benötigst, um sie zu erreichen.

 

Dabei ist geldverdienen allein kein Ziel. Niemand träumt davon, eine bestimmte Summe an Geld zu besitzen. Ein klassisches Beispiel sind immer die typischen eine Millionen Euro auf dem Konto. Doch eine Million Euro machen dich nicht zu einem anderen Menschen, als du jetzt bist. Wenn du jetzt nicht die Motivation hast, deine Ziele erreichen zu wollen und dafür den Weg zu gehen, der notwendig ist, so wird dir mehr Geld mit großer Wahrscheinlichkeit ebenso nicht den nötigen Antrieb geben.

 

Geld verändert nur die Vorstellung, die von deinem Leben hast. Eventuell, weil du denkst, nur mit wahnsinnig viel Geld ein gutes Leben führen zu können. Hinterfrage am besten deine Glaubenssätze und du erkennst, was dich wirklich aufhält und dich von deinen Zielen abhält.

 

Die Wahrheit ist, wir alle träumen nicht davon, viel Geld verdienen zu können. Wir träumen von einem Leben, von welchem wir glauben, es uns nur mit viel Geld leisten zu können. Unser Traumleben.

 

Eine bestimmte Anzahl von Zielen

Dabei muss dein Traumleben keine weit entfernte Fiktion sein, die du im besten Falle irgendwann mal deinen Enkeln erzählst. Ein Traumleben besteht letzten Endes nur aus einer bestimmten Anzahl von Zielen.

 

Die meisten von uns haben jedoch Probleme, diese Ziele zu benennen. In meinen Coachings sehe ich es immer wieder, wie schwer sich vor allem Frauen dabei tun, sich selbst mutige Ziele zu setzen. In den meisten Fällen wählen Klientinnen Ziele, die im Grunde gar keine sind. Es sind Ziele, die ohnehin bereits so gut wie erreicht sind und damit keine Herausforderung darstellen.

 

Auch das ist eine Form der Selbstsabotage.

 

Zum einen möchten wir Frauen damit unsere Angst vom Versagen umgehen und zum anderen halten wir uns damit selbst künstlich klein.

 

Ich bin jedoch der Meinung, dass jede Frau, die es schafft, Kinder großzuziehen, locker das Zeug dazu hat, Königin der Welt zu sein. Für mich gibt es keinen härteren Job, der so viel Organisation, Durchhaltevermögen, Geduld, Disziplin, Motivation, Hingabe und Liebe abverlangt. Leider vergessen wir Mütter das viel zu oft.

 

Wenn du also das nächste Mal denkst, deine Ziele nicht erreichen zu können oder du dir vielleicht gar nicht erst zutraust, Ziele zu setzen, dann denke genau daran.

 

Fragt dich: Was kostet mein Traumleben überhaupt?

 

Oftmals ist es weniger, als du denkst. Und vor allem kann es dir die Angst nehmen, einmal eine reale Zahl zu sehen.

 

Das wahre Ziel ist dein Traumleben. Das Geld verdienen, was dazu nötig ist, ist lediglich ein Teilschritt, aber kein eigenständiges Ziel.

 

Das reale Leben ist oft weniger beängstigend

Dabei denke ich immer wieder an meine Klientin, die ihre Australienreise (welche ein riesiger Traum von ihr war) nicht anfing zu planen, weil sie der tiefen Überzeugung war, sich die Reise nicht leisten zu können. Als sie anfing, ihren großen Traum durchzukalkulieren, stellte sie zu ihrer Überraschung fest, dass sie ihren Traum mit Leichtigkeit zu einem erreichbar Ziel machen konnte.

 

Und so geht es vielen von uns. Wir lassen uns von unseren inneren Blockaden aufhalten. Wir erlauben unseren negativen Glaubenssätzen, uns von unseren Zielen abzuhalten. Und wir erlauben vor allem uns selbst, uns zu sabotieren.

 

Was sind deine Ziele, wenn du mehr Geld verdienen würdest?

 

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