sei du selbst Business Blog Selbstverwirklichung

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“Das ist mein Weg, welches ist Dein Weg? DEN Weg gibt es nicht.”

Friedrich Nietzsche

 

Sei du selbst…

Es ist völlig egal, wovon du träumst. Hauptsache du hast Träume. Mach niemals den Fehler, zu glauben, dein Ziel und deinen Weg gäbe es schon. Das ist unmöglich. Jede von uns bringt einzigartige Erfahrungen, Gedanken und Fähigkeiten mit.

 

Als ich Heilpraktiker werden wollte, wurde ich von vielen schräg angesehen. Oft hörte ich die Worte: Davon gibt es doch schon so viele. Das ist an sich nicht falsch, aber selbst in unserer Klasse auf der Heilpraktikerschule gab es keine, die exakt die gleiche Spezialisierung anstrebte, wie eine andere. Wir waren hochindividuell und so ist das auch mit dir. Sei du selbst – trau dich!

 

Warum der Schritt Richtung Selbstverwirklichung dir einiges an Mut abverlangen wird, erfährst du in meinem Beitrag: Warum Selbstfindung Mut braucht.

 

Sei du selbst in 6 einfachen Schritten

Um dir ein bisschen unter die Arme zu greifen, offenbare ich dir meine 6-Schritte-Agenda für deine Selbstverwirklichung. An einem Punkt musst du beginnen, das ist klar. Setz diesen Punkt jetzt und leg los.

 

Am besten fängst du mit deinem Traum an. Ich kenn ehrlich gesagt niemanden, der jeden Tag in seinem Angestelltenbüro sitzt und genau davon träumt. Wenn ich mich zurück erinnere an meine Bürozeit, so war ich gedanklich meist in der Südsee, was recht gut an dem Hintergrundbild meines PCs zu erkennen war.

 

Schritt 1 heißt also: Identifiziere deinen Traum und sei du selbst

Viele wissen nicht, was sie in Wirklichkeit gern tun wollen, aus diesem Grunde musst du deinen Traum vermutlich erstmal in dein Bewusstsein holen.

  • Was ist es, was dich wirklich anspricht?
  • Kannst du dir eine Aufgabe vorstellen, die du jeden Tag mit Freude tust?
  • Welche Fähigkeiten hast du? Kannst du etwas besonders gut?
  • Was weckt deine Leidenschaft?
  • Womit identifizierst du dich?
  • Wie stellst du dir dein Arbeitsumfeld und deine Arbeitsbedingungen vor?

 

Geh hierbei ruhig ins Detail und stell dir alles ganz genau vor. Sei du selbst. Nur so kannst du dich in die Vorstellung hinein fühlen und spüren, ob es dich begeistert. Wenn ich Entscheidungen treffen muss oder will, dann mache ich das immer so. Ich schließe die Augen und stelle mir alles genau vor.

Imagination

Unser Gehirn ist ein fantastisches Organ und mit ein paar Tricks auch eine große Entscheidungshilfe. Das Gehirn kann nicht zwischen real und vorgestellt unterscheiden, weshalb wir auch auf eine reine Imagination emotional reagieren. Sicher hat dich auch schon mal ein Film zu Tränen gerührt, obwohl du genau wusstest, dass es nicht real ist – es ist ein Film.

 

Das Gleiche passiert, wenn du dir eine bestimmte Situation vor deinem geistigen Auge vorstellst. Wenn du hierbei ein gutes Gefühl von deinem Gehirn zurückgespielt bekommst, weißt du, dass dein Unterbewusstsein positiv auf das Szenario reagiert.

 

Diesen kleinen Trick aus der Psychologie kann ich dir nur wärmstens Empfehlen, wenn du vor großen Entscheidungen stehst und nicht weißt, was du tun sollst. Oder eben, wenn du deine wahre Bestimmung identifizieren willst. Beantworte für dich dabei die oben genannten Fragen, um deine Traumsituation so plastisch, wie möglich erscheinen zu lassen.

 

Wie bin ich diese Aufgabe angegangen?

Vielleicht benötigst du ein wenig Inspiration. Mir persönlich hilft es immer, ein Beispiel zu sehen. Deswegen will ich dir verraten, was mein Traum ist und wie ich diesen gefunden habe.

 

Was will ich?

Ich will zeit- und ortsunabhängig arbeiten.

 

Was mache ich gerne und kann ich besonders gut?

Ich schreibe wahnsinnig gerne und beherrsche die deutsche Sprache sehr gut. Die Sache mit den Kommas habe ich im Griff. 😉

 

Was ist mir sonst noch wichtig?

Seit meinem Burnout beschäftige ich mich viel mit mir, meiner Persönlichkeitsentwicklung und höre öfter in mich hinein, um zu erfahren, was mein inneres Stimmchen so erzählt. Außerdem ist mir als Diplom-Pädagogin das Menschliche wichtig. Ich helfe anderen Menschen gerne und teile meine Erfahrungen.

 

Wenn ich nun diese Antworten zusammenfüge, dann ist das Bloggen auf jeden Fall eine große Leidenschaft von mir. Und ja, ich fühle mich in meiner Entscheidung dafür wohl.

 

Punkt 2: Motivation

Nachdem du deinen großen Träum nun kennst und real werden lassen möchtest, kommt das leidige Thema Selbstmotivation. Oh ja, wer kennt es nicht – Selbstmotivation ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben.

Steh auf & mach!

Jetzt ist die Zeit gekommen, deinen starken Wunsch, deinen Traum zu verwirklichen in Motivation umzuwandeln. Du weißt, was du willst und was der Lohn für deine Arbeit sein wird. Daraus ziehst du jetzt die Motivation, zu starten.

 

Erfolgreiche Menschen visualisieren ihr Ziel regelmäßig, um auf Kurs zu bleiben. Diese psychologische Technik kannst auch du für deinen Erfolg nutzen. Wenn du dich das nächste Mal fragst: Wie kann ich mich motivieren?, kennst du den Trick bereits. 😉

 

Punkt 3: Ziele setzen

Wenn man den Mount Everest besteigt, so gibt es verschiedene Basiscamps, in denen man einen Zwischenstopp einlegt. Auf diese Weise wird die weite Strecke bis zum Gipfel in kleine Teilziele untergliedert.

 

Genau das Gleiche machst du mit deinem Traum. Dein Traum ist das Endziel, der Gipfel sozusagen. Die ganze Strecke auf einmal zu gehen, würde dich ermüden und verhindern, dass du dein Ziel jemals erreichst. Darum baust du Teilziele ein. Diese Teilziele solltest du auch mit einer realistischen Deadline versehen, damit du später schauen kannst, an welchem Punkt du dich befindest und wo du vielleicht nachbessern musst.

 

Nimm also dein finales Ziel und schau, welche Zwischenschritte nötig sind, um erfolgreich den Gipfel zu erreichen. Und schon hast du eine unüberwindbare Aufgabe in kleinere machbare Teilaufgaben untergliedert. Das war doch gar nicht schwer.

 

In meinem Falle sah das so aus:

 

Mein Gipfel: Einen eigenen Business Blog mit meiner besten Freundin betreiben.

 

Zwischenschritte:

  1. Die Freundin ins Boot holen
  2. Zielrichtung und Konzept ausarbeiten
  3. Technische Infrastruktur anlegen (hier gab es weitere Teilziele)
  4. Schreiben
  5. Social Media managen

Punkt 4: Erstelle einen Plan – Sei du selbst & erreiche deine Ziele

Dieser Plan wird dein Arbeitsmaterial Nummer eins sein. Jetzt wo du bereits dein Endziel und Teilziele definiert hast, ergänzt du alles mit Deadlines (falls noch nicht geschehen) und untergliederst eventuelle große Teilziele nochmal in kleinere. Achte immer darauf, dass du alle Maßnahmen, Mittel und Ressourcen einplanst, die du brauchst.

 

Dein Plan sagt dir am Ende ganz genau, welches Ziel du mit welchem Mittel, welchen Ressourcen und welcher Maßnahme erreichst.

 

Ein Punkt auf meinem Plan für unseren Business Blog sah so aus:

 

Ziel: Blogseite erstellen bis Datum xyz

Maßnahmen: Theme und Template festlegen, Struktur aufbauen, Content schreiben

Ressourcen & Mittel: Programmierer, Zeit, Geld (Kalkulation einfügen)

 

Punkt 5: Ziel im Fokus behalten & durchhalten

Jeder noch so perfekte Plan kann nicht die Zukunft vorhersagen. Darum wird es immer Dinge geben, die nicht optimal laufen und dich richtig nerven können.

Jetzt ist es ganz wichtig, dass du durchhältst!

 

Es gibt halt Tage, an denen läuft es einfach nicht. Du kannst machen, was du willst, die Ideen bleiben aus und auch, was dir sonst so leicht von der Hand geht, fällt dir heute schwer.

Take the rocky way, it´s never growded.

Gleiches gilt natürlich für uns auch. Wenn etwas sehr leicht ist, macht es jeder. Für deinen Traum musst du dich einsetzen und der Erfolg wird kommen.

Über solche miesen Tage und Durststrecken tröstest du dich am besten mit guten Freunden, die dich daran erinnern, dass du nicht allein auf der Welt bist. Auch kann es helfen, netten Zuspruch von Fans und Leser zu erhalten.

Und falls das alles nichts hilft, denk immer daran: Das geht jedem so, man redet nur nicht gern über Misserfolg oder Probleme.

Behalte dein Ziel immer im Fokus

Wie du dir erfolgreich Ziele setzt und deine Ziele im Fokus behältst, kannst du in den verlinkten Beiträgen nachlesen.

 

Punkt 6: Kontrolliere deine Ziele und Deadlines

Jetzt hast du bereits einen großen Haufen Arbeit hinter dir. Nun kommt der schönere Teil. Du schaust dir an, was du alles schon erreicht hast. Nutze diese Gelegenheit, um auch kritisch zu prüfen, ob alles nach Plan gelaufen ist, oder ob sich der eine oder andere Punkt selbstständig gemacht hat.

Falls du etwas vergessen haben solltest, dann hast du jetzt die Möglichkeit Ergänzungen vorzunehmen. Wenn etwas schief lief, kontrolliere woran es gelegen hat und stell die Störung ab.

 

Sei du selbst

Nachdem du nun meinen ultimativen 6-Schritte-Plan kennst, hält dich nichts mehr auf. Sich selbst finden ist nicht immer leicht. Nimm dir Zeit für die Agenda und setzt dich nicht selbst unter Druck. Wenn du deine Selbstmotivation im Griff hast und am Ball bleibst, wirst du alle Punkte erfolgreich erarbeiten.

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für den Beitrag 🙂
    1. Arbeite ich im Projektmanagement und vieles zu deinen Erzählungen kann man damit vergleichen.
    2. Verstehe ich meinen Mann nun ein wenig besser, er ist nicht 100% glücklich mit seiner Arbeit aber weis auch nicht wirklich was er machen möchte. Zumindest kann ich ihm jetzt besser unter die Arme greifen und ihm so vielleicht auch mehr zur Seite stehen.
    LG Eileen

    • Hallo Eileen,

      ja das Projekt “Ich selbst sein” will auch gemanaged werden. 😉
      So wie deinem Mann geht es vielen Menschen und mir ging es früher auch so. Man hält sich selbst gern fest in Glaubensstrukturen, die nicht immer gut für einen sind, nur weil man denkt, es muss so sein oder andere erwarten das von einem. Vielleicht traut man sich dann nicht mehr, über eigene Wünsche und Träume nachzudenken. Mir jedenfalls hat das früher enorm Angst gemacht. Was wenn ich versage, war immer in meinem Kopf drin.
      Ich hoffe, du kannst ihn bei seiner Selbstfindung unterstützen und ihm helfen, seine Wünsche zu erkennen. Das Leben ist zu kurz, um jeden Tag ünglücklich zu sein.

      LG Janine

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