Schlechte Tage überstehen 6 Strategien für gute Laune
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„Bewahre dir schöne Erinnerungen für schlechte Zeiten auf und denke daran: Lebe dein Leben, sage, was du fühlst, fühle, was du wert bist, träume von dem, was du willst, und werde dir dessen bewusst, was du alles hast.“

Rosana Rosana

Schlechte Tage überstehen und den Tag positiv abschließen

Schlechte Tage überstehen ist eine Kunst für sich und fordert einen persönlich ganz schön heraus. Jeder kennt sie und hatte sie schon einmal: Schlechte Tage!

 

Sie können einem so richtig den Tag vermiesen und als Nebeneffekt meist das eigene Selbstwertgefühlt in Mitleidenschaft ziehen. An Tagen, wo einfach nichts so richtig funktioniert oder laufen will, wie es soll, kommt man selten umhin, auch an sich selbst zu zweifeln.

 

Warum passiert das immer mir? Was habe ich falsch gemacht, damit sowas bei rauskommt? Was habe ich der Welt getan? Falls sich an schlechten Tagen Fragen wie diese in deinem Kopf breit machen, zweifelst du bereits an dir.

 

Der Sinn von schlechten Tagen

Um es mal ganz einfach auszudrücken: Ohne schlechte Tage gäbe es keine guten Tage.

 

Wenn alle Tage gleich gut wären, wären sie gleichzeitig auch gleich schlecht. Das, was wir als besonders positiv empfinden, ergibt sich letztlich aus dem, was wir als das Gegenteil, also besonders schlecht empfinden. Wenn jeder Tag exakt gleich gut, wie der vorangegangene wäre, hätten wir zum einen vermutlich wesentlich weniger Freude im Leben und zum anderen würden uns viele gute Gelegenheiten, Erfahrungen zu machen, entgehen.

 

Wir lernen sowohl aus guten, wie auch aus schlechten Erfahrungen. Die Psychologie macht es mit der klassischen Konditionierung vor. Eine Verhaltensänderung / ein Lernprozess kann durch positive Bestätigung (Lob) wie auch durch Strafe herbeigeführt werden.

 

Genauso machen wir das unbewusst wie auch bewusst mit unseren guten und schlechten Tagen. Alles, was uns gute Tage beschert, wird erstrebenswert für uns. Alles, was uns schlechte Tage bringt, versuchen wir zukünftig zu vermeiden. Beides setzt in gewisser Weise einen Reflexions- und Lernprozess (bewusst oder auch unbewusst) voraus. Das heißt, wir haben Erfahrungen gemacht und uns einen Schritt weiterentwickelt.

 

Egal an welchem Punkt im Leben du gerade stehst, du solltest stets das, was du hast, dazu nutzen, das zu tun, was du tun kannst. Eventuell hilft dir diese Sichtweise, schlechte Tage aus einer positiveren Perspektive zu betrachten und Sinn aus ihnen zu schöpfen.

 

Gegenmaßnahmen gegen schlechte Tage einleiten

Erfahrung und Lernen hin oder her: Schlechte Tage mag niemand. Damit schlechte Tage nicht noch schlechter werden als ohnehin schon, kannst du dir ein paar Strategien zurechtlegen, die dir in solchen Situationen helfen, den schlechten Tag zu überstehen.

 

Deine Schlechte Tage überstehen Strategien solltest du dir tatsächlich an einem guten Tag entweder aufschreiben, abspeichern oder sehr gut merken. Sicher kennst du es auch: Wenn ein schlechter Tag erstmal da ist, tut man sich sehr schwer, positive Gedanken zu fassen und denkt oftmals nicht mehr an die ganzen guten Dinge, die man für sein Wohlbefinden tun könnte.

 

6 Gute Laune Strategien, mit denen du schlechte Tage überstehen kannst

Vornweg: jeder Mensch ist anders und hat somit auch andere Präferenzen und Dinge, die ihm gut tun, Spaß machen, oder sein Wohlbefinden steigern. Ich möchte dir an dieser Stelle meine 6 Gute Laune Strategien vorstellen, dir mir persönlich helfen, schlechte Tage in den Griff zu bekommen und den Tag dennoch mit einem positiven Gefühl abschließen zu können.

 

  1. Einen Stopp einlegen – Die Auszeit schafft Distanz

Wenn grad eh alles irgendwie doof ist, versuche ich, in eine andere Situation zu gehen. Eine neue Situation schafft neue Eindrücke und einen anderen Blickwinkel. Eine Auszeit von dem, was mich grad nervt, ist meist das Beste, was ich machen kann, um einen schlechten Tag zu überstehen.

 

Bevor ich mich noch weitere Stunden in negativen Gedankenspiralen aufhalte, sage ich stopp und komme meist über die Distanz zu einem besseren Gefühl. Mir wird klar, dass alles gar nicht so tragisch ist, wie es mir zuvor noch vorkam und wenn ich dann meine weiteren Strategien ausspiele, bekomme ich oftmals den Tag noch halbwegs gerettet.

 

Zudem habe ich auf diese Weise die Möglichkeit, aus schlechten Tagen doch noch etwas Produktivität herauszuholen. Immerhin darf man nicht vergessen, dass unsere Emotionen (ja leider auch die negativen) unsere Kreativität sehr stark beeinflussen und uns somit nicht nur ein schlechtes Gefühl vermitteln können, sondern uns auch produktiv gesehen den ganzen Tag lahm legen.

 

Die kleine gedankliche Auszeit nutze ich gleichzeitig, um mir schon über weitere Strategien klar zu werden und diese vorzubereiten. Welche und wie viele ich wähle, hängt dabei von der Gesamtsituation ab. Wenn ich bereits früh am Tag merke, dass dieser sich irgendwie emotional negativ entwickelt, dann hat es sich für mich beispielsweise gut bewährt, direkt mit meiner zweiten Gute Laune Strategie weiterzumachen. So komm ich nicht nur aus negativen Gedanken heraus und lenke mich mit etwas Positiverem ab, zusätzlich bleibt auch nicht so viel Arbeit liegen und der schlechte Tag war am Abend rückblickend nur halb so schlimm. 😉

 

  1. To-Do-Liste schnappen und einen „Spaßpunkt“ abarbeiten

Ok zugegeben, die meisten Punkte auf meiner To-Do-Liste sind nicht unbedingt unheimlich viel Spaß versprechend. Dennoch befinden sich Punkte drauf, die mir mehr zusagen als andere. Zeitweise habe ich tatsächlich aber auch ToDos abzuarbeiten, die ich gerne erledige und auf die ich mich schon vorher freue. Beispielsweise macht mir die Recherche nach einem neuen spannenden Thema meist Spaß. Oder ich freue mich darauf, wieder etwas Neues für die Homepage zu gestalten usw.

 

Um schlechte Tage überstehen zu können, schnappe ich mir gerne solche Aufgaben. Sie bringen mich auf andere Gedanken, weil ich mich auf das jeweilige Thema konzentrieren muss. Gleichzeitig bekomme ich während der Arbeit bessere Laune, da mein Tun mir Spaß macht und ich sehe, dass grad was voran geht, was ich ohnehin erledigen wollte.

 

Ich finde, es steckt unheimlich viel positive Kraft darin, am Ende eines Tages zu sich sagen zu können: Heute hast du wieder viel geschafft und es ist gut geworden. Klopf dir ruhig selbst öfter mal auf die Schulter und erkenne, was du leistest. Ein positiver Nebeneffekt, neben guter Laune, ist die Stärkung seines Selbstbewusstseins. Mein Beitrag Selbstbewusstsein stärken und endlich erfolgreich werden geht näher auf dieses Thema ein.

 

  1. Tagebuch schreiben

Selbst die schlechten Tage sind nicht alle gleich. Manche schleichen sich eher heimlich ein und es dauert ein bisschen, ehe man merkt, dass man eigentlich nicht so gut gelaunt ist, wie man gerne wäre. Aber auch an Tagen, die mich richtig runter reißen, hilft es mir, Tagebuch zu schreiben.

 

Hier habe ich die Möglichkeit mal ehrlich zu sagen, was mich anstinkt, ohne dass mich jemand dafür schräg ansehen kann. Auf meine Wortwahl muss ich auch nicht achten und kann einfach mal richtig Dampf ablassen, falls das nötig ist. Zudem habe ich festgestellt, dass das Niederschreiben der schlechten Dinge, die mich belasten, mir hilft, die Perspektive zu wechseln. Gleichzeitig befreit es, da man seine negativen Emotionen ablegen und besser verarbeiten kann. Oft habe ich nach dem Schreiben sogar eine Lösung für mein Problem parat oder ich fühle mich einfach besser, weil ich erkannt habe, dass es nicht so schlimm ist, wie es sich zuvor angefühlt hat.

 

  1. Ein gutes Gespräch mit einem lieben Menschen

Falls ich auf das Schreiben mal absolut keine Lust habe und auch die Auszeit sich schwierig gestaltet, hilft ein gutes Gespräch mit einem lieben Menschen. Geteiltes Leid ist halbes Leid sagt man ja immer und so ist es auch. Ein vertrauter Mensch, mit dem du ein ehrliches Gespräch führen und auch deine negativen Emotionen ansprechen kannst, wird dir sicher helfen, alles nur halb so schlimm zu sehen.

 

Ein gutes Gespräch kann einen auf andere Gedanken bringen und einen erkennen lassen, dass man die eigenen Probleme viel zu riesig in seinem Kopf werden lässt.

 

  1. Sich nicht sofort ins Bett legen

An manchen Tagen möchte man sich am liebsten gleich wieder hinlegen oder am besten erst gar nicht aufstehen. Jeder kennt solche Situationen und dennoch solltest du dich nicht ins Bett legen, sobald du die Gelegenheit dazu hast. Auch an diesem richtig schlechten Tag nicht. Du würdest dir damit die Möglichkeit nehmen, ihn doch noch positiv beenden zu können. Zum Beispiel indem du ein gutes Gespräch am Abend führst und deinen schlechten Tag damit nochmal Revue passieren lässt und besser verarbeiten kannst.

 

  1. Etwas Inspirierendes lesen, hören oder ansehen

Die schlechten Tage sind nicht alle gleich. An manchen fühl man sich einfach nicht so super klasse und an anderen ist man einfach nur total unmotiviert und hat auf den riesigen Berg Arbeit, der auf einen wartet, schlicht keine Lust.

 

Helfen kann an dieser Stelle ein geistiger Tapetenwechsel. Auf andere Gedanken zu kommen hilft oft ungemein. Ich lese hierzu gerne gute Blogartikel, höre aufmunternde Musik oder sehe mir einen witzigen oder inspirierenden Film an. Was ist deine Strategie?

 

Gedanken sind nützliche Werkzeuge

Mit deinen Gedanken erschaffst du dir deine Realität jeden Tag aufs Neue. Das ist gut, denn so hast du jeden Tag die Chance, deine Realität ein bisschen besser zu machen. Gleichzeitig musst du nicht das Opfer schlechter Tage bleiben, sondern weißt, dass du aktiv die Kontrolle über einen miesen Tag übernehmen kannst, um ihn letzten Endes doch noch zum Guten zu wenden.

 

 

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8 Kommentare

  1. Danke für diesen inspirierenden Beitrag! Ja, die schlechten Tage machen irgendwie nie Sinn, aber wenn man es so betrachtet wie du: “Ohne schlechte Tage, gäbe es keine guten Tage!” , dann sind die schlechten Tage doch gar nicht so schlimm. Tolle Tipps!

    Liebe Grüße

    Christine von Pretty You

  2. Wenn ich schlechte Laune habe, helfen meine Freunde immer, dass es mir besser geht 😉
    Unter anderen aber auch mein Freund. Finde deine Punkte sehr schön geschrieben. Die Idee mit dem Tagebuch gefällt mir.

    Alles liebe

    • Dafür sind gute Freunde ja auch da 😉
      Mir persönlich hilft das Tagebuch sehr, kann es nur empfehlen, mal auszuprobieren.

      Lieben Gruß
      Janine

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