Produktivität: Auf deine richtige Arbeitsumgebung kommt es an
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Produktiver mit der richtigen Arbeitsumgebung?

Produktive Arbeitsumgebung hin oder her, es gibt Momente, da brauchst du mehr.

Montagmorgen, die Woche hat gerade erst begonnen und ich sitze vor meinem Laptop, während ich den Bildschirm gedankenversunken anstarre. Die Luft riecht nach frischem Kaffee und ich versuche die Punkte meiner To-do-Liste für die kommende Woche zu strukturieren.

 

Produktiv sein zu wollen ist nicht dasselbe, wie tatsächlich produktiv zu sein. Vor allem zum Wochenbeginn fällt es mir immer wieder schwer. Und auch, wenn ich selbst ein sehr strukturierter Typ bin, heißt das nicht, dass Montagmorgende mich nicht hin und wieder zum Prokrastinieren einladen.

 

Produktive Arbeitsumgebung – Mit Deinen Zielen vor Augen

Was mir am meisten dabei hilft, zu neuer Motivation zu finden, ist tatsächlich mein Home-Office. Meine Arbeitsumgebung habe ich mir so eingerichtet, dass ich mich wohl fühle und meine Gedanken immer wieder auf das Wesentliche zurückführen kann.

 

Besonders wichtig ist hierbei mein Dreamboard. Bilder meiner Ziele umgeben mich in meiner Arbeitsumgebung an jeder Stelle. Ich kann meinen Zielen förmlich gar nicht aus dem Wege gehen. Und das ist auch gut so, denn auf diese Weise werde ich, sobald ich mich an die Arbeit mache, daran erinnert, wo ich hin will und für was ich jeden Morgen früh aufstehe.

 

Ich habe mein Warum zu jeder Sekunde vor Augen.

 

Lies weiter: Erfolgsgeheimnis #5: Ziele setzen

 

Produktivität ist kein Dogma

… und auch kein Instrument zur Selbstgeißelung.

 

Die richtige Arbeitsumgebung im außen kann dich unheimlich dabei unterstützen, deine Ziele zu erreichen. Montagmorgen ist nicht nur für mich ab und zu eine wirkliche Herausforderung. Ich sehe es auch regelmäßig bei meinen Klienten. Vor allem zum Wochenbeginn fällt vielen die Motivation schwer.

 

Und das ist auch absolut normal. Zum einen kann jeder mal ein unmotivierten Tag haben. Es läuft nun mal nicht immer alles so, wie man es sich wünscht. Es ist erlaubt, auch hin und wieder nicht ganz so produktiv zu sein. Solange die Ausnahme nicht die Regel wird und stets die Ausnahme bleibt, wird dich ein kleines Motivationstief am Montagmorgen nicht vom Erreichen deiner Ziele abhalten können.

 

Sich aufgrund eines unproduktiven Tages selbst zu geißeln, bringt dich nur noch tiefer in die Spirale aus kein Bock, null Motivation und unproduktivem Arbeiten. Nichts stört deine Produktivität mehr, als negative Gedanken darüber, dass du unproduktiv warst und diese Zeit nun nachholen musst.

 

OMG – Tu dir das bloß nicht an!

 

Stress ist schlecht für jede Form der Kreativität und produktives Arbeiten erfordert kreative Freiheit im Kopf.

Darum: Sei nicht zu hart mit dir, falls du einmal einen weniger produktiven Tag hattest.

 

Eine produktive Arbeitsumgebung unterstützt Dich beim Ziele erreichen

Viele Ratgeber zum Thema Produktivität und produktives Arbeiten legen einen hohen Wert auf eine produktive Arbeitsumgebung. Was genau eine produktive Arbeitsumgebung ist, habe ich noch nicht so ganz herausgefunden. Ich glaube aber, dass es eine Umgebung ist, die dich zur Produktivität einladen soll und dich gedanklich fördern kann.

 

Daher ist diese Umgebung nichts Festgeschriebenes, sondern für jeden Menschen etwas ganz Individuelles. Es geht darum, was dich motiviert, was dich an deine Ziele erinnert und dich vor allem darin unterstützt, deine Ziele zu erreichen.

 

Wie kannst du deine produktive Arbeitsumgebung so gestalten, dass das Erreichen deiner Ziele leichter für dich wird?

 

Und bei der Beantwortung dieser Frage möchte ich mich gar nicht zu sehr auf die produktive Arbeitsumgebung im außen festlegen. Ich bin der Meinung, dass bei dem ganzen Thema Produktivität der Fokus zu stark auf dem Außen liegt.

 

Klar kann eine für dich positiv gestaltete Arbeitsumgebung deine Produktivität fördern. So geht es mir persönlich auch. Deswegen arbeite ich am liebsten in meinem Home-Office. Hier kann ich mich konzentriert an die Arbeit machen und habe meine Ziele immer vor Augen (Dreamboard). Auf diese Weise fällt mir die Fokussierung auf das Erreichen meiner Ziele leichter.

 

Die Realität mit Baby ist anders

Doch machen wir einmal den Realitätscheck.

 

Wie realistisch ist es (wenn du ein Baby bzw. Kinder hast), dass du jeden Tag die Zeit und Ruhe findest, die du für ein produktives Arbeiten brauchst? Und wie realistisch ist es noch dazu, dass du diese Zeit in deiner persönlichen produktiven Arbeitsumgebung arbeiten kannst?

 

Spätestens seit ich Mutter bin, ist die Zeit, welche ich in meinem Home Office verbringen kann, sehr eingeschränkt. Kinder bringen neben ganz vielen tollen Dingen auch Chaos in unser Leben. Und Chaos bedeutet für dich als Mutter flexibel hinsichtlich deiner produktiven Arbeitsumgebung sein zu müssen.

 

Wenn ich darauf bestehen würde, ausschließlich in meinem Home Office, welches ich zu meiner persönlichen produktiven Arbeitsumgebung erklärt habe, arbeiten zu wollen, würde ich vermutlich keinen Meter weit mehr kommen.

 

Die Realität mit einem Baby sieht nun einmal anders aus. Es wird nicht mehr danach gefragt, in welcher Umgebung du besonders produktiv sein kannst. Vielmehr musst du dich selbst fragen, ob du produktiv sein willst.

 

Denn das ist die grundlegende Frage beim Setzen und Erreichen von Zielen. Es geht darum, ob du deine Ziele erreichen willst!

 

Und wenn du dich dafür entschieden hast, deine Ziele erreichen zu wollen, wird dich auch eine unperfekte Arbeitsumgebung nicht davon abhalten, produktiv zu sein.

 

Es gibt viele produktive Arbeitsumgebungen, wenn Dein Mindset passt

Plötzlich gibt es unheimlich viele produktive Arbeitsumgebungen für dich als Mutter. Mein aktueller Lieblingsarbeitsplatz ist der Tresen meiner Küche. Dicht gefolgt von der Sofalehne und einem hüfthohen Regal. Ich gebe es nur ungern zu, aber in meinem Home Office war ich jetzt schon richtig lange nicht mehr.

 

Das ist aber auch überhaupt nicht schlimm. Denn auch, wenn ich sehr gerne in meinem Home Office arbeite, weil es mich optisch motiviert, so kenne ich meine Ziele, auch ohne dass sich diese zu jeder Sekunde vor Augen habe. Meine Ziele habe ich jede einzelne Sekunde im Kopf und damit in meinen Gedanken.

 

Und das ist für mich das Grundlegendste, was man braucht, um seine Ziele zu erreichen. Alles andere ist nur nice to have. Eine produktive (hübsche) Arbeitsumgebung kann dich letzten Endes nur darin unterstützen, die Ziele, auf welche du dich voll und ganz committed hast, im Fokus zu behalten. Was eine produktive Arbeitsumgebung nicht leisten kann, ist Ziele für dich zu erreichen.

 

Viel zu oft vergessen wir, dass die äußeren Umstände nur wenig Einfluss haben, wenn die innere Arbeitsumgebung stimmt. Hast du Probleme, Ziele zu setzen und herauszufinden, was du wirklich willst und was deine wahren Ziele sind, so wird dir auch eine produktive Arbeitsumgebung beim Erreichen deiner Ziele nicht helfen können.

 

Deine perfekte Arbeitsumgebung ist das richtige Mindset

Aus diesem Grunde halte ich eine produktive Arbeitsumgebung im außen zwar für durchaus nützlich, aber nicht für absolut notwendig. Was du allerdings unbedingt brauchst, ist deine innere Entschlossenheit, deine Ziele erreichen zu wollen.

 

Wenn du den Willen hast, dein Traumleben selbst in die Hand zu nehmen und für deine Ziele aktiv und produktiv zu arbeiten, wird auch der Küchentresen zur perfekten produktiven Arbeitsumgebung für dich.

 

Mit dem richtigen Mindset kannst du jedes deiner Ziele erreichen und das Traumleben leben, welches du dir wünschst. Denn deine Gedanken erschaffen deine Realität.

 

Die eigentliche Herausforderung besteht darin, die eigenen Gedanken zu kontrollieren und sich nicht von den Gedanken kontrollieren zu lassen. Das zu schaffen, daran arbeite ich mit meinen Klienten.

 

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