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Passives Einkommen: 5 Ideen, die funktionieren

Eins vorweg: Vergiss Tagesgeld, Lebensversicherung und Rie**er-Rente (schließt sowas heute überhaupt noch jemand ab) damit werden nur die Institute reich, aber nicht du!

 

Wenn man den Begriff passives Einkommen hört, denkt man unweigerlich an eine Einkommensquelle und diese ist dann halt passiv (was auch immer das bedeuten mag). Einkommen kennt jeder. Es ist das Geld, was man am Monatsende vom Chef überwiesen bekommt, wenn man den ganzen Monat lang fleißig im Büro war und seine Arbeit erledigt hat. Dieser Geldbetrag ist vertraglich festgeschrieben und kommt im Normalfall recht zuverlässig aufs Konto.

 

Doch dieses Wörtchen passiv, was könnte das wohl heißen? Eine Bonuszahlung, einmal im Jahr oder ist es vielleicht doch der Betrag welcher monatlich in die vermögenswirksamen Leistungen abgezwackt wird? Nichts dergleichen. Passiv bedeutet lediglich, dass du für dieses Einkommen nichts bzw. nichts mehr tun musst. Es kommt von allein, passiv eben.

 

Passives Einkommen ist mehr als ein Einkommen

Ich persönlich finde die Bezeichnung als passives Einkommen etwas irreführend. Sie erweckt die merkwürdigsten Vorstellungen, allem voran die, dass es sich nur um ein einziges Einkommen handelt. Dabei ist das zumeist nicht der Fall. Passives Einkommen ist mehr als nur ein Einkommen, es sind oftmals mehrere.

 

Mit Sicherheit gibt es auch Menschen, die allein ein einziges großes passives Einkommen generieren konnten, aber das ist eher nicht der Normalfall. Gleichzeitig ist diese Art des passiven Einkommens meiner Auffassung nach wesentlich störanfälliger als jenes, welches von mehreren Quellen gespeist wird. Denn sollte diese eine große Einkommensquelle versiegen, ist Schluss mit der finanziellen Unabhängigkeit bzw. dem einfachen Nebeneinkommen.

 

Aber sicher fragst du dich inzwischen: Woher kommt denn nun das passive Einkommen? In meinem Beitrag Passiv Geld verdienen für Einsteiger habe ich dir Möglichkeiten benannt, die recht einfach und schnell umsetzbar sind. Diesmal wird es etwas komplexer und du solltest dich an diesen Dingen nur versuchen, wenn du sie auch wirklich verstanden hast. (An dieser Stelle der Hinweis auf den Disclaimer unten)

 

Ich persönlich bin in Sachen Investments eher der mittelmäßig mutige Typ. Mittelmäßig, weil ich stets versuche, das Risiko eines Verlustes so gering wie möglich zu halten. Aber: Ich scheue nicht davor zurück, neue Wege zu gehen und bisher Unbekanntes auszuprobieren. Aus diesem Grunde überlege ich mir gut, in was ich investiere und setze mich mit den Dingen inhaltlich intensiv auseinander. Wenn ich ein Investment nicht verstehen sollte, investiere ich nicht. So einfach ist es.

 

Nicht alle Eier in einen Korb legen

Meine Philosophie vom passiven Einkommen besagt, dass es umso sicherer ist, desto mehr Quellen es hat. Natürlich besitzt jede Quelle für sich wieder ein eigenes Risiko, was man immer mit bedenken sollte. Aber grundsätzlich verlasse ich mich lieber auf mehrere Investments parallel als auf ein einziges großes. Diese Herangehensweise lässt mich besser schlafen und ich habe das Gefühl, mein Risiko weiter zu streuen, wenn ich verschiedene, voneinander unabhängige Investmentstrategien fahre.

 

5 Investitionen für Fortgeschrittene

  1. Kryptowährungen

Eines meiner liebsten Spekulationsobjekte ist hierbei die Kryptowährung Bitcoin. Wenn ich nicht vor dem aktuellen Rekordhoch alle meine Bitcoin verkauft hätte, wäre der Hauskredit für uns nun kein Thema mehr. Tja, wenn das Wörtchen Wenn nicht wär. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Der Bitcoin ist für mich nach wie vor hochattraktiv. Er hat im letzten Jahr großartig demonstriert, dass er alle Erwartungen und Expertenmeinungen bei Weitem übertreffen kann und hat das Jahr 2017 nicht mit vorausgesagten 4.000 Euro pro Bitcoin verlassen, sondern mit um die 15.000 Euro pro Bitcoin. Ein grandioser Gewinnzuwachs, den der Bitcoin in nur einem Jahr hingelegt hat. Anfang 2017 konnte man ihn noch für unter 1.000 Euro pro Bitcoin kaufen. Zu dieser Zeit hätte ich mir eine Glaskugel gewünscht, mir der ich in die Zukunft sehen kann. 😉

 

Dabei sei erwähnt, dass der Bitcoin keiner institutionellen Regulation unterliegt und es keinen materiellen Gegenwert gibt. Es ist im Grunde ein rein digitales Produkt. Dieser Umstand begründet sowohl das gigantische Potential, wie auch das hohe Risiko. Ich bin gespannt, wie der Bitcoin weiter verlaufen wird. Besonders stark wird bzw. wurde er in China an der Börse gehandelt, woraufhin ein Verbot erteilt wurde, was den Handel allerdings scheinbar ins Ausland verlagert. In den USA und einigen anderen Ländern, darunter auch viele europäische Staaten, kann man Bitcoin an Automaten in FIAT-Währung rausgeben lassen und Japan hat ihn inzwischen sogar als offizielles Zahlungsmittel zugelassen.

 

Die Entwicklung des Bitcoin und anderer Kryptowährungen dürfte also spannend bleiben. Einige sagen sogar, es sei die Währung der Zukunft.

 

  1. Aktienanlagen

Aktien sind nichts, womit ich mich perfekt auskenne. Vielmehr habe ich vor, mich in den kommenden Monaten etwas intensiver mit dieser Art der Anlage auseinander zu setzen. Darum möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht zu weit ausholen.

 

Nur so viel. Es ist möglich Aktien von jedem Unternehmen zu erwerben, welches an der Börse notiert ist. Aktienkurse können je nach Konjunktur und Medienaktivität steigen oder fallen. Im Idealfall steigt der Kurs einer Aktie, welche wir besitzen. Auch an der Börse gilt wieder das Prinzip der Streuung. Das heißt, du solltest nach Möglichkeit nicht dein gesamtes Kapital in eine einzige Aktie investieren, sondern dir bei Bedarf von einem Experten ein lukratives Portfolio zusammen stellen lassen.

 

Wenn nun deine Aktie steigt, machst du Gewinn. Du könntest dann diese Aktie verkaufen und den Gewinn als passives Einkommen genießen. Bedenken solltest du bei deiner Gewinnberechnung immer die Steuer. Ja, wie es meist der Fall ist, halten alle möglichen Parteien fleißig die Hand auf, wenn es bei dir in der Kasse klingeln soll. Allem voran möchte das Finanzamt Kapitalertragssteuer oder auch Abgeltungssteuer genannt von dir haben. Deine Aktien solltest du daher erst verkaufen, wenn du abzüglich aller Gebühren und Steuern immer noch einen für dich annehmbaren Gewinn erwirtschaftet hast. Lass dich auch in diesen Belangen von einem Finanzexperten beraten, wenn du unsicher bist.

 

  1. Immobilienvermietung

Sicher ist dieser Weg, um an ein passives Einkommen zu gelangen nicht jedem offen. Der ein oder andere hat aber vielleicht das Glück über eine Erbschaft an eine Eigentumswohnung oder sogar ein Einfamilienhaus gekommen zu sein. Eventuell gehörst du aber auch zu den Exoten, die bereits mit Anfang 20 wussten, was sie im Leben wollen und hast dir eine Immobilie gekauft (oder auch zwei 😉 ). Wenn dem so ist, dann hast du eine gute Basis für diese Variante des passiven Einkommens geschaffen. Sollte deine Immobilie bereits komplett schuldenfrei sein, dann ist das der Jackpot. Du kannst sie vermieten und musst nicht monatlich eine Kreditrate an die Bank abdrücken. Das heißt, du kannst dieses Geld für dich verwenden, wie du möchtest.

 

Falls dein Vermietungsobjekt noch mit einem Kredit belastet sein sollte, ist das aber auch nicht tragisch. Hier unterstützt dich die Vermietung beim Abzahlen des Kredits. Viele denken nun: Aber ich habe doch nur diese eine Wohnung / das eine Haus, darin wohne ich selbst! Gut, dann hast du zwei Möglichkeiten.

  1. Du wohnst dort weiterhin und hast dafür keine Mietausgaben.
  2. Ein Auszug steht an und du ziehst in eine günstigere Wohnung, sodass der Kredit vom zukünftigen Mieter gezahlt ist und du indirekt durch die geringere Belastung deiner Miete bares Geld sparst.

Falls du in der glücklichen Position sein solltest und mehrere Wohnungen besitzt, hast du dieses Problem natürlich nicht. Dann hast du Mieteinnahmen und ein selbstgenutztes Eigenheim.

 

Der klare Nachteil dieser Variante, passives Einkommen zu erzeugen, sind die hohen Investitionskosten, die zum Erwerb einer Immobilie getätigt werden müssen. Darum sollte so ein Schritt auch immer gut überlegt sein.

 

  1. Carsharing

Beim Carsharing sieht es fast genauso aus, wie bei der Immobilienvermietung. Der Unterschied liegt allerdings in den wesentlich geringeren Investitionskosten. Ein Auto ist bereits viel günstiger zu erwerben als ein Haus oder eine Eigentumswohnung. Die meisten von uns haben ein Auto und müssten somit gar keine neue Anschaffung tätigen.

 

Spätestens seit CarToGo wissen wir, dass Carsharing gefragt ist. Die Vorteile liegen auf der Hand. Vor allem in Städten ist es nicht immer attraktiv, ein eigenes Auto zu unterhalten. Zudem nutzen viele Stadtbewohner, selbst wenn sie ein Auto besitzen, öffentliche Verkehrsmittel, da die Parkgebühren in der Stadt oft sehr hoch sind. Daraus resultiert, dass viele Autos die meiste Zeit ungenutzt sind. Zudem bietet privates Carsharing eine oftmals günstige Alternative zum Mietwagen.

 

Warum sollte dein Auto nicht für dich Geld verdienen, während du im Büro bist? Wer sich näher dazu informieren will, findet gute Informationen auf dieser Carsharing-Seite.

Dein Auto kann also durchaus eine Quelle für passives Einkommen sein. 😉

 

  1. Buch schreiben und selbst verlegen

Die letzte Möglichkeit für passives Einkommen, welche ich dir vorstellen will, ist das Buch schreiben. Klar bietet sich in der digitalen Zeit ein eBook vermutlich mehr an als ein Papierbuch. Letzten Endes ist es aber Geschmackssache.

 

Der Vorteil im Hinblick auf ein passives Einkommen ist recht eindeutig: Einmal schreiben, immer wieder verkaufen. Top!

 

Der Nachteil an der Geschichte: Du musst das Buch erstmal schreiben. Hierfür brauchst du richtig Biss. Ich weiß selber aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, am Ball zu bleiben und sich nicht von mangelnder Inspiration oder Schreibblockaden unterkriegen zu lassen. Daher ist diese Variante nicht für jede von uns geeignet.

 

Auch bei den Verlagsmöglichkeiten gibt es große Unterschiede, was allein ein ganzes Buch füllen würde. Hier heißt es, gut informieren, bevor du so ein Projekt angehst. Vom Selbstverlag, über diverse Verlagsdienste, die sich online etabliert haben bis hin zum klassischen Verlag stehen dir alle Optionen offen. Wenngleich der klassische Verlag gerade für Neulinge höchstwahrscheinlich keine Option darstellt. Es ist einfach zu schwierig, da rein zu kommen. Also lieber auf eine der anderen Varianten konzentrieren. 😉

 

Was haben all diese Investitionen mit einem passiven Einkommen zu tun?

Auf den ersten Blick erscheint diese Verbindung eventuell unwahrscheinlich oder gar unmöglich. Doch auf den zweiten Blick ganz logisch. Wenn ich eine bestimmte Summe X in ein Investment packe, egal, ob es Bitcoin, Aktien oder sogar ein eigenes Buch ist, ist das Prinzip immer das gleiche. Man lässt die Zeit für sich arbeiten und hofft auf steigende Kurse. Beim Buch natürlich nicht, da hofft man auf gute Verkaufszahlen. 😉

 

Aus diesem Grunde solltest du immer nur in Dinge investieren, die du verstehst. Ansonsten kannst du schneller dein Geld verlieren, als dir lieb ist. Wenn du dich also mit zum Beispiel Bitcoin genau auseinander gesetzt hast und aufgrund deiner Informationen ein großes Wachstumspotential siehst und eine bestimmte Summe investierst, dann kannst du mit einem steigenden Kurs Gewinne machen. Diese Gewinne würden dir im Falle eines Verkaufs bares Geld bescheren – ein passives Einkommen also. Du musstest für diesen Gewinn nicht arbeiten.

 

Das Gleiche gilt für Aktienanlagen. Carsharing und Immobilienvermietung sind wiederum etwas anders strukturiert, aber dennoch im Grunde gleich. Du bietest etwas an, was dir gehört und ein Mieter zahlt dir Geld für die Nutzung dessen, was dir gehört. Auf diese Weise kommt passives Einkommen in deine Kasse.

 

 

Du hast Anregungen oder weiterführende Informationen? Toll, dann schreib mir doch einen Kommentar!

 

 

 

Disclaimer:

Die aufgeführten Investmentmöglichkeiten sind teilweise hochspekulativ und beinhalten das Risiko eines Totalverlustes des Investments. Wenn du dir unsicher sein solltest, wende dich an einen ausgebildeten Finanzberater oder anderen Experten auf dem Gebiet. Ein Blogbeitrag, Online-Coaching oder andere Informationsquelle im Internet kann keine Finanzberatung vom Experten ersetzen. Gleiches gilt für rechtliche Belange im Zusammenhang mit den beschriebenen Methoden.

 

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