7 Wege, mit dem Bloggen Geld zu verdienen
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Zum Nebeneinkommen mit dem eigenen Blog

Ich probiere stets gern Neues aus und es macht mir immer wieder Spaß, neue Projekte zu starten. Früher war ich eher ein Angsthase was das alles angeht. (Warum Selbstfindung Mut braucht) Heute jedoch bin ich regelrecht süchtig nach all den kleineren und größeren Herausforderungen. Einmal Blut geleckt, bin ich in einem regelrechten Rausch. 😉

 

Da ich mich schnell langweile, bin ich immer auf der Suche nach neuen Ideen und Inspirationen. Manchmal ist es ein regelrechter Trip und ich laufe nur so über vor lauter Ideen und Neuerungen, die ich umsetzen will. Es ist wirklich gut, dass ich solche Phasen habe, denn das Gegenteil kenne ich leider auch sehr gut. Nun, es ist halt nicht jeder Tag gleich.

 

Mein Blog nimmt dabei eine ganz zentrale Rolle ein. Er ist aktuell Dreh und Angelpunkt für all mein Tun und meine Ideen. Auch wenn ich im Moment noch nicht so weit bin, wie ich gerne wäre, so habe ich auf jeden Fall die eine und andere Idee bereits in der Pipeline. Ein bisschen Geduld gehört eben auch dazu. Es geht nicht alles sofort und ich lasse mir lieber Zeit für ein vernünftiges Wachstum, als dass ich am Ende völlig überfordert mit allem bin und es nicht mehr bewältigt bekomme.

 

Der Blog ein Muss für Kreative

Ein eigener Blog ist schon fast ein absolutes Muss, wenn du viele Interessen und Fähigkeiten hast. Der Blog gibt dir die Möglichkeit, über alle deine Interessen zu schreiben und auf diese Weise deine große Erfahrung mit den Themen zu zeigen.

 

Zudem erleichtert er dir die Organisation. Anstatt mehrere Websites zu jeder deiner Interessen betreiben zu müssen, kannst alles in deinem Blog realisieren und kombinieren. Das hat den weiteren Vorteil, dass du den aufkommenden Traffic gebündelt auf deinen Blog bekommst.

 

Passives Einkommen macht es möglich

Nun denkst du sicher, dass das alles einen Haufen Arbeit macht und du das niemals bewältigt bekommen würdest? Das glaube ich nicht.

 

Warum?

 

Weil du nicht für alle 7 Wege zum Nebeneinkommen permanent präsent sein musst. Du wirst dabei also nicht durchdrehen oder dich in ein Burnout katapultieren. Denn: Passives Einkommen ermöglicht es dir, mehrere Nebeneinkommen zu generieren und dennoch Zeit für dich und deine Interessen zu haben.

 

Der ganz große Vorteil an passivem Einkommen ist die Tatsache, dass dein Blog für dich Geld verdient, während du in diesem Moment nicht aktiv sein musst. Du schreibst beispielsweise ein e-Book und kannst dann über die Verkäufe immer und immer wieder Geld verdienen, ohne dass du bei jedem Verkauf aktiv etwas unternehmen musst. Mehr dazu habe ich in meinen Beiträgen Passiv Geld verdienen und Passives Einkommen geschrieben.

 

Geld verdienen während du andere Dinge tust

Ich erinnere mich noch gerne an den ersten größeren Umsatz, den wir mit unserem ersten Online Business über Nacht gemacht haben. Wir konnten es kaum glauben und ich musste wirklich mehrfach hinsehen, um zu realisieren, dass wir tatsächlich einen Auftrag bekamen, als wir bereits am Schlummern waren.

 

Mit einem voll automatischen System ist das ohne Probleme möglich. Dein Kunde muss nicht warten, bis du ein Knöpfchen drückst, um bei dir zu kaufen. Es geht einfach so, ganz von allein. Die einzelnen Mails für Bestellbestätigung usw. werden automatisch versendet und der Kunde ist gut betreut.

 

Gleiches gilt natürlich für jede andere Tageszeit. Wenn du einen Blog betreibst, verwendest du naturgemäß viel Zeit auf das Schreiben von neuem Content. Dein passives Einkommen erlaubt es dir, auch weiterhin Zeit ins Schreiben und deine anderen Projekte sowie in was auch immer du gern tust zu investieren.

 

Bloggen und Geld verdienen

Doch nun zum handfesten Teil. Was genau sind denn nun die Möglichkeiten, mit einem Blog Geld zu verdienen?

 

Vorweg sei gesagt, dass nicht jedes einzelne Beispiel passives Einkommen erzeugt. Auf einen Großteil trifft es aber zu. Sicher wirst du hier und da ein paar bereits bekannte Möglichkeiten zum Geld verdienen mit einem Blog entdecken. Vielleicht sind aber auch ein paar neue Ideen für dich dabei.

 

7 Wege um mit deinem Blog Geld zu verdienen

7 Wege mit dem Bloggen Geld zu verdienen

  1. Werbung / Ads

Eine recht einfache Möglichkeit mit deinem Blog Geld zu verdienen ist Werbung bzw. Ads. Sicher hast du schon mal Ads auf einem Blog gesehen. Oft sind diese in der Sidebar eingebunden oder erscheinen im Blogbeitrag selber.

 

Wenn die Werbung zum Thema eines Posts passt und nicht übertrieben eingesetzt wird, dann empfinde ich die Ads durchaus als Ergänzung. Genervt fühlen sich Blogleser meist nur durch Werbung, die ihnen aus jeder Ecke des Blogs wahllos entgegenspringt. Ganz schlimm finde ich persönlich Pop Up Werbung, die ich aktiv wegklicken muss, um weiterlesen zu können. Es kommt halt immer auf die Art und Weise an, wie du die Ads auf deinem Blog einsetzt.

 

Vorteile von Ads:

  • Passives Einkommen
  • Wenig Arbeitsaufwand nötig

 

Nachteile von Ads:

Viele Ad Networks kommen nur für Blogs mit höherem Traffic in Frage. Falls dein Blog zum aktuellen Zeitpunkt wenig Traffic hat, du aber dennoch Ads nutzen möchtest, um ein bisschen Geld zu verdienen, kann Google Ads eine Option für dich sein.

 

  1. Affiliate Marketing

Affiliate Marketing ist eine sehr beliebte Variante, um mit dem Bloggen Geld zu verdienen. Es gibt kaum einen Blog, der nicht hier und da eine Empfehlung ausspricht und den entsprechenden Link setzt.

 

Hierbei gibt es verschiedene Wege, um mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen.

  1. Shopping Seiten, wie zum Beispiel Amazon
  2. Affiliate Netzwerk Anbieter
  3. Private Affiliate Angebote durch die jeweilige Firma (Manche Firmen haben ihre eigenen Affiliate Programme entwickelt, welche durch die hauseigene IT verwaltet werden.)

 

Für wichtig halte ich an dieser Stelle die Transparenz. Blogger kennzeichnen daher ihre Affiliate Links in der Regel entsprechend.

Gleichzeitig halte ich Affiliate Käufe für eine gute Möglichkeit, den Blogger zu unterstützen und für seine viele Arbeit zu danken. Die empfohlenen Produkte sind im Preis gleich und daher habe ich als Käufer keinerlei Nachteile.

 

Vorteile Affiliate Marketing:

  • Passives Einkommen
  • Einfach umzusetzen
  • Kein großer Zeitaufwand nötig

 

Nachteile Affiliate Marketing:

  • Bei den Affiliate Netzwerken kann das Generieren der Affiliate Links teilweise etwas umständlich sein.
  • Bei manchen Kritikern ist Affiliate Marketing verpönt.

 

  1. Kooperationen / Sponsoring

Die wirklich großen Kooperationen mit namenhaften Firmen erhalten im Normalfall nur Blogger mit einem hohen Traffic. Deswegen ist es vor allem für kleine Blogs und Blog Anfänger nicht leicht an wirklich lukrative Kooperationen heran zu kommen.

 

Solltest du aber über die ausreichende Reichweite verfügen, können Kooperationen eine gute Gelegenheit sein, deinen Blog zu monetarisieren. Eine Kooperation läuft dabei zumeist so ab, dass der Blogger einen Beitrag zu einem Produkt des Kooperationspartners verfasst und dafür entweder das Produkt geschenkt bekommt, oder eine Bezahlung erhält.

 

Für Firmen ist diese Art der Werbung oft sehr attraktiv, da sie auf diese Weise einen schnellen Zugang zu neuen potentiellen Kunden erhalten. Zudem ist die Kaufbereitschaft durch Empfehlung oft wesentlich höher, als durch beispielsweise einen Werbebanner. Du kennst es vielleicht selbst, wenn dir ein Freund ein Produkt empfiehlt, ist die Wahrscheinlichkeit sicher höher, dass du es kaufst, als wenn du dieses Produkt im Fernsehen beworben siehst. Jedenfalls geht es mir so. Dem Urteil von Freunden vertraue ich einfach mehr.

 

Vorteile von Kooperationen:

  • Du kannst ein potentiell hohes Einkommen mit einem einzigen Beitrag generieren
  • Eventuell erhältst du Geschenke oder andere Vergünstigungen.

 

Nacheile von Kooperationen:

  • Wenn das Produkt nicht zu dir passt, könntest du deinem Blog damit schaden.
  • Du bist hinsichtlich deines Beitrags eventuell an Vorgaben deines Auftraggebers gebunden.
  • Kritische Stimmen könnten behaupten, dass deine Meinung gekauft ist.

 

  1. Shop / Produkte

Ja, du kannst über deinen Blog auch Produkte verkaufen. Das ist gar nicht so unüblich und habe ich selbst schon des Öfteren gesehen. Dabei sind sowohl physische wie auch digitale Produkte denkbar.

 

Wenn du bereits ein Online Business hast, kann ein Blog deinen Traffic erhören und dich somit beim Verkauf deiner physischen Produkte unterstützen. (6 Gründe einen Blog zu starten und Lohnt Bloggen heute noch?)

 

Viele Blogger, von denen ich weiß, haben nicht primär Produkte verkaufen wollen. Vielmehr ist ihr Blog so gewachsen. So kannst du als Blogger Webinare, Videokurse, e-Books, Grafiken oder andere digitale oder auch physische Produkte deinen Lesern zum Verkauf anbieten.

 

Vorteile beim Verkauf von Produkten:

  • Passives Einkommen
  • Überschaubarer Arbeitsaufwand, wenn alles erstmal eingestellt ist

 

Nachteile beim Verkauf von Produkten:

  • Du musst die Produkte erstmal erstellen (vor allem bei digitalen Erzeugnissen).
  • Hoher Zeitaufwand im Vorfeld
  • Die technische Umsetzung kann aufwendig sein. Für eine Shoplösung in WordPress würde ich z. B. immer wieder auf WooCommerce zurückgreifen.

 

  1. Dienstleistungen

Neben digitalen Produkten verkaufen viele Blogger Dienstleistungen an ihre Leser. Die Klassiker hierbei sind Coaching, Unternehmensberatung (mit Themen wie z. B. Wie starte ich erfolgreich einen Blog), Grafikdesign, Webdesign, andere Arten der Beratung wie beispielsweise psychologische Beratung (was ich zusätzlich mache), und vieles mehr.

 

Dein Blog bietet dir hierbei die Möglichkeit, durch informativen Content deine Dienstleistung zu bewerben.

 

Vorteile von Dienstleistungen:

  • Das Bloggen kann einsam sein, durch den Kundenkontakt fühlst du dich nicht mehr so allein.
  • Du kannst aus deinen Fähigkeiten ein Einkommen generieren.
  • Für Aufträge erhältst du meist eine bessere Bezahlung als für z.B. Werbeanzeigen.

 

Nachteile von Dienstleistungen:

  • Du hast während eines Auftrags keine Zeit für andere Dinge.

 

  1. Mitgliedschaften

Diese Variante über einen Blog Geld zu verdienen habe ich auch bereits mehrmals gesehen. Mitgliedschaften sind eine gute Gelegenheit, um eine eigene Community aufzubauen und monatlich Extras an Inhalten und Angeboten zu liefern. Eine Mitgliedschaft fungiert dabei als Premium Abo. Am bekanntesten dürfte Amazon Prime sein. Das Prime Mitglied erhält im Vergleich zum normalen Kunden klar definierte Vorteile.

 

Bezogen auf einen Blog kann so eine Mitgliedschaft beispielsweise zusätzliches Material zum Download beinhalten. Wenn du zum Beispiel eh Coaching als Dienstlesitung anbietest und im Rahmen dieser Arbeit Worksheets oder Skripte anfertigst, könntest du diese zusätzlich auch deinen Premiumkunden als Bonus für Ihre Mitgliedschaft anbieten.

 

Vorteile von Mitgliedschaften:

  • Teilweise passives Einkommen durch Abonnements
  • Längerfristige Bindung deiner Kunden

 

Nacheile von Mitgliedschaften:

  • Monatlich muss neues Extramaterial bereitgestellt werden
  • Höherer Arbeitsaufwand als z. B. bei Affiliate Marketing oder Ads
  • Macht nur Sinn, wenn du ausreichend viele Fans hast

 

  1. Offline Business

Du betreibst ein Business offline? Dann ist das Einkommen zwar nicht direkt von deinem Blog, aber du kannst deinen Blog dennoch wunderbar nutzen, um auf dein offline Business aufmerksam zu machen. Hier ist es ähnlich, wie mit deinen Interessen und Fähigkeiten, die du über den Blog promotest. (Punkt 5 Dienstleistungen)

 

Anhand deiner Beiträge kannst du deinen Lesern und Fans zeigen, dass du dein Thema beherrscht und es für sie auch offline Sinn macht, deine Angebote anzuschauen. Dabei ist es fast egal, welche Art offline Business du betreibst. Ist es ein Seifenladen, ein Nähstübchen oder vielleicht eine Dienstleistung, die du regional anbietest?

 

Ich selber habe im offline Bereich eine psychologische Beratung. Meine Hauptkunden sind im regionalen Raum zu finden, wenngleich ich auch online Termine vergebe. Es ist somit streng genommen kein ausschließliches offline Business. Ein bisschen online ist auch dabei. 😉 Ich denke, dass es gerade heutzutage schwer zu trennen ist. Nicht alle meine Klienten sind regional ansässig, da macht es Sinn, auch online beratend tätig zu sein.

 

Und genau solche Angebote kannst du über deinen Blog kommunizieren. Wenn keiner weiß, was du Geniales im offline Business anbietest, kann auch keiner zu dir finden. Daher ist es heute in meinen Augen kaum möglich, das offline Business komplett vom Internet fernzuhalten und auch gar nicht notwendig. Deine Kunden werden sicher dankbar sein, dass sie nun wissen, dass es dich gibt und du diese tollen Angebote für sie hast.

 

Vorteile Offline Business:

  • Erweiterung deines Kundenstamms für dein regionales Business
  • Deine Kunden werden über weitere Angebote von dir informiert

 

Nachteile Offline Business:

  • Kein passives Einkommen
  • Blog dient ausschließlich als weiterer Vertriebskanal

 

Hast du noch andere Ideen, wie du über deinen Blog Geld verdienen kannst? Dann lass mir doch einen Kommentar da.

 

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4 Kommentare

  1. Sehr gute Zusammenfassung! 🙂 Affilate Marketing und Kooperationen sind in der deutschen Blogosphäre wahrscheinlich die meistgenutzten Einnahmequellen… Wobei ich denke, dass man mit eigenen Produkten je nach Leserstamm sicherlich bedeutend mehr rausholen könnte. Insbesondere, da viele Kooperationen eben doch nur darauf beruhen, dass der Blogger ein Produkt gratis bekommt und sonst keine (oder nur geringe) Vergütungen für seine Arbeit erhält.

    • Hi Zoe,

      ja, da liegst du sicher richtig. Die meisten Blogger verdienen über Affiliate und Kooperationen. Oftmals ist die Bezahlung sehr gering, die Erfahrung habe ich auch gemacht. Ich denke, man sollte sich dann wirklich überlegen, ob man die jeweiligen Angebote annehmen möchte. Immerhin hat man die Werbung dann auf dem Blog und im Zweifelsfall passt es vielleicht nicht wirklich.
      Eigene Produkte sind da auf jeden Fall attraktiver und auch passender. Schwierig ist halt immer die Entwicklung. Was Neues, was Innovatives, was Nützliches, etwas mit Mehrwert. Gar nicht so leicht! Respekt für alle, die das super handeln.

      Liebe Grüße
      Janine

  2. Hey, komme von deinem Facebook Post auf Von Blogger für Blogger.
    Schöner Artikel, einfach, gut strukturiert und leicht zu lesen.
    Perfekt für einen Einstieg in das Thema.
    Angenehmer Blog, der Name gefällt mir.
    Gruß

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