Null Traffic auf dem Blog & keine Motivation mehr
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Ich, der Blog & keine Motivation mehr

Motivation und meine Ziele erreichen? Ich bin verdammt spät dran dieses Jahr.

 

Eigentlich hätte ich schon längst meinen ersten Beitrag online gestellt, doch mir fehlt diesmal im neuen Jahr die Motivation. Ich bin selbst schockiert darüber, denn sonst steckte ich vor allem zum Jahreswechsel voller Motivation für meine neuen Ziele.

 

Bisher ist es mir immer gelungen, die Talfahrt meiner Motivation aufzuhalten, bevor sie komplett am harten Boden der Realität zerbricht. Dabei ist Realität stets das, was wir aus ihr machen. Was real ist, entsteht in unserem Kopf. Jeder hat eine andere Sicht auf die Welt und damit andere Realität. Letztlich ist für dich das real, was deinem Denken entspricht.

 

Darum ist es auch so wichtig, auf die eigene Kommunikation mit sich selbst zu achten und diese aktiv zu gestalten. Vermutlich habe ich das zu sehr vernachlässigt. Die Folge ist für mich nun klar erkennbar. Ich habe keine Motivation für meine Ziele mehr.

 

Lies weiter: Weil ich meine Ziele erreichen will: Positive Kommunikation mit Dir selbst

 

Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, habe ich meine Ziele im Moment kaum im Bewusstsein. Hin und wieder gibt es solche Phasen im Leben, da verliert man das Wesentliche aus den Augen und verzettelt sich in dringlichen Alltagsgeschäften, die allerdings weiter von den eigenen Zielen wegführen, als das Erreichen der Ziele zu unterstützen.

 

Neues Jahr mit neuen Zielen & neuen Aufgaben

Dabei ist das vergangene Jahr relativ gut zu Ende gegangen und ich steckte noch voller Motivation. Ich war dran, neue Ziele setzen zu wollen. Was also ist geschehen? Wo ist die Motivation hin?

 

Normalerweise beende ich das alte Jahr zu Silvester mit einer Reihe kleiner Rituale, wobei mir eines besonders dabei hilft, Motivation für das neue Jahr aufzubauen.

 

Lies weiter: Ziele-Check: Mit einem Ritual das alte Jahr zum Jahreswechsel schließen

 

Doch diesmal war alles so stressig, dass ich selbst mein liebgewonnenes Ritual zum Jahreswechsel vergaß. Und schon sind wir mitten drin im Thema. Viel zu oft lassen wir uns von dringenden Dingen ablenken, anstatt uns auf die wirklich wichtigen Aufgaben zu fokussieren, die uns unsere Ziele erreichen lassen.

 

Dringende Aufgaben kennt jeder und sie kommen von allen Seiten auf uns zu. Oftmals haben sie aber wenig mit uns selbst zu tun. Vielmehr kommen sie von anderen. Die Schule der Kinder, wo noch unbedingt für das eine Projekt etwas vorbereitet werden muss. Der Kunde, welcher super spontan und ebenso dringend etwas ausgearbeitet braucht. Und so weiter, und so weiter.

 

Diese Dinge lenken ab und beschäftigen uns so sehr, dass wir unsere wirklich wichtigen Aufgaben und Ziele aus dem Blick verlieren. Aus diesem Grund ist es unheimlich wichtig, sich selbst immer wieder neu auf das Wesentliche zu fokussieren und die eigenen Ziele richtig zu planen.

 

Lies weiter: Ziele erreichen mit der richtigen Fokussierung auf das WesentlicheZiele richtig planen in 4 einfachen Schritten zum Erfolg

 

 

Selbstsabotage beim Ziele erreichen

Bereits Ende November fing es an. Kaum Traffic auf dem Blog. Im Grunde ist es nichts, was mich beunruhigt. Im Gegenteil normalerweise bin ich bei diesen Hochs und Tiefs total entspannt und nutze die Zeit, um Verbesserungen vorzunehmen.

 

Nicht dieses Mal. Ich find an den klassischen Fehler zu machen. Ich sabotierte mich selbst, indem ich mich mit anderen verglich. Dabei bildete ich mir ein, dass alle anderen super erfolgreich sind und bei mir gerade alles schied läuft.

 

Lies weiter: Selbstsabotage #2: Vergleiche mit anderen

 

Ohje, mit so einem Mindset kann das Jahr nur schlecht starten. Vor allem die destruktiven Verallgemeinerungen haben es in sich. Woher zum Teufel kann ich wissen, wie es bei ALLEN anderen läuft? Das ist schlichtweg unmöglich.

 

Und genau das ist die Denkweise, welche uns allen immer und immer wieder Probleme bereitet. Auch im Coaching sehe ich dieses Denken die ganze Zeit. Dabei sabotieren wir uns und unsere Ziele damit selbst. Es braucht keine äußeren Umstände. Wir selbst sind perfekt darin, nicht unsere Ziele erreichen zu können. Allein durch das Mindset.

 

Es könnte viel einfacher sein. Wir müssen nur einen Wechsel unserer Perspektive vornehmen. Anstatt jede Hürde beim Erreichen unserer Ziele als unüberwindbares Problem zu betrachten, können wir uns entscheiden, Probleme als Herausforderungen zu sehen. Herausforderungen können angenommen werden. Sie können sogar Spaß machen. Probleme hingehen, sind nie lustig und müssen gelöst werden. Allein die Formulierung macht schon einen großen Unterschied.

 

Lies weiter: Nimm die Herausforderung an und erreiche endlich dein Ziel – How to

 

Gedanken zum Jahreswechsel

Traditionell mache ich mir jedoch gerade zum Ende des Jahres und zum Beginn des neuen Jahres viele Gedanken über das, was ich im letzten Jahr erreicht habe und was ich im neuen Jahr noch erreichen möchte. Gleichzeitig stelle ich mir die Frage, ob ich alles richtig gemacht habe und vor allem, was ich noch besser machen kann. Immerhin bedeutet Leben Entwicklung und mit jedem Jahr was vergeht, sollte ich mich ein Stück weiter zu meinem besten Selbst entwickelt haben. So viel zu meinem Anspruch in der Theorie.

 

Und so kommt es, dass ich im neuen Jahr nicht ganz so zufrieden mit mir bin, wie ich es gerne wäre. Eventuell hängt es auch ein bisschen mit den Traffic Zahlen auf dem Blog zusammen. Nicht dass ich mir das zu sehr zu Herzen nehmen würde, aber so ganz kalt lässt es mich dann doch nicht.

 

Ich frage mich, ob es vielleicht doch mit meinen Inhalten zu tun hat und diese schlichtweg langweilen.

 

Ok, ok. Komplett null Traffic stimmt nicht so ganz. Da sind einige liebe, treue Leser, welche selbst zu Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen sich auf meinen Blog verirren. Danke an dieser Stelle an meine Stammleser. Das hat mich echt beeindruckt.

 

Ich will meine Motivation zurück – Jetzt

Nichtsdestotrotz hadere ich im neuen Jahr ganz schön mit mir. Meine Motivation lässt deutlich zu wünschen übrig.

 

Und so kommt es, dass ich mich frage, ob ich überhaupt weiter machen soll. Mit dem Blog ist so gut wie kein Geld verdient und er macht ganz schön Arbeit. Der Blog ist nicht mein einziges Projekt, nimmt aber mitunter die meiste Zeit in Anspruch.

 

Ist das sinnvoll? Und ist es das wert? Spaß hin oder her. Wenn wir etwas nur zum Spaß machen und damit kein Geld verdienen, dann ist es kein Business. Es ist ein Hobby, mehr nicht.

Klingt hart, oder?

 

Es ist nicht so, dass ich nicht weiß, wie ich den Blog monetarisieren könnte, sondern eher der brutale Zeitmangel, welcher es mich immer und immer wieder verschieben lässt. (Und das von einer, die über Zeitmanagement schreibt.)

 

Aber irgendwann ist nunmal empty, dann kann nicht noch mehr Zeit gemanaged und eingespart werden. Manchmal kann man sich im Laden nicht noch tiefer bücken, dann muss man nehmen, was man dort im untersten Regal findet und so ist es mit dem Zeitmanagement auch.

 

Lies weiter: Besseres Zeitmanagement lernen mit Batching & In nur 3 Schritten zur perfekten Zeitmanagement Methode

 

Meine Ziele für das neue Jahr

Und so gehört zu einem meiner Ziele für das neue Jahr, endlich mit der Monetarisierung des Blogs zu beginnen.

 

Jetzt muss es nur noch mit der Motivation klappen. Aus einem Motivationstief heraus lassen sich Projekte nur schwer realisieren. Somit steht als erstes auf der Agenda für dieses Jahr: Neue Motivation!

 

Die Kunst der Selbstmotivation ist dabei, wie ich finde, eine der schwersten Künste. Es geht weniger darum, Listen abzuarbeiten, vielmehr ist es von zentraler Bedeutung, das richtige und erfolgsorientierte Mindset zu haben. Listen und Strukturen sind lediglich Unterstützer im Gesamtprozess. Das macht sie nicht weniger wichtig, sie sind aber nicht das Wichtigste. Der Kopf muss mitspielen. Dein Mindset ist alles.

 

Lies weiter:
Die Kunst der Selbstmotivation und wie du sie beherrschst

Damit dürften meine Aufgaben für die nächsten Wochen ziemlich klar sein. Ich muss meinen Kopf wieder gerade rücken, mein Mindset straight bekommen und neue Motivation für mein Vorhaben sammeln. Nur so kann es klappen.

 

Einmal neue Motivation bitte

Wie ich das anstellen will?

 

Nun, um ehrlich zu sein, drücke ich mich schon eine Ewigkeit um bestimmte wichtige Dinge, von denen ich weiß, dass ich sie angehen sollte.

 

So habe ich zum Beispiel auf meiner endlosen ToDo Liste seit ewiger Zeit das Ausarbeiten meines Vision Boards stehen. Nur umgesetzt habe ich es noch nicht – schlecht.

 

Jetzt wo ich an meinem Blog zweifel, ist es an der Zeit, diese Dinge in Angriff zu nehmen. Ich will mir darüber klar werden, was meine wirklichen Ziele sind und vor allem für wen im Speziellen ich schreibe. Stichwort ideale Zielperson.

 

Diese beiden Punkte habe ich viel zu lange vernachlässigt. Eventuell fühle ich mich auch deswegen im Moment etwas orientierungslos.

 

Dabei ist Orientierung überaus wichtig. Ohne Orientierung schwimmt man irgendwie so vor sich hin und es ist jeder Weg der richtige oder eben auch der falsche. Mit der richtigen Orientierung kommt automatisch die richtige Motivation.

 

Wir alle brauchen Ziele, auf welche wir hinarbeiten können und wollen. Das Können spiegelt dabei unsere Fähigkeit, uns überhaupt Ziele zu setzen und das Wollen ist ganz klar unsere Motivation für unser Ziel.

 

Erst über Ziele entwickelst du wirkliche Motivation.

 

So starte ich ins neue Jahr mit ein paar sehr wichtigen und grundlegenden Fragen in meinem Kopf und mit der Chance, es besser zu machen.

 

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4 Kommentare

  1. Mit der Motivation das ist so eine Sache… man steht morgens auf und entweder ist sie da oder nicht. Bloggen nimmt tatsächlich viel Zeit in Anspruch. Manchmal hat man das Gefühl, es läuft super, guckt sich die Statistiken an und denkt… what!? Aber manchmal gibt es Tage, dass man tiefen entspannt ist und irgendwie mit “wenig” Aufwand, läuft es. Auf diese Tage lohnt sich zu arbeiten. Und das mit dem “mehr auf bloggen konzentrieren” hat sich die Hälfte von uns vorgenommen. In diesem Sinne, alles Gute und liebe Grüße!

    • Ja, da könntest du Recht haben. 😉 Ich glaube, das sind Themen, die jeden Blogger hin und wieder mal umtreiben.
      Danke für deine netten Worte.

      Liebe Grüße
      Janine

  2. Liebe Janine,

    ich fühle tatsächlich etwas mit dir. Mein Blog hat zwar erst im Sommer letzten Jahres gestartet. Er hat aber tatsächlich sehr gut gestartet und ich war für den Start super glücklich über den für mich tollen Traffic. Ab Mitte November hat bei mir auch ein Tief angefangen und der hält nun auch noch immer an im Jänner 🙁 Etwas Motivation geht da tatsächlich verloren, aber ich bin ja doch noch sehr am Anfang, weshalb ich aufjedenfall weitermachen werde 🙂 Ich denke solche Tiefs wird es immer wieder geben und ich bin mir sicher, dass du deinen Traffic auch wieder hoch bringen wirst. Wichtig ist vor allem wirklich weiterhin motiviert an dieser Sache zu arbeiten 🙂

    Lieben Gruß,
    ❤ Alice

    • Liebe Alice,

      danke für deinen netten Kommentar.
      Mit der Motivation beginn alles. Ich bin auch schon wieder auf dem Weg der “Besserung” und rappel mich auf. Vermutlich war es einfach etwas viel um den Jahreswechsel für mich.
      Wenn es bei dir mit dem Traffic auch nicht so rosig aussieht… Wer weiß, eventuell ist es tatsächlich das Winterloch.
      Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Motivation zum Überstehen deines Traffictiefs.
      Sicher geht es auch bald wieder bergauf bei uns. 🙂

      Liebe Grüße
      Janine

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