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Was Herausforderungen wirklich sind

Wenn ich so über die Herausforderungen in meinem Leben nachdenke, dann erkenne ich, dass es im Grunde keine wirklichen Probleme gibt. Letztlich sind das immer nur Phasen, in denen wir einen Bedarf an Persönlichkeitsentwicklung haben.

 

Diese Momente fordern uns teilweise massiv heraus und zwingen uns auf diese Weise, unsere Komfortzone zu verlassen, wenn wir denn unser Ziel erreichen wollen. Je nachdem, wie viel uns noch zur nächsten Stufe unserer eigenen Entwicklung fehlt, kommt uns das Problem größer oder kleiner vor.

Somit ist ein Problem immer ein Punkt in unseren Leben, wo wir herausgefordert werden, uns weiterzuentwickeln. Ob wir für das nächste persönliche Level bereit sind, entscheiden dabei ganz allein wir selbst.

 

Nimmst du die Herausforderung an oder nicht?

 

Dabei stellt sich für mich die Frage, wann ist ein Problem ein Problem? Probleme sind nicht zufällig und sie treten immer in diesen ganz bestimmten Lebensphasen auf. Meist kommt es zu Problemen, wenn wir uns neue Ziele setzen. Das Ganze ist kein Zufall.

 

Probleme zeigen dir, dass du dich in einer Situation befindest, in welcher es Zeit für dich ist, dich persönlich weiterzuentwickeln. Ein Problem ist immer nur dann ein Problem, wenn deine Persönlichkeitsentwicklung noch nicht soweit ist, um mit diesem neuen Level ohne Schwierigkeiten umzugehen. Probleme sind folglich äußerst subjektive Empfindungen.

 

Bist du bereit, die neue Herausforderung anzunehmen, beinhaltet jedes Problem immer eine große Chance für dich. Nicht nur die Chance, persönlich zu reifen, sondern auch die Chance, jene Hürden zu überwinden, die bisher zwischen dir und deinem Ziel gestanden.

 

Probleme sind verkleidete Herausforderungen – Geh auf dein Ziel zu

Was an dieser Stelle so leicht klingt, stellt sich in der Praxis häufig als größere Herausforderung dar, als die meisten denken.

 

Warum erreichen so viele ihre Ziele nicht?

 

Natürlich handelt es sich hierbei um ein Zusammenspiel verschiedenster Faktoren. Doch einen entscheidenden Faktor stellt der Umgang mit Problemen dar.

 

Lies weiter: Ziele erreichen: Mini-Crashkurs zum Erfolg – So erreichst Du endlich Deine wahren Ziele

 

Wie Betrachtest du ein Problem? Ist es für dich ein Zeichen des Schicksals, dass du es lieber gleich bleiben lassen solltest? Oder denkst du vielmehr, warum passiert das immer mir, wieso hab immer ich solche Probleme, wenn ich mir Ziele setze?

 

Eines haben diese Gedanken alle gemeinsam. Sie alle versetzen dich mental in eine Opferhaltung. Du suggerierst dir damit selbst, keinen Einfluss auf deine Probleme und deren Lösung zu haben. Viel mehr akzeptierst du diese Probleme einfach als gottgegeben und denkst nicht mehr darüber nach, sie zu lösen.

 

Dieses Mindset ist eines der größten Probleme, wenn du Ziele erreichen willst. Der destruktive Umgang mit Problemen blockiert dich massiv beim Erreichen deiner Ziele.

 

Ertappst du dich selbst bei solchen Denkmustern, halt besten sofort gedanklich ein riesengroßes Stoppschild hoch. Selbstmitleid und sich als Opfer zu fühlen hat noch niemals jemanden seinem Ziel näher gebracht.

 

Ich kann es nur immer wieder betonen, Ziele erreichen bedeutet Arbeit und vor allem auch Persönlichkeitsentwicklung. Niemand weiß immer alles und niemand ist immer bereits bereit, für das, was er sich zum Ziel gesetzt hat.

 

Das liegt in der Natur der Sache. Ein Ziel wäre kein Ziel, wenn es super einfach zu erreichen ist. Für dich ist es ja auch kein Ziel, lesen zu können. Das kannst du bereits. Anders würde es aussehen, wenn du dir das Ziel setzt, Chinesisch lesen zu können. Ich vermute, das kannst du noch nicht.

 

Und genauso verhält es sich mit all deinen anderen Zielen. Um sie zu erreichen, musst du dazu lernen und dich in deinen Fähigkeiten und deiner Persönlichkeit weiterentwickeln. Das bedeutet Anstrengung, Mühe und das Verlassen deiner Komfortzone.

 

Viele sind dazu nicht bereit und nutzen aufkommende Probleme als Ausrede dafür, ihre Ziele eben nicht erreichen zu können.

 

Lies weiter: Zielerreichung: Der #1 Grund warum so viele nicht ihre Ziele erreichen

 

Übernimm die Verantwortung & Kontrolle über deine Zielerreichung

Dabei ist es selten eine bewusste Entscheidung, wenn wir uns unseren Problemen machtlos ausgeliefert fühlen. Vielmehr ist es so, dass wir uns unserer Opferhaltung und unseres destruktiven Mindsets nicht bewusst sind.

 

Es erfordert einen Perspektivwechsel, in Problemen Herausforderungen zu sehen und vor allem auch die Chance zu erkennen, welche sich in jedem Problem verbirgt. Oftmals sind wir kurz vor unseren größten Erfolgen mit den größten Problemen konfrontiert.

 

Auch dieser Umstand ist kein Zufall. Wenn du deine größten Probleme löst, bedeutet das einen unglaublichen Entwicklungsschub. Davon bleibt natürlich auch dein restliches Leben nicht unberührt.

 

Probleme aktiv und mutig anzugehen, ist immer eine bewusste Entscheidung. Die Macht einer einzelnen bedeutenden Entscheidung in die richtige Richtung kann gar nicht hoch genug bewertet werden.

 

Jede deiner Entscheidungen verändert ein Stück weit dein Leben. Du entscheidest dabei, in welche Richtung es geht. Veränderst du dein Leben zum Positiven oder triffst du für dich ungute Entscheidungen und veränderst dein Leben nicht positiv?

 

Lies weiter: Die Macht der Entscheidung – Wie eine einzelne Entscheidung Dein ganzes Leben verändert

Im Coaching habe ich mit dieser Thematik sehr häufig zu tun. Es fällt einer jeden von uns generell schwer, Probleme positiv zu betrachten. Wir haben es nie gelernt. Probleme sind stets äußerst negativ behaftet und allein dieses Mindset blockiert bereits nachhaltig beim Erreichen von Zielen.

 

Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, wie du mit dir selbst kommunizierst. Suggerierst du dir, dass ein Problem deine gesamten Ziele zerstören kann oder bist du davon überzeugt, jedes Problem lösen zu können und dadurch nur noch besser zu werden?

 

Aus diesem Grunde rege ich vor allem im Ziele-Coaching stets dazu an, ein Perspektivwechsel vorzunehmen. Deine Probleme verschwinden dadurch zwar nicht, aber du betrachtest ist sie aus einem anderen Blickwinkel und kannst damit etwas in ihnen erkennen, was du zuvor nicht gesehen hast. Nämlich die Chance zur positiven Veränderung, die jedem Problem innewohnt.

table style=”background-color: #f8ede8;”>Lies weiter: Positiv denken oder warum Du alle Ziele erreichen kannst

 

Nimm die Herausforderung an und erreiche dein Ziel

Nachdem du deine Probleme nun nicht mehr als Zeichen des Schicksals betrachtest, sondern als Herausforderungen, mithilfe welcher du genau die Entwicklung vollziehst, die du benötigst, um dein Ziel zu erreichen, musst du nur noch bereit sein, die Herausforderung anzunehmen.

 

Genau an dieser Stelle verbirgt sich der nächste große Stolperstein. Viele von uns haben negative innere Glaubenssätze, die uns beim Erreichen unserer Ziele blockieren.

 

Es ist die eine Sache, zu denken, man wäre bereit, eine Herausforderung anzunehmen, aber es ist eine ganz andere Sache, es tatsächlich zu sein.

 

Ob du wirklich bereit bist, merkst du daran, ob du dran bleiben kannst und dich wirklich strukturiert auf dein Ziel fokussierst. Denn sind wir nicht bereit, ein Ziel zu erreichen, sorgen unsere negativen Glaubenssätze dafür, dass wir unsere Aufmerksamkeit und unser Handeln nicht gezielt konzentrieren.

 

Auch dies sehe ich im Coaching extrem oft. Klienten möchten ein bestimmtes Ziel erreichen, verlieren sich aber in alltäglichen Dingen, mit denen sie begründen, weshalb sie nicht vorankommen. Damit geben sie die Kontrolle über ihre Zielerreichung auf.

 

Mit fokussiertem Handeln Ziele erreichen

Wenn alltägliche Kleinigkeiten die Macht haben, dich von deinen Zielen abzuhalten, solltest du dringend in dich hineinsehen. Es wird kein Tag vergehen, an dem nicht irgendetwas Ungeplantes dazwischen kommt, was deine Aufmerksamkeit auf sich zieht und versucht dich abzulenken.

 

Wenn du wirklich dein Ziel erreichen willst, setz die richtigen Prioritäten. Alltägliche Dinge können dich dann nicht vom Erreichen deines Ziels abhalten und dienen dir auch nicht als Ausrede für deine Prokrastination.

 

Lies weiter: 3 bedeutende Entscheidungen machen den Unterschied beim Ziele erreichen

 

Mach dir klar dass es nicht die täglichen Ablenkungen sind, die dich von deinem Ziel abhalten, sondern du selbst es bist. Und zwar in dem du es schlichtweg zulässt. Stell dir die Frage, ob du dein Ziel wirklich erreichen willst und ob es dir die Mühe wert ist.

 

Herausforderungen sind im Gegensatz zu Problemen annehmbar. Probleme als Herausforderung zu betrachten, erleichtert ihr den Proaktiven Umgang mit dieser Hürde.

du übernimmst auf diese Weise die Kontrolle und damit auch Verantwortung für dein eigenes Leben und das Erreichen deiner Ziele.

 

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