Frauen über 30 und Jobabsagen: 3 wertvolle Tipps, um deine Ziele zu erreichen
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Frauen über 30 & Jobabsagen im 21. Jahrhundert

Man sollte annehmen, dass wir heutzutage in einem Zeitalter leben, in welchem Frauen über 30 keine Probleme damit haben, einen neuen Job zu finden. Durch die vielen Mails die mich zum Thema erreichten, zeichnet sich ein deutlich anderes Bild.

 

Um ehrlich zu sein, überraschte mich die große Resonanz doch ein wenig. Vermutlich liegt es daran, dass man immer denkt, es ginge nur einem selbst so und einer handvoll anderen, während die große Mehrheit wesentlich mehr Glück hat. Blickt man jedoch über den eigenen Tellerrand hinaus, erkennt man schnell, dass es Frauen über 30 auch im 21. Jahrhundert bei der Jobsuche nicht leicht haben.

 

Aufgrund der großen Relevanz des Themas Frauen über 30 und Jobabsagen möchte ich das ganze noch mal aufgreifen und meine Erfahrungen aus dem Coaching mit dir teilen. Dabei sei darauf hingewiesen, dass ich in keinster Weise eine Beraterin in Sachen Bewerbungen oder die perfekte Bewerbung schreiben bin.

 

In Wahrheit bin ich mit meinem eigentlichen Spezialthema, dem Ziele-Coaching, relativ weit von Bewerbungsberatung entfernt. Es bildet lediglich immer wieder eine Überschneidung zu meinem eigentlichen Thema, wie du deine Ziele erreichen kannst.

 

Das große Ziel vieler Frauen über 30: Ein neuer Job

Manchmal ist ein neuer Job ein sehr großes Ziel für Frauen. Und es sind immer jene Momente, wo ich selber mit meiner eigenen Vergangenheit konfrontiert werde. Es ist zwar nun schon einige Zeit her, doch auch ich gehörte zu den Frauen über 30, die nur Jobabsagen bekamen. Ich habe damals so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man nur machen kann.

 

Ich denke, auch das ist völlig normal, denn niemand bringt uns bei, wie es richtig geht. Dafür sind wir stets selbst verantwortlich. Und so versucht man mehr schlecht als recht übers Internet ein paar brauchbare Informationen heran zu bekommen oder liest ein, zwei Bücher zum Thema richtig bewerben. Doch wirklich mehr als Standardaussagen und Hinweise bekommt man da oftmals auch nicht. Kommt dir das alles nur zu bekannt vor?

 

Was bleibt, ist die eigene Hilflosigkeit, wenn man als Frau über 30 bemerkt, dass der Zug so langsam abfährt. Dabei gibt es sie tatsächlich, diese Frauen über 30, die erfolgreich im Berufsleben stehen. Die Frage ist, was machen diese Frauen anders?

 

Lies weiter: 3 bedeutende Entscheidungen machen den Unterschied beim Ziele erreichen

 

Um ehrlich zu sein, kann ich diese Frage auch nicht zu 100 Prozent beantworten. Vermutlich hat da jede auch eine etwas andere Strategie. Ich weiß nur, wie du mit höherer Wahrscheinlichkeit an dein Ziel kommst und was du dafür tun kannst.

 

Ziele erreichen: Was ich als Frau über 30 von damals zu heute gelernt habe

Das Erreichen von Zielen ist nicht leicht, es fällt dir nicht in den Schoß und es fordert dir Arbeit und Selbstdisziplin ab. Ich empfinde uns heute als Gesellschaft so verwöhnt, dass kaum einer noch motiviert ist, für seine Ziele wirklich etwas leisten zu wollen.

 

Nicht umsonst ist eines der häufigsten Suchwörter bei Google „schnell Geld verdienen im Internet“ und die Angebote in diversen Facebook-Gruppen, wie du angeblich unheimlich schnell mit null Aufwand sehr viel Geld verdienen kannst, türmen sich unermesslich. Wie seriös diese Angebote sind, steht auf einem anderen Blatt.

 

Aber mal ehrlich, hat dir schon mal jemand fürs Nichtstun viel Geld geschenkt? Es heißt nicht umsonst Geld verdienen. Man muss es sich verdienen, bevor man es bekommt und das geht nur mit investierter Leistung. Alles fordert seinen Preis.

 

Lies weiter: Wunschtraum: Schnell Geld verdienen im Internet

 

Die Nachfrage nach der leichten Zielerreichung ist definitiv da. Und so wundert es nicht, dass an jeder Ecke ein anderer mit der angeblichen Wunderlösung parat steht. Was mich an der Sache verwundert ist lediglich, dass sich niemand die Frage stellt, wie es sein kann, dass nicht 90 Prozent der Menschen superschnell super viel Geld im Internet verdienen, wenn diese Versprechen denn tatsächlich der Wahrheit entsprechen.

 

Was ich damit sagen möchte, ist, dass wenn du wirklich deine Ziele erreichen willst, du dafür etwas leisten musst. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um einen neuen Job handelt oder um irgendein anderes Ziel. Das Prinzip ist immer das gleiche. Du musst deine Komfortzone verlassen, dich weiterentwickeln und die Herausforderungen annehmen, die auf dem Weg zu deinem Ziel auftauchen.

 

Lies weiter: Zielerreichung: Der #1 Grund warum so viele nicht ihre Ziele erreichen

 

Wie du auch als Frau über 30 deine Ziele erreichen kannst

3 wertvolle Tipps, um die Chancen auf einen Job, den du wirklich willst, zu erhöhen

Die Lektion zum ersten Tipp habe ich tatsächlich in meiner Selbstständigkeit gelernt. Im Coaching erlebe ich es immer wieder, dass wir geneigt sind, den einfachen Weg zu wählen. Sobald etwas nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen, wollen wir auch schon etwas anderes.

 

Dabei reden wir uns ein, dass es diesmal ganz anders und viel besser wird. Doch wird es das wirklich?

 

  1. Tipp: Nicht gleich aufgeben

Ziele erreichen bedeutet die Komfortzone zu verlassen

Was sind für dich Gründe, um den Job zu wechseln? Vermutlich denkst du zuallererst an die Klassiker, wie den miesen Chef, die lästernden Kollege oder nervtötende Kunden.

 

Was mir hierbei immer wieder auffällt, ist die Tatsache, dass viele von uns aufgrund von Nichtigkeiten einen anderen Job suchen. Sobald etwas nicht so läuft, wie wir es uns ausgemalt haben, ist es für uns Grund genug, die Segel zu streichen.

 

Dabei wird es zumeist im nächsten Job auch nicht viel besser, sondern nur anders. Das habe ich selbst auch so erfahren und darüber unter: Wie alles begann geschrieben.

 

Das Problem selber verschwindet nicht, es taucht nur in einer anderen Gestalt wieder auf. Kein Unternehmen ist perfekt, und überall da, wo Menschen miteinander arbeiten, tauchen automatisch hin und wieder Konflikte auf.

 

Das ist komplett normal. Wenn du einen Job suchst, wo alles perfekt ist und immer so läuft, wie du es dir vorstellst, wirst du dein Leben lang auf der Suche nach einem neuen Job sein. Manchmal ist es wichtig, Negatives aushalten zu können.

 

Ich war früher nicht anders. Stets habe ich das gesehen, was nicht passte und mich störte. Dennoch kam ich nicht auf die Idee, aktiv etwas zu verändern. Die Umstände sind zwar, wie sie sind und wir haben oftmals nur einen geringen Einfluss auf sie. Worauf wir jedoch einen großen Einfluss haben, ist die Art und Weise, wie wir mit den vorhandenen Umständen umgehen. Und damit erhalten wir 100 Prozent Kontrolle über unser Leben und Schicksal.

 

Erfahrungen aus meiner Praxis als Coach

Eine meiner Klientinnen hat genau diese Erfahrung gemacht. Sie wurde intern unfreiwillig in einen anderen Job versetzt und musste plötzlich ein Aufgabenfeld bedienen, welches sie hasste und für welches sie auch nicht ausgebildet war. Sie kommunizierte ihren Unmut offen gegenüber ihrem Chef in der Hoffnung, doch noch andere Aufgaben zu bekommen.

 

Ihr Chef jedoch sah sich nicht in der Lage, ihrem Wunsch nachzukommen. Mit der Zeit entwickelte sich zwischen beiden ein unausgesprochener Konflikt und ihr Chef ging ihr mehr und mehr aus dem Weg. Sie fühlte sich zunehmend schlecht behandelt.

 

Inzwischen türmten sich für sie täglich die Gründe, zu kündigen und einen neuen Job zu suchen. Sie ging dieses Vorhaben aktiv an und hatte vor ca. zwei Monaten ihr erstes Vorstellungsgespräch. Das Gespräch lief nach ihren Aussagen an sich gut, doch das Gehalt, was die andere Firma bereit war zu zahlen, lag weit unter ihrem aktuellen Lohn und dem, was sie bereit war, an Abstrichen in Kauf zu nehmen. Auch das Aufgabengebiet, entsprach nicht wirklich dem, was sie sich wünschte.

 

Trotz allem war sie hin und hergerissen, ob sie den Job annehmen sollte oder nicht. Letztlich waren wir uns einig, dass sie vermutlich bereits nach kürzester Zeit im neuen Job sehr unzufrieden sein und sich wieder auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber machen würde. Sie sagte der Firma ab.

 

Das war nicht nur eine wichtige und richtige Entscheidung für sie, sondern auch eine sehr wertvolle Erfahrung. Denn trotzdessen, dass sie nun keinen neuen Job hatte, fühlte sie sich selbstbewusster und mit sich mehr im Reinen als zuvor. Sie hatte keinen faulen Kompromiss geschlossen, nur weil ihr aktuelles Aufgabengebiet ihr nicht gefiel.

 

Aktuell arbeitet sie noch immer in dem Job, den sie vor ein paar Monaten noch dringend kündigen wollte. Sie ist zufrieden, weil sie weiß, dass sie diesen Job nicht ewig machen wird. Ich habe sie ermutigt, sich nicht auf das zu fokussieren, was ihr an ihrem Job nicht gefällt, sondern sich auf die Vorteile zu konzentrieren, die ihr dieser Job bietet.

 

Lies weiter: Positiv denken oder warum du alle Ziele erreichen kannst

 

Vor ein paar Tagen hatte sie wieder ein Vorstellungsgespräch. Diesmal intern und es lief hervorragend. Es handelt sich dabei um eine Stelle, bei welcher sie genau das Aufgabengebiet betreuen wird, was ihr entspricht und was sie sich wünscht. Gleichzeitig muss sie keine Einkommenseinbußen in Kauf nehmen. Die Wahrscheinlichkeit ist sogar hoch, dass sie auf der neuen Stelle mehr verdienen wird als auf ihrer aktuellen. Vor zwei Tagen informierte sie mich überglücklich, dass die den gewünschten Job bekommen hat.

 

Es hat sich für sie gelohnt, sich nicht Hals über Kopf in irgendeinen neuen Job zu stürzen, sondern dran zu bleiben und die Dinge, die ihr nicht gefallen zu akzeptieren und auszuhalten. Natürlich hatte sie zwischenzeitlich mit sich gehadert, doch ich versicherte ihr, dass sich ihr Durchhaltevermögen auszahlen wird. Zu wissen was du willst und Kontinuität zahlen sich immer aus.

 

  1. Tipp: Kenne dein Ziel!

Welchen Job willst du wirklich?

Ich habe es im ersten Punkt bereits angedeutet. Viel zu oft wechseln wir den Job, weil wir mit irgendeinem „Problem“ nicht umgehen wollen. Es ist viel angenehmer, negativen Dingen aus dem Weg zu gehen, als sie auszuhalten und mit ihnen konstruktiv umzugehen.

 

Das Problem ist nur, dass es dich nicht weiter bringt, bei der kleinsten Herausforderung den Job zu wechseln. Es bringt dich lediglich an eine andere Stelle, aber nicht an dein Ziel. Um dein Ziel zu erreichen, musst du dieses erst einmal kennen. Ich bin inzwischen nicht mehr überrascht darüber, dass die wenigsten wirklich wissen, welchen Job sie machen wollen und was ihre Ziele im Leben sind.

 

Die meisten suchen immer nur einen Job. Dabei ist dann die Enttäuschung stets groß, wenn sie keinen finden. Ich sage nicht, dass sie daran immer zu 100 Prozent selber schuld sind.

 

Lies weiter: Warum Frauen über 30 nur noch Jobabsagen bekommen

 

Es ist bittere Realität, dass es Frauen über 30 im Arbeitsmarkt schwer haben. Nichtsdestotrotz bestimmen nicht die Umstände deinen Erfolg im Leben, sondern dein eigenes Handeln und wie du mit den Umständen umgehst.

 

Die wirklich wichtigen Fragen, die du dir also stellen solltest lauten:

Welchen Job will ich wirklich machen?

Was kann ich dafür tun, um exakt diesen Job zu bekommen?

 

Genau das sind die zwei wesentlichen Fragen, die du dir stellen musst, um erfolgreich deine Ziele erreichen zu können. Oftmals scheitern die meisten jedoch bereits an der ersten Frage.

 

Hand aufs Herz. Weißt du, welchen Job du wirklich machen willst? Ich meine so absolut mit jedem Detail. Nicht: „Ja sowas mit Personalwesen.“

 

Wenn du nicht weißt, wo du hin willst, ist jeder Weg der richtige, oder eben der falsche. Fakt ist jedoch, dass du ohne klares Ziel immer irgendwo ankommen wirst, wo du unzufrieden bist. Wenn du nicht weißt, was für einen Job du bekommen möchtest, wie willst du dann glaubhaft kommunizieren, dass du die Richtige für den Job bist?

 

Das Kernproblem, weshalb Frauen über 30 nur noch Job absagen bekommen, sehe ich darin, dass Frauen oftmals das Pferd bei der Jobsuche von hinten aufzäumen. Anstatt sich darüber klar zu werden, was sie wollen und welche Jobanzeigen es zu ihrem Wunschjob gibt, scrollen sie unablässig durch die ganzen Stellenangebote und hoffen, dass irgendetwas dabei ist, was halbwegs auf ihr Profil passt.

 

Im Grunde wird nicht gezielt ausgewählt, sondern sich wahllos beworben in der Hoffnung, irgendwo zum Gespräch eingeladen zu werden. Ich denke, dass es einen fundamentalen Unterschied in der Kommunikation und der Qualität der Bewerbungen macht, ob ich einen Job wirklich will, oder mich nur bewerbe, weil ich dringend irgendeinen brauche.

 

Gleichzeitig ist es bei diesem Vorgehen nicht verwunderlich, dass man schnell unzufrieden im Job wird. Natürlich findet man schnell das Haar in der Suppe, wenn der Job ohnehin nicht das ist, was man wirklich will. Ich rate stets davon ab, das erstbeste Jobangebot anzunehmen. Wenn es natürlich genau das ist, was du immer wolltest, greift zu.

 

Andernfalls kannst du dir den Luxus erlauben, auszuwählen. Jedenfalls dann, wenn du wie meine Klientin einen gut bezahlten Job hast und dir lediglich das Aufgabengebiet nicht gefällt.

 

Zu wissen, was du wirklich willst, stellt für mich einen fundamentalen Erfolgsfaktor beim Erreichen von Zielen dar.

 

Ein weiteres Beispiel aus meiner Coaching-Praxis

Eine andere Klientin von mir hatte es sich zum Ziel gemacht, einen neuen Job zu suchen. Sie wollte dringend wechseln, weil sie sagte, in ihrem derzeitigen Job passe es seit dem neuen Kundenprojekt vorn und hinten nicht mehr. Sie war extrem gestresst und unzufrieden mit den aktuellen Umständen.

 

Da sie sich bereits mehr als zehn Jahre nicht mehr hatte bewerben müssen, wollte sie einen Bewerbungsprofi konsultieren, um die perfekte Bewerbung zu schreiben.

 

Als ich sie in der vergangenen Coachingstunde fragte, wie ihr Gespräch mit dem Bewerbungsexperten verlief, gestand sie mir, dass sie ihn gar nicht kontaktiert hatte. Selbstverständlich fragte ich nach, was sie davon abhielt.

 

Es stellte sich heraus, dass es in ihrem aktuellen Job gerade wieder etwas ruhiger läuft und der Stress abnahm. Entsprechend sank ihre Motivation, den Job so schnell wie möglich zu wechseln.

 

Im weiteren Gespräch fanden wir heraus, dass sie den Job nicht wechseln wollte, weil sie von einem anderen Aufgabengebiet träumt, sich selbst verwirklichen will und sie die Chance auf Weiterentwicklung lockt. Nein, sie wollte ausschließlich wechseln, um der akuten Stresssituation in ihrem aktuellen Job zu entgehen.

 

Sicher ist es verständlich, dass wir unzufriedene Zustände, so schnell es geht abstellen möchten. Doch letztlich handelte es sich bei ihrem Wunsch nach einem anderen Job um einen Wertekonflikt.

 

Lies weiter: Wertekonflikt: Warum viele Frauen unglücklich sind mit ihrem Leben

 

Eine andere Abteilung hatte das große Kundenprojekt unzureichend geplant, weshalb sie und ihre Kollegen nun akute Zeitnot hatten, um mit ihrem Anteil am Projekt fertig zu werden. Meine Klientin, als eine sehr korrekte Mitarbeiterin, die ihre Aufgaben stets zu 110 Prozent erledigt, fühlt sich von der Nachlässigkeit der anderen Kollegen persönlich beleidigt.

 

Wir stellten heraus, dass sie einen solchen Wertekonflikt höchstwahrscheinlich in jeder Firma wieder erleben würde. Es gibt immer Menschen, die alles perfekt erledigen wollen und dann gibt es jene, die diesen Wert nicht haben.

 

Es wurde schnell offensichtlich, dass sie ihren Job nicht wechseln wollte, weil ihr das Aufgabengebiet absolut widerstrebte oder weil ihr Chef ein Monster ist oder weil die Teamkollegen böse Menschen sind. Das ist alles nicht der Fall. An diesem Beispiel erkennt man sehr gut, welch große Bedeutung Werte in unserem alltäglichen Leben und unserer Entscheidungsfindung haben.

 

Erst als meiner Klienten bewusst wurde, warum sie überhaupt motiviert war, den Job zu wechseln, wurde ihr klar, dass sie einen Jobwechsel eigentlich überhaupt nicht möchte. Stattdessen versucht sie nun andere Strategien zu entwickeln, um mit ihren Wertekonflikten zukünftig konstruktiv umzugehen.

 

  1. Tipp: Sei kein Bittsteller

Du bist etwas wert und das soll auch jeder wissen

Erwischst du dich auch jedes Mal dabei, wenn du ein Bewerbungsgespräch hast, dass du dir Gedanken darüber machst, dich ja gut zu verkaufen und was die anderen über dich denken könnten?

 

Eine gewisse Nervosität beim Vorstellungsgespräch ist absolut normal. Immerhin trifft man Leute, die einem bis vor kurzem noch völlig fremd waren und nicht selten geht es direkt ans Eingemachte. Natürlich möchtest du überzeugen. Immerhin willst du etwas verkaufen, nämlich deine Arbeitsleistung.

 

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Doch nicht nur du möchtest dich verkaufen, die Firma möchte deine großartigen Leistungen und deine Erfahrung auch einkaufen. Es ist eine Pattsituation. Beide Seiten haben etwas davon, ins Geschäft zu kommen. Je mehr Geld du für deine Leistung haben möchtest, desto mehr musst du von dir und deinem Wert überzeugen. Wenn du weißt, was du kannst und dir dein Geld auch wert bist, wird dies dein Gegenüber spüren.

 

Es heißt nicht umsonst gute Leute finden immer einen Job. Doch woher weiß dein gegenüber, dass du zu diesen guten Leuten gehörst? Ganz einfach du musst es ihm sagen.

 

Am besten kommunizierst du deinen Wert, indem du nicht als Bittsteller auftrittst. Nur jemand, der sich seines Wertes nicht bewusst ist (oder gar keinen hat), hat es nötig, als Bittsteller in ein Vorstellungsgespräch zu gehen.

 

Es ist wie bei der Wahl des Lebenspartners. Was wirkt ansprechender auf dich?

Jemand der verzweifelt wirkt und dir alles sagen würde, was du hören willst, nur um in deine Gunst zu kommen? Oder jemand, der selbstbewusst von seinem Leben und seinen Hobbys erzählt?

 

Also ich finde die selbstbewusste Variante attraktiver. Und genauso geht es den Personalern im Bewerbungsgespräch auch. Gib ihnen, was sie wollen. Aber nicht, indem du jedes Wort, was sie hören möchten, versuchst voraus zu erahnen, sondern indem du selbstbewusst darlegst, warum du ein Gewinn für ihr Unternehmen bist.

 

Ja, Frauen über 30 haben es nicht einfach auf dem Jobmarkt, doch es sind nicht die Umstände, die dein Leben bestimmen, es ist stets dein eigenes Handeln. Also frag dich, was du tun kannst, mach was notwendig ist und erledige den Job.

 

PS: Ein professioneller Bewerbungscoach ist in dem meisten Fällen sein Geld wert. Wir bilden uns fachlich weiter, doch schrecken immer noch davor zurück, uns persönlich weiterzubilden. Dabei kann ein Coaching uns unheimlich viel Zeit sparen und schnell sehr viel weiter bringen.

 

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