Ein einziger essentielle Tipp für einen produktiven Morgen
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Wie wird mein Morgen produktiv?

Diese Frage habe ich mir schon sehr oft gestellt und du sicher auch. Andernfalls würdest du an dieser Stelle vermutlich einfach wegklicken und nicht wissen wollen, wie mein Tipp für einen produktiven morgen aussieht.

 

Ich wünschte, ich würde meinen Tag besser nutzen, um mehr von dem zu erreichen, was ich mir vorgenommen habe.

 

In letzter Zeit scheitere ich immer öfter daran, meinen Morgen wirklich produktiv zu gestalten. Zwar habe ich einen Plan und eine Struktur, wie ich alle meine Aufgaben erledigen möchte, aber es klappt einfach nicht immer.

 

Warum?

 

Weil sich mein Leben grundsätzlich und um 180 Grad verändert hat. Und… Ich das bisher einfach noch nicht so richtig akzeptieren konnte. Am tödlichsten war es für mich, zu denken, dass ich so weiter machen könne, wie zuvor.

 

Doch weit gefehlt, die Realität hat mich schneller eingeholt als mir lieb war und ich musste feststellen: Nein, ich muss mein System ändern. Ich bin nun nicht mehr allein am Morgen und kann tun und lassen, was ich will. Ich muss nun Rücksicht nehmen und das wirbelt meinen Morgen ganz schön heftig durcheinander. Und wenn auch du Mutter bist, dann weißt du, wie heftig ein Baby deine Zeit bestimmt.

 

Die neue Situation hat meinen Morgen so richtig gecrashed.

 

Ich arbeite gern bereits in der Früh die dringlichsten Punkte meines Business weg. Auf diese Weise hole ich mir meine Motivation für den Tag. Es fühlt sich einfach toll an, zu wissen, dass die blödesten oder auch wichtigsten Aufgaben des Tages bereits gelöst sind. Da macht sich der Rest wie von allein.

 

Mit Kind muss jedoch ich mich anpassen und schauen, wie ich mich neu motivieren kann.

 

Wie also den Morgen gestalten?

Es gibt diverse Systeme, die dir versprechen, dass der eigene Morgen, wenn du dich daran hältst, besonders produktiv wird. Und meistens passt das auch.

 

Ich ein sehr strukturierter Typ, welcher jeden Tag die gleiche Orientierung bevorzugt. Im Normalfall laufen die ersten Stunden des Tages für mich nahezu jeden Tag identisch ab.

 

Und das ist auch das, was dir im Normalfall geraten wird, wenn du den eigenen Morgen produktiver gestalten möchtest. Eine feste Struktur ist essenziell.

 

Lies weiter: 6 Gewohnheiten für einen super produktiven Morgen

 

Meine persönliche Produktivität ist im Rahmen einer festen Tagesstruktur tatsächlich am größten. Ich bin dabei teilweise so penibel, dass ich für die einzelnen Aufgaben, welche ich mir für den Tag vorgenommen habe, sogar die Uhrzeit aufschreibe und die Dauer, welche ich für die einzelnen Tätigkeiten aufwende.

 

Auf diese Weise habe ich alles im Überblick und weiß genau, ob ich noch im Zeitplan liege, oder bereits darüber hinausgeschossen bin.

 

Doch ich musste immer wieder feststellen, dass nicht ein Tag wie der andere ist. Und wie bereits erwähnt, habe ich eine ganze Weile gebraucht, mich flexibl zu machen.

 

Denn es ist nicht jeder morgen planbar. Ich versuche zwar trotzdem, meine Strukturen einzuhalten und somit meine Produktivität so gut es geht beizubehalten, doch es gelingt mir nicht jeden Tag. Und weil mich das richtig frustriert hat, überlegte ich mir etwas Neues.

 

Kinder können das Leben ganz schön durcheinander wirbeln. Und so kommt es, dass mein Morgen manchmal komplett ohne Struktur abläuft. An Produktivität mag ich an solchen Tagen überhaupt nicht denken.

 

Im Laufe der Zeit merkte ich, dass ich mich selber sehr unter Druck setze mit dem ganzen Produktivitätsthema und vor allem, dass mir das nicht gut tut. Ich wollte unbedingt meinen produktiven Morgen beibehalten und so weitermachen, wie ich es bisher gewohnt war. Doch zu welchem Preis?

 

Realitätscheck und alte Strukturen loslassen: Lieber spät als nie.

 

Ein neues Konzept für Produktivität muss her

Darum habe ich mein Konzept eines produktiven Morgens noch einmal überdacht und grundlegend überarbeitet.

 

Zwar versuche ich immer noch, meine Zeit nach dem Aufstehen produktiv zu nutzen und ein Großteil meiner Arbeit vor dem Mittag zu erledigen, doch versuche ich nicht mehr zwanghaft dieses Ziel zu erreichen.

 

Seitdem geht es mir wesentlich besser und ich kann viel entspannter in den Tag starten.

Produktivität ist super, aber bitte in einem gesunden Rahmen.

 

So lautet heute mein Konzept zum Thema Struktur und Produktivität am Morgen.

 

Und so kommt es, dass ich heute nur noch einen einzigen essenziellen Tipp für einen produktiven Morgen für dich habe.

 

Pass deinen Morgen dir und deinen Bedürfnissen an und umgekehrt.

Gestalte deinen Morgen im Rahmen deiner Lebensumstände und so wie du damit am besten zurecht kommst. Egal, wie das aussehen mag. Mach Schluss mit einem Dogma, welches dich unter Druck setzt und dir das Gefühl vermittelt, zu versagen.

 

Produktivität, Motivation & Kreativität

Produktivität am Morgen hat viel mit Motivation und Kreativität zu tun. Ich habe in der Früh definitiv nicht mein Höchstmaß an Motivation. Von Kreativität ganz zu schweigen.

 

Und mal ehrlich, niemand der nach Tipps für einen produktiven Morgen sucht, tut dies um zu erfahren, wie man schneller die Spülmaschine ausgeräumt bekommt. Wenn ich am Morgen produktiv sein will, dann, weil ich das eigene Business vorantreiben möchte und meine Zeit effizient nutzen will.

 

Zeit ist aber nur dann effizient nutzbar, wenn die Motivation stimmt. Und nichts vertreibt meine Motivation mehr, als der Zwang alles in eine starren Struktur hinbekommen zu müssen, während mein reales Leben chaotisch ist und ganz anders gemanaged werden muss.

 

Darum sieht mein Morgen heute bedürfnisorientiert aus.

 

Lass dir nicht von irgendjemandem einreden, dass du unbedingt dieser einen Struktur folgen musst, damit du am Morgen produktiv sein kannst.

 

Jede von uns ist anders, hat andere Lebensumstände, Bedürfnisse und funktioniert auch anders.

 

Die eine ist am Morgen schon hellwach und super produktiv, während die andere kaum die Augen offen halten kann und noch um zehn Uhr im Pyjama sitzt, während sie wie ein Zombie auf den Bildschirm ihres Laptops starrt. (Das zweite Beispiel beschreibt mich zur Zeit ziemlich genau. 😉 )

 

Und das ist o.k. Du musst nicht an jedem Morgen super produktiv hellwach und voller Elan sein. Ich glaube, das ist auch gar nicht nötig.

 

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