Erfolgsgeheimnis #5: Ziele setzen
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Ziele setzen: Gar nicht immer so leicht

Ist es auch dein größtes Ziel, ein erfolgreiches Online Business aufzubauen? Dann weißt du sicher auch, wie viel Arbeit dieses Ziel bedeutet.

 

Sobald die Entscheidung, ein eigenes Online Business aufzubauen, getroffen ist, verändert sich der Alltag grundlegend.

 

Jede freie Minute wird genutzt, um Konzepte auszuarbeiten, sich über die eigenen Ziele klar zu werden und Strategien zu entwickeln, welche dich online zum Erfolg führen sollen.

 

Für die Familie bleibt dabei immer weniger Zeit und irgendwann fragst du dich vielleicht sogar, ob es die richtige Entscheidung war, dich selbstständig zu machen.

 

Mit diesem Gedanken bist du definitiv nicht alleine. Im englischsprachigen gibt es sogar ein sehr bezeichnendes Wort dafür: Mommy Guilt.

 

Schuldgefühle der Mütter

Wenn man dieses Wort übersetzt, bedeutet es schlichtweg Mutterschuld, was erst mal relativ wenig Sinn ergibt.

 

Mommy Guilt ist eines dieser Worte, welches ich nicht Übersetze, da die eigentliche Bedeutung dabei völlig verloren geht. Denn es geht nicht darum, dass du als Mutter an irgendetwas Schuld bist. Es geht um deine Schuldgefühle.

 

Gemeint ist das typische Phänomen, was so ziemlich jede selbstständige bzw. arbeitende Mutter kennt. Dieses nagende Gefühl, seine Kinder zu vernachlässigen, oder gar im Stich zu lassen.

 

Kann ich voll und ganz nachvollziehen. Auch ich bin alles andere als frei davon. Das was es mir jedoch ermöglicht, diese negativen Gefühle im Griff zu haben, sind meine Ziele.

 

Dein Ziel klar im Blick: Wissen, wo Du hin willst

Ich weiß, warum ich mein Online Business aufbaue und ich weiß, wofür ich jeden Tag aufs Neue arbeite.

 

Ziele setzen ist für mich der erste Schritt raus aus der Schuldgefühlfalle.

 

Ein häufiger Fehler, den ich oft bei jungen Müttern, die ihr erstes Online Business aufbauen, beobachte, ist dass sie aus ihrer Arbeitnehmermentalität nicht herauskommen.

 

Für mich besteht ein sehr großer Unterschied darin, ob ich für jemand anderen und dessen Ziele arbeite, oder ob ich meine eigenen Ziele verfolge und für mich selbst arbeite.

 

Liebst du deine Ziele, liebst du auch deine Arbeit

Diese innere Einstellung hat auf die Mutterschuldgefühle meines Erachtens einen oft unterschätzten Einfluss. Denn in der Arbeitnehmermentalität arbeite ich, um Geld zu verdienen und im Normalfall ausschließlich für dieses Ziel. Studien zeigen nämlich, dass 80 % der Arbeitnehmer ihren Job nicht mögen.

 

Wie erschreckend ist das denn?!

 

Wenn ich ausschließlich zum Geldverdienen arbeite, ist Arbeit wenig motivierend. Es fehlt schlichtweg die Identifikation. Zudem ist eine Veränderung der Situation nahezu ausgeschlossen, denn ich werde in drei Jahren (bzw. 10, 20 und 30 Jahren) noch genauso von meinem Gehalt abhängig sein, wie heute.

 

Sprich, ich weiß genau, dass ich bis ich irgendwann in Rente gehe für die Ziele eines anderen arbeiten werde. (Anstatt für meine eigenen Ziele)

 

Meine Ziele sollen Realität werden

Starte ich jedoch ein eigenes Online Business und mache mich selbstständig, so mache ich das, weil ich meine eigenen Ziele Realität werden lassen möchte. Ich habe eine Vision, die ich verwirklichen will und gleichzeitig habe ich die Möglichkeit, durch mein Handeln die Welt ein bisschen besser zu machen.

 

Mein persönliches Ziel und meine Motivation, jeden Tag dafür zu arbeiten, mein Online Business erfolgreich zu machen, besteht darin, dass ich nicht bis zur Rente von 9 to 5 jeden Tag für die Ziele eines anderen arbeiten will.

 

Mein Ziel ist es, mich durch mein Online Business zeit- und ortsunabhängig zu machen und dadurch mehr Zeit für meine Kinder zu haben.

 

Wenn ich nun sage, dass ein häufiger Fehler, den ich beobachte, darin besteht, dass Frauen die sich selbstständig machen aus ihrer Arbeitnehmermentalität nicht herauskommen, dann meine ich, dass sie im Alltagsgeschehen ihre höheren Ziele aus dem Auge verlieren und ihr Business damit zum Selbstzweck wird.

 

Sobald du deine Ziele nicht mehr klar vor Augen hast und nicht mehr weißt, wofür du überhaupt ein Online Business aufbauen willst, bist du auf dem gleichen mentalen Stand, wie jemand der nicht selbstständig ist.

 

Du arbeitest dann zwar nicht für die Ziele eines anderen, aber auch nicht mehr für deine eigenen.

 

Verlierst du dich erst einmal in dem ganzen Arbeitsaufwand und leidest unter chronischem Zeitmangel, haben Schuldgefühle freie Bahn.

 

Zeitmangel, der Feind eines jeden Ziels

Der Zeitmangel entsteht nicht dadurch, dass du viel zu viel zu tun hast. Und natürlich, machen wir uns nichts vor, du hast viel zu viel zu tun.

 

Jede von uns hat viel zu viel zu tun. Keine Zeit hat jeder.

 

Zeitmangel ist ein signifikantes Symptom für zu wenig Struktur und keinen Plan. Und eventuell auch ein Zeichen dafür, dass du dir zu wenig Zeit zum Erreichen deiner Ziele gibst.

 

Glaube mir, ich bin ein absoluter Meister darin, mir selbst ein unüberwindbares Pensum aufzuerlegen. Das Thema Zeitnot ist mir leider bestens bekannt.

 

Umso wichtiger ist es, realisierbare Strukturen für sich zu schaffen. Gerade, weil du Kinder hast und vielleicht sogar ein kleines Baby, ist es wichtig, auch kleine Erfolge zu honorieren.

 

Du hast es geschafft, in der vergangenen Woche jeden Tag eine Stunde in den Aufbau deines Online Business zu investieren? Glückwunsch, das ist alles andere als selbstverständlich.

 

Eine Stunde kann auch 100 Prozent sein

Wenn du jetzt glaubst, dass ich das ironisch meine, dann irrst du dich gewaltig. Eine Stunde mag nicht viel klingen, bewirkt aber 100 Prozent mehr, als jeden Tag gar nichts zu tun.

 

Investierst du nur jeden Tag eine Stunde, kommst du zwar langsamer voran, als wenn du jeden Tag 10 Stunden investieren könntest, aber du kommst kontinuierlich deinen Zielen näher.

 

Der größte Fehler, den wir machen können, ist es, zu glauben, eine Stunde am Tag würde nichts verändern. Dabei vergisst man viel zu schnell, dass eine Stunde am Tag sieben Stunden in der Woche macht.

 

Ganze 7 Stunden!

 

Das klingt schon wesentlich mehr als 1 Stunde, oder?

 

Erinnere Dich immer an deine Vision

Egal aus welchem Grund du dich für die Selbstständigkeit entschieden hast und dein Online Business aufbauen möchtest, erinner dich stets an dein großes Ziel. Erinnere dich immer an dein wofür.

 

Nur wenn du deine Ziele klar vor Augen hast und sie konsequent verfolgst, kannst du deine Ziele erreichen. Ich weiß, dass es so unglaublich leicht gesagt ist.

 

Das Ziel immer fest im Blick haben.

 

Ziele sind Einladungen zum Träumen

Und weil jede von uns damit so ihre Probleme hat im Alltagsstress, nutze ich persönlich unheimlich gerne mein Dreamboard. Vielleicht kennt es auch unter dem Begriff Visionboard.

 

Das Dreamboard ist alles andere als ein alter Hut. Ich habe mein Visionboard mit Bildern und inspirierenden Sprüchen zu meinen Zielen erstellt und überall eins angebracht, wo ich es oft sehe.

 

Eins habe ich auf meinem Laptop, ein anderes auf meinem Handy. Ich habe sogar eins in meinem Auto liegen. Auf diese Weise werde ich mehrfach am Tag an meine Ziele und mein Wofür zur Hölle tue ich das eigentlich alles erinnert.

 

Immer wenn mich Schuldgefühle plagen, weil ich Zeit in den Aufbau meines Online Business investiere, anstatt jede Sekunde des Tages für mein Baby da zu sein, schaue ich mein Dreamboard an.

 

Es erinnert mich daran, dass sieben Stunden in der Woche wesentlich weniger sind, als ein Leben lang 9 to 5 jeden einzelnen Arbeitstag.

 

Blick auf Deine Erfolge zurück & hol Dir Motivation für die Zukunft

Jedes Mal, wenn ich mich frage, wo der Erfolg bleibt, gehe ich gedanklich zurück ganz an den Anfang, als wir damals mit unserem ersten Online Business gestartet sind. Ich schau mir an, was sich alles in dieser Zeit verändert hat und was ich alles erreicht habe.

 

Anschließend werfe ich einen Blick in mein Handy, wo sich eines meiner Dreamboards befindet und realisiere, dass sich die Strecke zum Ziel verkürzt.

 

Veränderungen geschehen im Normalfall über einen längeren Zeitraum hinweg. Schritt für Schritt erreichen wir jeden Tag ein kleines bisschen mehr und kommen somit unseren Zielen kontinuierlich jeden Tag ein bisschen näher.

 

Da es sich jeden Tag immer nur um kleine Schritte und somit auch kleine Veränderungen handelt, wird der neue Status quo schnell zur Normalität. Wir vergessen, dass es nicht schon immer so war.

 

Darum: Immer, wenn du denkst, nicht erfolgreich zu sein mit deinen Bemühungen, schau auf das zurück, was du bereits geleistet hast. Erkenne die Veränderungen und du wirst deinen Erfolg sehen.

 

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