Psychologie des Erfolg
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Die Psychologie von Erfolg

Was dich aufhält, was dich beflügelt und was dein Unterbewusstsein dazu sagt.

 

Was macht manche Menschen nur so unglaublich erfolgreich? Wenn man sie betrachtet, scheint ihnen einfach alles zu gelingen. Egal, was sie anfassen, es wird scheinbar sofort und ohne Umwege zu Gold.

 

Fassungslos blicken wir meist zu diesen Personen auf und träumen insgeheim davon, es auch irgendwann zu schaffen, so erfolgreich zu sein. Dabei wissen wir noch nicht genau, wie und womit wir diesen Erfolg haben wollen. Aber es steht fest:

Irgendwann will ich das auch!

 

Vielleicht erkennst du dich in diesen Gedanken selbst und hast dich erwischt, wie du genau die gleichen wagen Pläne schon öfter, als du gerne zugibst, geschmiedet hast. Bisher hat sich jedoch nichts getan. Du arbeitest noch immer im gleichen Job. Möglicherweise erfüllt dich dieser sogar. Du hast noch immer die selbe kleine Wohnung, obwohl du lieber in einem eigenen Haus wohnen würdest. Oder du fährst noch immer das gleiche alte und ständig verreckende Auto, was du eigentlich schon längst hast austauschen wollen.

 

Erfolg hat drei Buchstaben: TUN

Warum ist das so? Und was ist bei den erfolgsverwöhnten Leuten anders?

Natürlich kannst nur du ganz allein wirklich wissen, was dich von deinem eigenen Erfolg abhält. Wenn man jedoch die Psychologie des Erfolgs befragt, so sind wir uns alle gar nicht so unähnlich.

 

4 Faktoren des Erfolgs – Was erfolgreiche Menschen anders machen

Ich sehe 4 zentrale Punkte als relevant für deinen persönlichen Erfolg:

 

  1. Träumen ist leichter als Tun

Warum die meisten ihre Wünsche nicht erfüllen und der Erfolg ausbleibt, liegt oft daran, dass der Traum von etwas schöner, angenehmer und leichter ist, als das Ziel tatsächlich zu verfolgen. Darüber hinaus sind die meisten Wünsche fremderzeugt durch zum Beispiel die Medien. Das heißt, diese Erfolgsziele sind nicht wirklich deine eigenen, sondern nette Vorstellungen davon, wie es auch gut wäre zu leben. Du weißt dabei natürlich, dass es unrealistische Ziele sind, weil du beispielsweise gar nicht in der Karibik leben möchtest.

 

Manchmal suchen wir uns auch einfach nur Tagträume, um über eine schwierige Phase hinwegzukommen oder um geistig eine kurze Auszeit zu nehmen. Deine wirklichen Erfolgsziele erkennst du daran, dass sie nicht aus dem Nichts gegriffen sind, sondern du konkrete Schritte gehen könntest, um sie zu erreichen. Wenn dir dieser konkrete Handlungsplan dann Angst macht, bist du auf dem richtigen Weg. Der Traum vom Leben in der Karibik macht dir sicher keine Angst, denn du weißt, dass es vermutlich nie passieren wird.

 

Also sei ehrlich zu dir selbst, pack deine Tagträume beiseite und hol deine echten Erfolgsziele raus. Diese sind zum einen immer auch kulturell geprägt, aber auch sehr stark von deinen persönlichen inneren Deutungsmustern abhängig. Was empfindest du als wertvoll und erstrebenswert, wie stellst du dir dein ideales (realistisches) Leben vor und wofür bist du tatsächlich bereit zu arbeiten und Opfer zu bringen? Darüber solltest du dir klar werden und du wirst Erfolg haben.

 

  1. Das Irgendwann-Prinzip: Aufschieben ohne Ende

Ein weiterer Grund, warum andere Leute eventuell viel erfolgreicher sind, ist das Irgendwann-Prinzip. Dieses sagt nichts anderes als, dass du deine Ziele und Wünsche immer weiter aufschiebst und dafür verschiedene Ausreden nutzt. Wenn du dein Erfolgsziel nicht mit aller Motivation, die du hast, verfolgst, wirst du nicht erfolgreich sein können. Nichts kommt von allein und es wird dir niemand etwas schenken.

So läuft es. Interessant könnte für dich auch mein Artikel Warum Selbstfindung Mut braucht sein. Schau mal rein.

 

  1. Angst vor dem Neuen, Unbekanntem

Die Psychologie kann ein Arschloch sein. Es ist völlig normal und gehört zu unseren ureigenen Ängsten, dass wir das Unbekannte gerne vermeiden. Problematisch wird das Ganze jedoch, wenn du Erfolg haben willst.

Warum? Weil Erfolg immer etwas Neues bedeutet. Wenn du dir ein Ziel setzt und dieses erreichen willst, wirst du einen neuen, bisher unbegangenen Weg gehen müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Die Angst vor dem Unbekannten und Neuen steht dir dabei zu 100 Prozent im Weg. Überwinden kannst du diese Angst, wenn du dir ihre Ursache bewusst machst und den Realitätscheck durchführst. Du schaust einfach, ob diese Angst begründet ist. In den meisten Fällen ist sie das nämlich ganz und gar nicht. Deine Psyche spielt dir lediglich einen Streich.

 

  1. Anpassungsfähigkeit und der Wille zum Erfolg

Die Psychologie des Erfolgs bezieht sich zwar zumeist auf den Karriereerfolg, aber egal welches Ziel du erfolgreich verfolgen willst, du brauchst den Winning Spirit. Du musst es wirklich wollen und Gas geben. Wenn sich Hindernisse auftun, darfst du nicht einfach sagen: Ja das war´s dann halt, jetzt geht es nicht weiter. SONDERN du überlegst dir Lösungen!

 

Anpassungsfähigkeit sichert seit Jahrmillionen unser Überleben als Mensch. Diese Fähigkeit hast auch du und du solltest sie nutzen auf deinem Weg zum Erfolg. Deswegen ist es auch so wichtig, dass du deine wirklichen Ziele erkennst. Etwas, was dir nicht wichtig genug ist, wird nicht den Winning Spirit aus dir heraus kitzeln.

 

Deine wahren Ziele als Basis für deinen Erfolg

Auf meiner Suche nach der Quintessenz der Psychologie des Erfolgs bin ich im Grunde fast ausschließlich auf karrierebasierte Artikel gestoßen. Ich denke, das ist bezeichnend für die heutige Zeit. Wir leben so beschleunigt und auf Konsum und Materialismus fokussiert, dass es uns nicht mal mehr in den Sinn kommt, dass sich nicht alles, um den klassischen beruflichen Erfolg dreht. Erfolg ist in meinen Augen weit mehr als nur eine Karriere in einer beliebigen Firma, wodurch man monatlich ein mehr oder weniger gutes Einkommen erzielt.

 

Fakt ist, dass uns dieses Gedankensystem versklavt. Es suggeriert uns, dass nur genau diese Konstellation Erfolg bedeutet und spielt unserer Psyche damit einen gehörigen Streich. Erfolg hat so unendlich viel mehr Facetten, dass es mir gar nicht möglich ist, diese alle aufzuzählen. Zudem bedeutet Erfolg auch für jeden Menschen etwas anderes. Es kommt letzten Endes darauf an, was wir selbst als wertvoll und erstrebenswert empfinden.

 

Dabei sollten wir aufhören, auf irgendwelche stumpfen Marketingtricks reinzufallen, die uns einzureden versuchen, wir bräuchten das größere Auto, das noch bessere und teurere Smartphone oder eine Villa, um uns erfolgreich und glücklich zu fühlen. Psychologisch wird hierbei auch ein sehr gemeiner Trick angewandt. Du sollst glauben, dass Erfolg laut der Definition der Konzerne und ihrer Werbeexperten gleichbedeutend mit Glück und glücklich sein ist.

 

So schafft es die Werbung über dein Bedürfnis nach einem Gefühl, nämlich glücklich sein, dich zu verleiten, Anschaffungen zu tätigen, die du weder brauchst, noch wirklich willst.

Und mal ehrlich: Hat dich das neuste Smartphone jemals glücklicher gemacht? Oder das noch größere Auto? Haben diese Dinge jemals etwas an deiner wahren Lebensqualität verändert, oder einfach nur deinen Geldbeutel strapaziert und vielleicht sogar im Nachhinein ein schlechtes Gewissen erzeugt, weil du tief in dir drin genau weißt, dass du dieses ganze Zeug nicht brauchst, um wirklich glücklich zu sein?

 

Der Wunsch nach Erfolg

Ich denke, das Bedürfnis nach Erfolg ist zwar zu einem großen Teil kulturell geprägt, trifft aber dennoch einen grundlegenden Wesenszug des Menschen. Das Streben nach „Mehr“ ist für die Entwicklung und Erhaltung unserer Art seit Urzeiten von zentraler Bedeutung gewesen. Ich denke, dass es deswegen auch nicht aus der Psyche des Menschen verdrängt werden kann. Es ist einfach da.

 

Aber statt falsche Götter anzubeten, solltest du dir über deine wahren Motive, Wünsche und Lebensziele klar werden. Anhand dieser deinen Plan ausrichten und ins Handeln kommen. Denn nur so kannst du langfristig erfolgreich werden, dich erfolgreich fühlen und die Motivation für deine Ziele aufrecht erhalten.

 

Eine fremde Vorstellung von Erfolg zu übernehmen, sei es aus Werbung oder anderen Medien wird dich weder deinem Erfolg näher bringen noch deinem persönlichen Glück. An dieser Stelle treffen wir auch wieder den Punk, wo es um Selbstverwirklichung geht.

 

Finde deine wahre Bestimmung, werde dein bestes Selbst und dein Erfolg wird nicht länger auf sich warten lassen.

 

4 Kommentare

  1. Dein Artikel spricht mich in vielerlei Hinsicht an. TUN, ja das ist wichtig. Da freue ich mich, das ich mich doch in einigen Punkten jetzt ans TUN machte und Dinge tue, also umsetze. Träumen tue ich dann aber immer noch sehr gerne dabei ;-). Lebensziele benennen – sehr wichtig! Darüber stolpere ich immer wieder in der Seelsorgeausbildung, übrigens eins der Dinge die ich jetzt mache. Vielen Dank für die vielen Aspekte in dem Artikel. Ach… habe auch den über das indirekte Einkommen gelesen. Sehr gut! Kann ich zustimmen. Lieben Gruß aus dem Sommerzimmer, Sandra

    • Liebe Sandra,
      ich danke dir sehr für deine lieben Worte und Grüße. Ich denke, es ist für jeden immer mal schwierig, wirklich am Ball zu bleiben und das TUN nicht zu vernachlässigen. Für mich auch immer wieder eine Herausforderung. 😉 Ich glaube dir gerne, dass du vor allem im Bereich Seelsorge das Thema Lebensziele definieren und verfolgen immer wieder antriffst. Es ist vermutlich eine unserer schwersten Aufgaben. Da hilft das Träumen natürlich hin und wieder. 😉
      Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deiner Ausbildung und hoffe, dass du weiterhin im Tun bleibst und deine Ziele erreichst.

      Liebe Grüße
      Janine

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