Corporate Identity Deiner Marke - Wie Branding funktioniert
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Corporate Identity – Lass Deine Marke kommunizieren

Corporate Identity, oder auch Corporate Design (als das äußere Erscheinungsbild deiner Marke). Wenn du diesen Begriff noch nie gehört hast oder er für dich ein Buch mit sieben Siegeln ist, dann lies unbedingt weiter.

 

Auch wenn Corporate Identity zunächst erstmal sehr hochtrabend klingt und du vielleicht gar nicht so richtig weißt, was sich dahinter verbirgt, so ist das alles gar nicht so schwer zu verstehen, wie es auf den ersten Blick erscheint.

 

Fakt ist erstmal, dass Corporate Identity etwas mit Unternehmen zu tun hat. Und, wie der Name bereits vermuten lässt, geht es um die Unternehmensidentität.

 

Nun fragst du dich vielleicht, in wie fern ein Unternehmen eine Identität besitzen kann. Normalerweise verwenden wir den Begriff Identität vielmehr in Bezug auf Personen.

Der Begriff Identität wird schnell mit einem Ausweisdokument assoziiert. Dabei ist das natürlich ein viel zu eingeschränktes Verständnis von Identität.

 

Identität beinhaltet wesentlich mehr. Wie zum Beispiel unsere Ansichten, unseren Stil, unsere Werte. Identität ist also im Grunde das, was uns ausmacht. Und damit sind wir auch schon mitten im Thema drin.

 

In Bezug auf Unternehmen, oder nennen wir es lieber dein online Business, müssen wir an dieser Stelle das Rad nicht neu erfinden.

 

So ist die Corporate Identity deines online Business nichts anderes, als deine Philosophie, welche du in deinen Brand überträgst. Es geht um Markenbildung und darum, was dein Business von außen erkennbar macht, sowie welche Werte es transportiert.

 

Die Identität deines Business kann also mit einem Wort ganz kurz mit Wiedererkennungswert umrissen werden.

 

 

Warum ist eine Corporate Identity sinnvoll?

Nun könnte man sich die ganze Arbeit, ein einheitliches Design und einen einheitlichen Stil zu entwickeln, auch einfach sparen.

 

Man hätte somit wesentlich mehr Zeit für andere Dinge und bräuchte sich nicht mit lästigen Fragen zur eigenen Zielgruppe, zu Farben und Schriftarten oder einer Message auseinandersetzen. Doch ich kann dir versichern, an dieser Stelle solltest du keine Zeit einsparen wollen.

 

Die Energie aufzubringen, eine Corporate Identity zu entwickeln, lohnt sich auf jeden Fall. Nicht jeder deiner Kunden kennt dich persönlich (vermutlich tun dies die wenigsten) und kann sich von deiner Philosophie und deinen Werten überzeugen. Somit ist es wichtig, dass auch über deine anderen Vertriebs- und Marketingkanäle deine Marke klar und deutlich zu erkennen ist.

 

Über die Corporate Identity transportierst du die Werte, welche du vertrittst und für welche deine Kunden dich zu schätzen wissen, nach außen. Kunden erkennen somit auch bei neuen Produkten, dass es sich um deine Marke handelt. Vor allem dieser Punkt ist von großer Bedeutung für dein Business.

 

Umso wichtiger ist das einheitliche und professionelle Auftreten deiner Marke.

 

Ist Deine Corporate Identity authentisch?

Beim Entwickeln einer Corporate Identity solltest du immer darauf achten, dass das Design, welches deine Botschaft nach außen transportieren soll, zu deiner Marke und vor allem auch zu dir passt.

 

Da in den meisten Fällen du deine Marke bist, sollte die Corporate Identity vor allem zu dir passen.

 

Wenn du zum Beispiel die Farbe Pink hasst, aber denkst, dass diese bei deiner Zielgruppe Frauen besonders gut ankommt, solltest du dir dennoch gut überlegen, ob du deine Marke in Pink kleiden willst. Immerhin musst du jeden Tag mit deinem Markendesign arbeiten und leben.

 

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es keinen Spaß macht und eine echte Herausforderung sein kann, wenn man mit einem Design jeden Tag arbeiten muss, welches man einfach nicht mag. Das Auge arbeitet schließlich mit. 😉

 

Und nicht nur der ästhetische Aspekt ist hierbei entscheidend, sondern auch deine Authentizität. Deine Corporate Identity sollte stets authentisch sein. Das heißt, sie sollte dir, deiner Philosophie und deinen Werten entsprechen.

 

Wenn du also die Farbe Pink nicht magst, und sie trotzdem rein zweckorientiert in deiner Corporate Identity verwendest, dann würdest du dich dabei selbst betrügen und nicht authentisch sein.

 

Genauso sieht es aus, wenn du eher der schlichte Typ bist. In diesem Fall würde ein puristisches Design zum Beispiel besser zu dir passen, als etwas Verspieltes oder sehr Buntes. Wichtig ist zudem, dass alle Bereiche deines Business einheitlich in deiner Corporate Identity auftreten.

 

3 Checkpunkte für die perfekte Corporate Identity

  1. Das Logo

Du denkst beim Logo kann man nicht viel verkehrt machen? Das würde ich nicht behaupten!

 

Auch beim Logo ist tatsächlich weniger mehr. Nichts wirkt so verstörend, wie ein völlig überfrachtetes Logo, welchem man ansieht, dass der Designer sich nicht entscheiden konnte und viele Elemente gleichzeitig unterbringen wollte.

 

Wenn es dir auch so geht, dass du viele verschiedene Designelemente in deinem Logo verwenden möchtest, dann überleg am besten, welche dir wirklich am wichtigsten sind und vor allem, welche am besten zu dir und deiner Marke passen.

 

Auch viele verschiedene schöne Designelemente ergeben ein fatales Gesamtbild, wenn es einfach zu viel wird. Darum setz hier besser Prioritäten.

Doch dieses Thema geht eher in den Bereich Design und streift die Corporate Identity nur am Rande.

 

Für dein Branding ist es weniger entscheidend, ob die Designelemente deines Logos zusammenpassen oder nicht, sondern viel mehr, ob die verwendeten Schriftarten und Farben deiner Markenidentität gerecht werden.

 

Bedenke, dass Farben und Schriften, welche du in deinem Logo verwendest, sich am Ende wie ein roter Faden durch deine ganze Marke ziehen werden. Darum empfiehlt es sich, als erstes mit dem Logo zu beginnen, um sich dann später an dessen Design zu orientieren.

Das spielt vor allem bei der Homepage Gestaltung eine wesentliche Rolle.

 

  1. Einheitliche Farben verwenden

Auf deiner Homepage solltest du nicht wesentlich andere Farben als in deinem Logo verwenden. Um ein einheitliches Bild zu erzeugen, kannst du dich an deinem Logo orientieren. Die meisten Logos beinhalten neben Motiv und / oder Schrift auch Farben oder zumindest eine Hauptfarbe.

 

Das Verwenden der gleichen Farbe ist für dein Branding besonders wichtig, da hierdurch ein sehr hoher Wiedererkennungswert erreicht wird. Im Gegensatz zu Text kann mit nur einem Blick in Sekundenschnelle deine Markenfarbe erfasst werden. Das Verwenden einer spezielle Markenfarbe ist folglich durchaus wertvoll.

 

Es lohnt sich also, bereits zu Beginn der Markenentwicklung sich Gedanken über das einheitliche Auftreten des Brands zu machen.

 

Ein kleiner Hinweis dazu am Rande. Wenn du dir deine Farbe aussuchst, schreib dir immer sofort den Farbcode auf. Wenn du dies vergisst, wirst du nie wieder exakt denselben Farbton finden.

 

Das Ganze kannst du in einem Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl testen. Nutze hierfür einfach das Farbfeld, in welchem du mit der Maus herumklicken kannst, um eine bestimmte Farbe anzuwählen. Der Farbcode wird dann meist unter dem Feld oder neben dem Feld angezeigt. Lösch den Farbcode einfach heraus und versuch genau denselben Farbton noch mal mit der Maus zu treffen. Du wirst sehen, dass es nahezu unmöglich ist.

 

  1. Einheitliche Schriften verwenden

Mit der Schriftart verhält es sich genauso, wie mit deiner Markenfarbe. Anhand einer speziellen Schriftart, die du immer wieder verwendest, erkennen dich deine Fans und Kunden auf einen Blick.

 

Sicherlich sind diese Schriftarten, welche gewerblich verwendet werden dürfen, keine Unikate. Natürlich können auch andere mit ihrem online Business dieselben Schriftarten, wie du, verwenden.

 

Aber das ist gar nicht schlimm, denn deine Marke besteht nicht nur aus der Schriftart, sondern auch aus deiner speziellen Farbe sowie deiner Persönlichkeit.

 

Achte auch bei der Gestaltung deiner Homepage darauf, auf allen Seiten stets „deine“ Schriftart zu verwenden. Du kannst natürlich auch mehr als nur eine Schriftart nutzen. Dabei solltest du dich allerdings auf maximal drei verschiedene Schriften beschränken. Alles andere wirkt schnell konfus und ohne Struktur. Und genau das möchtest du ja nicht kommunizieren.

 

Es bietet sich beispielsweise an, für Hauptüberschriften eine eigene Schriftart zu nutzen und für den Fließtext eine andere. Auf diese Weise könntest du zwei verschiedene Schriftarten für dein Branding verwenden. Das ist aber kein Muss. Nur eine Schriftart kann genauso deine Marke unterstützen.

 

So wie du deine Homepage gestaltest, solltest du auch mit zum Beispiel Arbeitsblättern und dergleichen umgehen. Achte stets auf die einheitliche Verwendung deiner Schriftarten und Brandfarben.

 

Auf diese Weise erschaffst du einen einzigartigen Brand mit Wiedererkennungswert.

 

Wie Branding funktioniert

Wenn du diese einfachen Regeln des Brandings befolgst, fällt dir die Kommunikation deiner Marke nach außen wesentlich leichter.

 

Durch das kontinuierliche Einsetzen deiner Markenfarbe und deiner Schriftart sowie deines Logos werden deine Fans und Kunden deinen Content auch in allen sozialen Medien anhand deines Markendesigns auf Anhieb erkennen.

 

Das Vertrauen, welches deine Fans in dich und deine Marke setzen, wird automatisch an die optische Erscheinung deines Brands gekoppelt. Letzten Endes steht dein Markendesign für deine Werte im Business und genau das ist das Ziel von erfolgreichem Branding:

 

Die Kommunikation von Werten über das Design.

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Ein hilfreicher Beitrag!
    Ich habe anfangs auch lange überlegt was für ein Logo ich nehme und wie mein Theme aussehen soll. Es wird bestimmt nicht das letzte sein aber für den Anfang und vor allem mit null Kenntnissen zu HTML und CSS finde ich es ganz gut geworden.
    Auf deinem Blog hat sich auch ein wenig getan wie ich sehe? 🙂

    Viele Grüße Eileen

    • Hi Eileen,

      danke.
      Ich finde es ohne Kenntnisse in CSS auch sehr schwer. Ich habe das Glück, dass mein Mann programmieren kann. Ansonsten ist es sehr hilfreich, wenn man von Anfang an ein Theme wählt, welches fast perfekt passt und man nur noch die Farbcodes eingeben muss. 😀

      Und ja, ich arbeite wieder etwas mehr, wenngleich mir dennoch sehr oft die Zeit fehlt. Bei uns hat sich hier und da was getan und daher habe ich ein paar Änderungen auf dem Blog vorgenommen. 🙂

      Liebe Grüße
      Janine

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