Besondere Lebensveränderungen, die 2018 unvergesslich machen
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2018 – Das Jahr der bedeutenden Lebensveränderungen

Wenn ich nun auf das Jahr 2018 zurückblicke und darüber nachdenke, was sich in diesem Jahr alles für gewaltige Lebensveränderungen bei mir abgespielt haben, so kann ich das kaum fassen.

 

Das Jahr 2018 kann für mich persönlich als DAS Jahr der Jahre bezeichnet werden. Es kommt selten vor, dass in einem einzigen Jahr fünf verschiedene und gleichzeitig wirklich lebensverändernde Dinge geschehen.

 

Einerseits war es eine total interessante Reise, auf der anderen Seite hat mir dieses Jahr aber auch enorm viel abverlangt. Und damit meine ich vor allem Kraft, starke Nerven, Energie und unheimlich viel Geduld.

 

Meine fünf bedeutenden Lebensveränderungen in 2018

  1. Der Hausbau & viel Arbeit

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal der Typ sein würde, der sich ein Eigenheim baut. Nie im Leben hätte ich das auch nur vermutet. Doch wie so oft, kommen die Dinge anders als man denkt und vor allem ganz anders als man erwartet.

 

Heute freue ich mich darüber und bin der Meinung, dass es eine sehr gute Entscheidung war. Mit Sicherheit nicht die allerbeste meines Lebens, aber eine tatsächlich richtig gute.

Ich würde es aus heutiger Sicht immer wieder machen.

 

Ein Haus zu bauen, ist wirklich harte Arbeit. Natürlich wird der größte Teil heutzutage von Firmen gestemmt, aber das heißt nicht, dass die Bauherren nicht selber auch ordentlich Hand anlegen müssen.

 

Wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Innenausbau komplett selbst zu machen. Das ist schlicht und ergreifend eine finanzielle Frage. Durch Eigenleistung ist es möglich, einiges an Geld zu sparen. Und wer würde nicht, wenn er kann, Geld sparen?!

 

Der Hausbau war für mich eine stark fordernde Erfahrung. Nicht zuletzt, weil ich parallel schwanger war und allein diese anderen Umstände einen herausfordern können. Um ein ganzes Haus zu bauen, ist es nicht mit einer Woche ranklotzen am Stück getan. Ein Hausbau fordert dir wesentlich mehr ab.

 

Erst muss ein Bauträger und natürlich ein Grundstück gefunden werden. Ich weiß nicht, wie das in deiner Region ist, aber bei uns ist der Grundstückskauf gar nicht so leicht. Beim Thema Grundstück heißt es nämlich oft: Nimm, was du kriegst, oder du kannst nicht bauen.

 

In den seltensten Fällen kann man sich sein Grundstück wirklich aussuchen. So haben wir auch nicht jenes, welches wir ursprünglich wollten, sondern mussten auf die zweite Wahl ausweichen, weil wir zum Zeitpunkt der Bewerbung noch kein Kind hatten. So sieht die Diskriminierung Kinderloser im 21. Jahrhundert aus.

 

Doch auch wenn es ein Aspekt ist, welcher mich wirklich ärgerte, so bin ich heute sogar überaus glücklich darüber, dass wir „unser“ Grundstück bekommen haben.

 

Es ist nicht nur ein eigenes Haus zu besitzen, sondern ganz anderes Lebensgefühl. Das hatte ich vorher in dieser Intensität überhaupt nicht vermutet. Es fühlt sich einfach anders an.

 

Ich sehe in den Spiegel und bemerke, wie ich mehr und mehr zu dem werde, was ich noch vor 15 Jahren verabscheut hätte. Und heute: Ich liebe es.

 

  1. Meine Schwangerschaft

Eine weitere einschneidende Erfahrung in 2018 war für mich meine Schwangerschaft. Genau genommen begann diese bereits im letzten Drittel von 2017. Doch die meiste Zeit verbrachte ich in 2018 schwanger.

 

Da es meine erste Schwangerschaft war, wurde das Schwanger sein für mich eine komplett neue Erfahrung. Am Anfang konnte ich es kaum realisieren. Erst als ich es dann auch spüren konnte, begann ich ganz langsam zu verstehen, dass sich alles verändern würde und nichts mehr so bliebe, wie bisher.

 

Lies weiter: Schwangerschaft, Persönlichkeitsentwicklung und die Geburt zweier neuer Menschen

 

  1. Die Geburt von meinem Baby

Am Ende einer jeden Schwangerschaft kommt automatisch die Geburt des Babys. Und ja, das war definitiv eine der lebensveränderndsten Erfahrungen überhaupt für mich.

 

Mit der Geburt eines Babys stehen nicht nur für die Mutter und den Vater große Lebensveränderungen an, auch das Kleine selbst durchlebt vielleicht sogar die größte Lebensveränderung, die überhaupt je möglich ist.

 

Ein bisschen Bammel hatte ich ja schon davor. Deswegen erkundigte ich mich vorab, worauf ich mich einzustellen hatte. Dabei musste ich feststellen, dass man sich auf so ein Ereignis nicht wirklich vorbereiten kann.

 

Jemand, den ich zum Thema Geburt befragte, beschrieb sie als Grenzerfahrung. Damals hatte ich keine Vorstellung davon, wie wahr diese Worte sein würden.

 

Wenn man dieses Erlebnis noch nicht erfahren durfte, finde ich es unmöglich, es sich auch nur annähernd vorzustellen. In diesem Sinne kann ich die Geburt eines Kindes ebenfalls nur als Grenzerfahrung beschreiben. Alles andere würde für mich persönlich eine Geburt nicht mal im Ansatz erfassen.

 

Eines ist jedoch sicher, ein Kind zur Welt zu bringen, verändert das eigene Leben komplett.

 

  1. Der Umzug ins Eigenheim

Wie bereits oben beim Hausbau beschrieben, verändert so ein Projekt das eigene Leben mehr als gedacht. Wenn dann nach vielen Monaten der Planung und Bürokratie endlich der Zeitpunkt gekommen ist, wo man in die eigenen vier Wände einziehen kann, ist das ein absolut glücklicher Moment.

 

Endlich kann man sehen, wofür man die letzten Monate gearbeitet hat und wozu man auf so vieles verzichtete. Die Zeit verrinnt in Lichtgeschwindigkeit und rückblickend fragt man sich, wie man dieses Monstrum und Arbeit überhaupt bewältigen konnte. Aber es geht, es war möglich.

 

Ein Umzug ist für mich immer wieder eine große Lebensveränderung. Nicht nur dass man etwas anderes sieht, wenn man die Augen am Morgen aufschlägt, sondern auch die Umgebung da draußen ist eine andere.

 

An all das Neue muss man sich erst gewöhnen. Für mich ist es zu Beginn immer etwas komisch, in anderen Läden einzukaufen, andere Strecken mit dem Auto zu fahren, und beim Blick aus dem Fenster etwas ganz anderes zu sehen als zuvor.

 

Trotz allem habe ich mich inzwischen gut eingelebt und freue mich jeden Tag über mein Haus. Und auch wenn noch nicht alles fertig ist, so bin ich glücklich darüber, angekommen zu sein.

 

  1. Mutter werden & die Lebensveränderung mit Kind

Mutter zu sein ist für mich eine der heftigsten Lebensveränderungen, die ich mir überhaupt vorstellen kann. Die Lebensveränderung mit Kind ist wahrhaftig gigantisch. Dabei begreife ich erst jetzt so langsam, was das überhaupt bedeutet.

 

Mit einer so großen neuen Rolle vertraut zu werden, dauerte für mich einige Zeit.

 

Nicht mehr allein zu sein und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist nicht so, dass man einfach nur nicht mehr allein fühlt, weil man weiß, da ist noch ein kleines Wesen, welches zu einem gehört. Nein, es geht weiter rüber hinaus. Du bist tatsächlich nicht mehr allein. Und zwar gefühlt nie wieder.

 

Wenn du der Typ bist, der ungern allein ist, dann ist ein Baby genau das Richtige für dich. 😉 Mit den Wochen und Monaten merkte ich erst einmal, wie unheimlich gerne ich doch ab und zu allein bin.

 

Einfach mal allein sein, um die Dinge zu tun, die man nur für sich selbst und in aller Ruhe tun möchte. Zeit haben, um durchzuatmen, sich zurückzulehnen, die Augen zu schließen und an nichts zu denken, nichts tun zu müssen und den Moment der Stille genießen zu können.

 

Das ist es, was sich für mich am einschneidendsten verändert hat. Ich bin nicht mehr allein und zwar in keinem Moment. Das ist tatsächlich lebensverändernd.

 

Plötzlich ist da so ein kleiner Mensch und fordert all deine Aufmerksamkeit, Hingabe, Zeit und Liebe. Wenn du vorher noch Zeit hattest, Dinge für dich zu tun, an dich zu denken und einfach mal ganz spontan in deinen liebsten Coffee Shop zu gehen, so sind diese Zeiten vorerst vorbei. Jedenfalls was die Spontanität angeht.

 

Doch trotz einiger Lebensveränderungen, die ich zuvor wahrhaftig unterschätzt habe, ist das Mutter sein eines der positiv herausforderndsten Erlebnisse meines Lebens.

Es ist ein komplett anderes Gefühl, sich als Mutter zu fühlen. Ich betrachte die Welt aus einem anderen Blickwinkel. Nämlich nicht mehr nur aus meinem, sondern aus dem „Wir Blickwinkel“.

 

So denke ich weniger an mich selbst und viel mehr an meine Familie.

Das Mutter Sein hat etwas Erhabenes. Und ich würde es nie wieder rückgängig machen wollen, selbst wenn ich könnte.

 

 

Was war für dich im Jahr 2018 besonders? Hast auch du Lebensveränderungen durchgemacht?

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