6 Tipps für einen super produktiven Morgen
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Super produktiv am Morgen

Super produktiv sein und das am Morgen? Oh man, das kann doch nicht mein Ernst sein. Draußen regnet es und ich fühle mich gerade alles andere als super produktiv. Aber was nicht ist, kann ja noch werden und immerhin beschäftige ich mich schon mal mit dem Thema und bin am Arbeiten. 😉

 

Der Morgen spielt für meine eigene Produktivität tatsächlich eine entscheidende Rolle. Ich erinnere mich noch, wie mein Opa früher zu mir sagte, dass alles, was man vor dem Mittag nicht schafft, auch am restlichen Tag nicht erledigt wird. So ganz Unrecht hatte er damit nicht. Ich selbst fühle mich ebenso deutlich produktiver, wenn ich bereits vor der Mittagspause ein paar Punkte von meiner To-Do-Liste streichen kann.

 

Nach dem Mittag kann ich dann beschwingt weiter arbeiten, ohne den Druck zu spüren, noch irgendwas Produktives heute auf die Beine stellen zu müssen. Ironischer Weise arbeite ich mehr und besser, wenn ich bereits einen guten und produktiven Start in den Tag hatte. Wenn ich meine Motivation für den Tag erst noch finden muss, sieht es schlecht aus. 😉

 

Mein Tagesablauf

Als ich mit dem Bloggen begann, war es mir sehr wichtig, bei meinem gewohnten Tagesablauf zu bleiben. Sprich 9 to 5, oder in meinem Fall 7 to 4. Auf diese Weise können wir unserem normalen Familienalltag weiterhin nachgehen, ohne dass ich am Abend Texte editiere, während nebenher ein Film läuft und ich versuche mit halbem Ohr sowie abgehackten Sätzen doch noch eine Konversation zu betreiben.

 

Natürlich kommt es immer ein bisschen anders als erwartet und so habe ich heute einen 8 to 4:30 Tag. Wenn ich früh nicht den Zwang verspüre, pünktlich im Büro sein zu müssen, dann fällt mir das Aufstehen aus dem warmen Bett vor allem im Winter unheimlich schwer.

 

Und damit sind wir auch schon beim Thema. Nicht aus den Federn kommen, kostet Zeit und behindert meine Produktivität am Morgen. Deswegen bin ich froh über meinen natürlichen Hundewecker, der mir keine andere Wahl lässt, als aufzustehen.

 

Um trotz aller mentalen Hürden den Morgen zu rocken und ein Vorbild für alle in unserem Umfeld zu sein, habe ich 6 Tipps für dich, damit dein Morgen super produktiv wird.

 

6 Tipps für einen super produktiven Morgen

  1. Schalt die Schlummerfunktion aus

Vor allem, wenn du nicht ins Büro MUSST und theoretisch Zeit zum Ausschlafen hast, stell dir dennoch deinen Wecker. So simpel es klingt, so wichtig ist dieser Punkt. Wenn du nicht aufstehst, wirst du am Morgen nichts Produktives leisten.

 

Und auch wenn der Wecker diese wahnsinnig sympathische Schlummerfunktion hat, so solltest du sie ausschalten. Mich persönlich verleitet sie nur dazu, sie auch zu benutzen. Wenn ich hingegen weiß, dass der Wecker aus ist, wenn ich ihn abschalte und ich verschlafen werden, wenn ich nicht jetzt sofort aufstehe, motiviert mich das auch tatsächlich das zu tun – aufstehen.

 

  1. Bereite dich für deinen Arbeitstag vor

Du musst nicht aus dem Haus und kannst direkt im Pyjama bleiben, die Haare nur schnell zusammenbinden und auf Make-Up gleich ganz verzichten? Könntest du… Ich empfehle es dir aber nicht. Es hat so etwas von sich selbst aufgeben und wenngleich ich solche Tage aus eigener Erfahrung kenne, so habe ich sie dank besseren Wissens hinter mir gelassen.

 

Man kommt dabei in so einen Urlaubsmodus. Mit dem Pyjama kommst du einfach nicht in die richtige Arbeitsstimmung. Du signalisierst deinem Unterbewusstsein: Hey, ich muss nicht arbeiten, ich habe meine Wohlfühlklamotten an.

 

Tu dir also selbst einen Gefallen und nimm deine Arbeit im Home Office genauso ernst, wie deine ehemalige Arbeit im Büro.

 

Weil du und deine Produktivität es dir wert seid.

 

  1. Setz dich an deinen Schreibtisch

Du hast keinen eigenen Schreibtisch? Vielmehr nimmst du deinen Laptop überall da mit hin, wo grade Platz ist und so kommt es nicht selten vor, dass du auf dem Sofa landest und der Fernseher dich erfolgreich vom Arbeiten abhält?

 

Nicht gut!

 

Richte dir einen festen Platz zum Arbeiten ein. Auf diese Weise verhinderst du nicht nur unnötige Ablenkungen, sondern programmierst dein Unterbewusstsein auch noch aufs Arbeiten und Produktiv sein. 😉 Zudem hast du an deinem Arbeitsplatz alles, was du benötigst und musst dir nicht erst Liste A und Buch B zusammensuchen, wenn du dein Arbeitsmaterial benötigst.

 

  1. Notizen, Listen, Struktur

Da du ja nun deinen festen Arbeitsplatz und Schreibtisch hast, findest du an diesem Platz auch alles andere, was du für einen produktiven Morgen benötigst. Notizzettel, To-Do-Listen und anderes Arbeitsmaterial hilft dir, deinen Morgen zu strukturieren und ohne große Umschweife direkt loslegen zu können.

 

Wenn du nicht der Papiertyp bist, können deine Listen natürlich auch auf deinen Laptop gespeichert sein. Hauptsache, du hast vorgeplant und kennst deine Struktur.

 

Hierbei ein Tipp am Rande:

Arbeite immer voraus. Das ist zwar am Anfang ein Mehraufwand, zahlt sich aber im Nachhinein auf jeden Fall aus und nimmt dir viel Arbeit ab. Nimm dein Business ernst und plane es strukturiert durch. Auf diese Weise wirst du immer wissen, was als nächstes zu tun ist und vertrödelst keine Zeit mit stundenlangem Überlegen, was du denn heute zu tun ist.

 

  1. Die richtige Atmosphäre für Produktivität

Warst du schon mal in einem richtig schönen Büro? So eins, wo du am liebsten bleiben würdest, weil es dir so gut gefallen hat? Dann weißt du ja wovon ich spreche, wenn ich sage, die richtige Atmosphäre ist wichtig für deine Produktivität.

 

Wenn du einen Arbeitsbereich hast, in dem du dich wohlfühlst, dann macht das Arbeiten gleich doppelt so viel Spaß. Produktives Arbeiten ist dann kein Zwang mehr, sondern, du willst produktiv sein. Einfach weil die Atmosphäre dazu einlädt. Nutze diesen kleinen Trick, um dir mehr Motivation zu verschaffen.

 

  1. Routine

Last but not least: Routine schaffen. Für sich selbst eine Routine erschaffen, ist im Grunde der wichtigste Tipp von allen. Nur, wenn du deine Routine hast, wirst du jeden Morgen produktiv sein können. Es würde dir nichts bringen, wenn du die vorangegangenen Tipps nur einmal im Monat umsetzt. Ein produktiver Morgen wird dich nicht retten, wenn du dich an allen anderen Tagen im Pyjama vor dem Fernseher ablenken lässt.

 

Achte also darauf, dass du diese Kleinigkeiten jeden Morgen umsetzt und du wirst dir eine produktive Arbeitsweise aneignen.

 

Lies weiter: Ein einziger essentieller Tipp für einen produktiven Morgen

 

Ich habe mal gehört, dass man etwas 7 Wochen lang durchziehen muss und dann ist es zur Gewohnheit geworden und bereitet keine Probleme mehr. Damit dürftest du nun ein Ziel haben. 😉 Teste deinen neuen Arbeitsstil doch einfach mal unverbindliche 7 Wochen und schau, wie es dir damit geht.

 

Und das ist die wahre Geschichte, wie ich alles in die Reihe bekomme, ohne dabei verrückt zu werden. Was tust du, um optimal in einen produktiven Morgen zu starten? Lass mir doch einen Kommentar da.

 

PS: Frühstücken nicht vergessen! Das Gehirn braucht Futter für produktives Arbeiten. 😉

 

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4 Kommentare

  1. Hallo Janine,
    puh… Bei Tipp 1 musste ich schon schlucken… Die Schlummerfunktion benutze ich soooo gerne… Aber dass sie eigentlich nicht gut ist… Das sollte ich eigentlich wissen… Ab morgen probiere ich es mal ohne 🙂
    Liebe Grüße
    Nessi

    • Hallo Nessi,

      das ist leider auch der Punkt, welcher mir offen gestanden am schwersten fällt. Ich arbeite auch immer noch an der perfekten Umsetzung. 😉

      Liebe Grüße
      Janine

  2. Danke für die tollen Tipps.
    Vor allem das mit der Routine finde ich sehr wichtig.
    Man muss einfach mal den inneren Schweinehund überwinden und anfangen – mit der Zeit wird das dann viel selbstverständlicher.

    Liebe Grüße
    Chris

    • Hi Chris,

      danke für deinen Kommentar.
      Bei mir persönlich läuft viel über Routine. Ich bin einfach der Typ dafür. Und ich denke auch, dass wenn man sich einmal überwunden hat, es wie von allein läuft.
      Viel Erfolg für deine persönliche Routine am Morgen. 🙂

      Liebe Grüße
      Janine

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