6 Gründe, warum ich deinen Blog nicht lese
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Warum lese ich einen Blog nicht?

Mit dieser Frage habe ich mich in der letzten Zeit etwas häufiger beschäftigt. Für mich ist es nicht nur wichtig zu wissen, warum ich einen bestimmten Blog lese, sondern auch, was mich konkret davon abhält.

 

Da ich meinen Blog nicht als reines Hobby betrachte, sondern darauf abziele, diesen irgendwann zu professionalisieren, ist es für mich auf jeden Fall von Bedeutung, was jemanden davon abhält, meinen Blog zu lesen.

 

Um der Sache auf den Grund zu gehen, habe ich mich selbst gefragt, was mir als Leser von Blogs wichtig ist und was mich persönlich abschreckt oder total nervt. Und tatsächlich habe ich 6 Punkte herausfiltern können, die für mich ein No-Go darstellen und vermutlich auch andere Blogleser abschrecken, weiter zu lesen.

 

6 Gründe warum ich einen Blog nicht lese

Seit ich denken kann, lese ich selber leidenschaftlich Blogs. Dabei habe ich festgestellt, dass je nach Thema völlig verschiedene Dinge mich zum Lesen von einem Blog motivieren. Den einen lese ich begeistert, den anderen interessiert und wieder einen anderen eher mit mäßiger Freude. Doch woran liegen diese Unterschiede und was macht einen guten Blog für mich aus?

 

Nachdem ich einige Zeit der Analyse meiner eigenen Blog Lesegewohnheiten gewidmet habe, kann ich diese 6 Gründe nennen, warum ich einen Blog lese oder im Umkehrschluss nicht lese:

 

6 Gründe für einen unattraktiven Blog

  1. Schlechtes Blog Layout

Der berühmte erste Eindruck gilt auch für einen Blog. Wenn ich auf einen Blog gehe, sehe ich als erstes das Blog Layout. Wichtig finde ich an dieser Stelle Übersichtlichkeit. Wenn ich mich von wirren Beitragsanordnungen und einem unstrukturiertem Menü völlig überfordert fühle, werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit, den Blog wieder verlassen.

 

Darum solltest du immer sicherstellen, dass dein gewähltes Blog Theme zu deinem Brand und deiner Blog Nische passt. Ein einheitliches Erscheinungsbild erleichtert es dem Leser, sich zurecht zu finden und fördert das Wohlfühlen auf deinem Blog.

 

Vermeiden solltest du zudem grelle Farben, unpassende Farben, zu viele (unterschiedliche) Farben sowie viele verschiedene Schriftarten und schlechte Fotos / Bilder. Das alles lässt den Blog unruhig und wenig schön erscheinen. Weniger ist hierbei mehr.

 

Das Auge liest mit. 😉 Und so kann es sein, dass ich deinen Blog nicht lesen würde, wenn er mir verwirrend und lieblos gestaltet erscheint. Sicher sind Geschmäcker verschieden und das ist auch gut so, aber ein paar Style Grundlagen können nicht schaden. 😉

 

Du denkst jetzt, solche Blogs, wie eben angedeutet, gibt es gar nicht? Oh doch, es gibt sie und ich habe einige davon im world wide web gesehen. Daher kann ich auch mit Sicherheit sagen, dass so ein Blog auf mich persönlich negativ wirkt und ich dabei wenig Motivation verspüre, ihn zu lesen. Es macht mir einfach keinen Spaß und vermutlich geht es auch anderen Bloglesern so.

 

Die Entscheidung für ein klares und übersichtliches Theme sollte dir daher nicht schwer fallen. Somit kann ich als Leser mich auf den Inhalt deines Blogs konzentrieren. Ich weiß, Premium Themes können ganz schön ins Geld gehen, aber nicht jedes gute Blog Theme kostet Geld. Es gibt auch kostengünstige und kostenlose, welche du wählen kannst. Schau einfach mal bei zum Beispiel Themeforest oder GPLDL vorbei.

 

  1. Werbung, Werbung, Werbung

Klar müssen wir alle von was leben und Ads sind an sich auch nicht das große Problem. Schwierig wird die Geschichte mit den Ads aber, wenn sie völlig zusammenhangslos aus jeder Ecke auf deinen Blogleser einprasseln.

 

Du kannst von deinen Lesern nicht erwarten, dass sie Spaß beim Lesen deines Blogs haben, wenn dieser voll mit Werbung ist. Für mich persönlich ist das definitiv ein Grund, einen Blog nicht zu lesen. So habe ich an sich gute Blogbeitrage schon geschlossen, weil gefühlt nach jedem Absatz Werbung kam und ich mich fragte, ob der Text noch weiter geht.

 

Ebenso bin ich von blinkender Werbung oder massenhaft Ads in der Sidebar genervt. Ich habe wirklich schon Sidebars gesehen, die bei mir den Eindruck hinterließen, dass es sie nur gibt, um Werbung dort platzieren zu können. Die waren ungelogen voll mit Werbung. Das ist einfach to much und wirkt leider total unschön.

 

Anstatt alles Mögliche an Ads auf deinem Blog unterzubringen, wähle lieber Werbung, die thematisch zu deinem Blog passt und zu der du auch stehen kannst. Persönlich habe ich gar nichts gegen Werbung, wenn es nicht übertrieben ist, zum Thema passt und mir auf diese Weise vielleicht sogar ein gutes Produkt empfiehlt, auf welches ich sonst gar nicht aufmerksam geworden wäre.

 

  1. Überschriften, die mit dem Inhalt nicht viel zu tun haben

Hast du schon mal in den sozialen Netzwerken einen Post zu einem Blogartikel gesehen und der Titel hat dich direkt angesprochen? Was macht man da? Ja klar, man klickt drauf und freut sich auf einen interessanten Blogbeitrag.

 

Manchmal passiert es jedoch, dass ich mich nach dem Klicken auf den Post frage, was der Blogartikel mit der Überschrift zu tun hat. In der Überschrift des Beitrags wird das Lüften von Geheimnis X beworben und im Blogtext kann ich nichts mehr groß dazu finden.

 

Leider habe ich das schon mehrmals erlebt und war dann immer sehr enttäuscht. Logisch, dass ich dann nicht weiterlese und den Blog wieder verlasse, anstatt noch weitere Blogbeiträge zu lesen, die mich interessieren.

 

Auch wenn es immer heißt, man brauche einen megatollen Titel für den neusten Blogbeitrag, so sollte dieser nichts versprechen, was der Text nicht behandelt. Frustration ist beim Leser sonst vorprogrammiert. Jedenfalls geht es mir so, wenn ich einen Blog lese.

 

  1. Mangel an hilfreichem Inhalt

Das ist das absolut Schlimmste. Ich suche danach, wie ich Augen Make-Up für den Abend selber professionell schminken kann, klicke auf das zweite Ergebnis bei Google und lande auf einem Blog, wo mir beschrieben wird, dass ich dafür Lidschatten, Pinsel, Maskara, etc. benötige und danach direkt loslegen kann. Wie genau ich vorgehen muss beim Applizieren, wird nicht erwähnt. Dieser Blogbeitrag hilft mir hinsichtlich meiner Suche überhaupt nicht weiter und ich schließe ihn sofort wieder.

 

Oder: Ein Blogartikel ist so kurz und oberflächlich von den Informationen her, dass ich genauso schlau bin, wie vorher. Auch in diesem Fall hilft mir der Artikel nicht weiter und ich werde voraussichtlich, den Blog nicht lesen.

 

Wenn du also das Problem deines Bloglesers erkannt hast und darüber einen Beitrag schreibst, dann hilf dem Leser auch dabei das Problem zu lösen. Gib ein paar hilfreiche Tipps, wie zum Beispiel das perfekte Make-Up für den Abend aussehen kann und wie man es hinbekommt, ohne ausgebildeter Make-Up Artist zu sein.

 

Hilfreich können folgende Fragen dabei sein:

  • Was ist die Hauptinformation, welche ich dem Leser mitteilen möchte?
  • Wer ist meine Zielgruppe?

 

  1. Blog ohne Seele

Es gibt unglaublich viele Blogs da draußen und viele davon sind wirklich gut. Sie alle haben in meinen Augen eins gemeinsam: Sie haben eine Seele.

 

Auch wenn du deinen Blog als Business siehst und deine Privatheit über alles schätzt, lass in deinen Blogbeiträgen ein bisschen Persönlichkeit durchscheinen. Sei du selbst!

Auch wenn ich die Informationen auf einem Blog sehr interessant finde, so lese ich einen Blog besonders gern, wenn ich merke, dass dieser eine eigene Persönlichkeit hat.

 

Im Umkehrschluss lese ich einen Blog nicht gerne, wenn er keinen Funken Persönlichkeit zeigt, nichts Einzigartiges in seiner Art hat und als lieblos gestaltete Geldmaschine erscheint.

 

  1. Kein Newsletter

Newsletter nerven? Nö!

Wenn ich einen Blog gut finde, bin ich dankbar, wenn ich den Newsletter abonnieren kann und somit immer erfahre, wann ein neuer spannender Beitrag auf mich wartet. Da ich nicht nur einen Blog lese, hilft mir ein Newsletter sehr, regelmäßig auf dem Blog vorbeizuschauen. Ansonsten würde ich das im Trubel des Alltags sicher vergessen.

 

Dein Blog sollte also unbedingt einen Newsletter anbieten. Auf diese Weise kannst du deine Leser erinnern, dass es wieder einen neuen Beitrag bei dir zu lesen gibt.

 

Herz.Mut Blob - Business & Lifestyle

 

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2 Kommentare

  1. Hallo Janine,
    das war ein sehr hilfreicher Post. Ich versuche solche Punkte auch umzusetzen. Ich hab da noch so viele Fragen und hoffe sie irgendwann lösen zu können.

    Liebe Grüße Eileen

    • Hi Eileen,

      danke. Vermutlich geht es dir auch ab und zu so, dass du auf Blogs stöberst und manche sofort wieder verlässt. Ich habe mich dann einfach mal selbst gefragt, warum spricht mich der Blog nicht an, obwohl der Beitrag so interessant erschien?
      Ich glaube mit der Zeit bekommt man schon alle Baustellen bearbeitet. Wobei ich auch davon überzeugt bin, dass dabei immer wieder neue entstehen. 😉

      LG Janine

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