6 gute Gründe, heute einen Blog zu starten
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Für einen Blog gibt es auch heute noch gute Gründe

Wenn ich über meine Arbeit und das Bloggen rede, denken die meisten, dass es sich um ein reines Hobby handelt. Und so komplett falsch ist es auch nicht. Immerhin versuche ich, mein Hobby zum Beruf zu machen. Für viele von uns ist das ein Vorhaben, was nur für die wenigsten funktioniert und daher oftmals von vornherein abgelehnt wird.

 

Ich denke auch, dass es nur für die wenigsten klappt, von ihrem Hobby tatsächlich leben zu können bzw. dieses zum Beruf zu machen. Aber ich glaube ebenso, dass es zu einem großen Teil an unserer typisch deutschen Einstellung zu dem Thema liegt. In anderen Ländern geht man damit lockerer um. Die Gründermentalität ist eine komplett andere und es gehört schon fast zum guten Ton, dass jeder sein eigenes kleines Nebengewerbe hat. Jedenfalls empfinde ich die Unterschiede so.

 

Da ich mich gern an dem Machbaren orientiere und einfach mal ausprobiere, war es für mich auch nicht schwer, einen Blog zu starten. Wenn das Bloggen völlig am Ziel vorbei geht und mich in ein paar Monaten nur noch nerven sollte, was habe ich dann verloren? Nicht wirklich viel. Das Hosting und Anschaffungen für das Theme, sowie etwas Zeit für den Aufwand. Wobei ich den Zeitaufwand nicht wirklich als verlorene Investition betrachten würde, da ich ohnehin gerne schreibe.

 

Jeder hat seine eigenen Gründe einen Blog zu starten

Natürlich habe ich mir im Vorfeld dennoch meine Gedanken gemacht. Lohnt es sich heute noch, einen Blog zu starten? Immerhin gibt es schon so viele. Ja, das ist richtig. Aber es gibt unendlich viele verschiedene und meinen gibt es eben noch nicht. So individuell wie wir alle sind, so einzigartig sind auch unsere Geschichten und Blogs. Jede von uns fühlt sich von anderen Themen und Dingen angesprochen und somit ist in meinen Augen immer Platz für einen weiteren Blog vorhanden.

 

Herz.Mut ist dabei allerdings nicht mein erster Blog. Den ersten, den wir starteten, haben wir aus strategischen Gründen ins Leben gerufen. Für unser Online Business brauchten wir aus SEO Gründen mehr Seiten. Da wir nicht über hunderte Produkte verfügen und das auch gar nicht wollen, war unsere Seitenzahl sehr stark begrenzt, was unser SEO Analysetool permanent kritisierte. Also überlegten mein Mann und ich uns, dass wir einen Blog einbinden könnten, um regelmäßig mehr Seiten zu erstellen. Gleichzeitig würden die Inhalte unseren Kunden mit wertvollen zusätzlichen Informationen zu Gute kommen. Und so kam ich zum Bloggen.

 

6 Gründe, einen Blog zu starten

Auch heute, wo viele den Blog bereits als Relikt vergangener Zeiten wähnen, sehe ich persönlich mindestens 6 Gründe doch einen Blog zu starten.

 

  1. Du hast ein Online Business und willst mehr Traffic

Diesen ersten guten Grund, um heute doch noch einen Blog zu starten, hatte ich bereits umrissen. Es ist die Art und Weise, wie ich selbst dazu kam, einen eigenen Blog zu starten. Tatsächlich kann es dir und deinem Online Business einen großen Mehrwert bringen, wenn du deinen Kunden über einen eigenen Blog zusätzliche Informationen zur Verfügung stellst.

 

Ich selbst betrachte es als eine Art Kundenservice. Und es ist wirklich so, dass verschiedene Themen auf unserem Drohnen Blog sehr häufig geklickt und nachgefragt werden. Für Kunden ist es daher enorm hilfreich, wenn sie weitere Fragen haben und diese nicht nur in den FAQ kurz beantwortet werden, sondern sie ausführliche Informationen in Form eines Blogbeitrags erhalten.

 

Das sind jedenfalls unsere Erfahrungen zum Thema Blog für ein Online Business. Und wenn du dich auf anderen Seiten umschaust, dann findest du heute kaum noch ein Online Business oder teils auch große Firmen, die auf ihrer Homepage keinen Blog betreiben. Ich habe hierzu schon extrem gute Blogs gefunden, aber auch welche, die scheinbar nicht gepflegt werden. Das solltest du natürlich unbedingt vermeiden. Wenn du einen Blog für dein Online Business startest, um kundenorientierter zu sein und mehr Traffic zu erhalten, dann sollte dein Blog auch in regelmäßigen Abständen gepflegt werden.

 

  1. Du bist Mutter und willst von zuhause aus arbeiten

Seit ich selber auf diesen Status zusteuerte, machte ich mir natürlich so meine Gedanken darüber, wie es danach weiter geht. Von vielen Frauen weiß ich, dass sie, sobald sie Mutter geworden sind, sich gerne anders orientieren. Ein Großteil geht zwar noch immer in den ursprünglichen Job zurück, aber ich habe das Gefühl, dass die Anzahl jener, die während der Elternzeit ihr eigenes Ding durchziehen, stetig zunimmt.

 

Frauen wollen eine gute Mutter sein und viele haben daher den Anspruch an sich, selbst für ihre Kinder zu sorgen. Klar muss man sich das leisten können. Darum steht schnell die Frage im Raum, was tun, um das fehlende Gehalt auszugleichen? Ein Blog kann hierbei durchaus eine gute Lösung sein. Wenn du eh gerne schreibst und hier und da guten Content bereit stellen möchtest, dann ist es auf jeden Fall einen Versuch wert.

 

Dabei brauchst du klaro, wie bei jedem Online Business, zuerst einmal Geduld. Und auch im Hinblick auf die Einnahmen ist der Druck bei genauerer Betrachtung gar nicht so enorm hoch. Die meisten Mütter gehen zunächst in Teilzeit wieder arbeiten. Das heißt, sie haben ein reduziertes Einkommen. Hinzu kommen die Kosten für die Kinderbetreuung, die teilweise erheblich sein können. Wenn man nun beides miteinander verrechnet, ist es schon weit weniger Geld, was du theoretisch durch deinen Blog einnehmen musst, um das gleiche Einkommen zu erzielen.

 

Mit einem eigenen Online Business hast du zudem den Vorteil, dass du der Boss bist. Du bestimmst die Zeiten und kannst theoretisch arbeiten, wenn deine Kids im Bett sind.

 

  1. Du hasst deinen Job

Dein Chef nervt dich an? Deine Überstunden sind lächerlich hoch? Dein Rücken tut nur noch weh und auch andere Beschwerden machen dir das Leben schwer? Du stehst eindeutig unter zu großem Stress?

 

Das sind nur ein paar Gründe, weshalb du vielleicht deinen Job nur noch loswerden willst.

Einen Blog starten kann für dich eine gute Lösung sein, um ein Einkommen online zu generieren und dich damit von deinem Job unabhängig zu machen. Vielleicht kannst du dann bald Tschüss sagen.

 

Für mich persönlich war auch dies ein Grund, weshalb ich einen anderen Weg begehen wollte, als bisher. Wie du vielleicht auf meiner Autorenseite gelesen hast, hatte ich mit meinen Jobs nicht immer Glück und kann ein Lied von Stress, psychosomatischen Beschwerden und Burnout singen. Ab einem gewissen Punkt sollte man sich auf jeden Fall für die eigene Gesundheit entscheiden.

 

  1. Du willst ein Nebeneinkommen generieren

Können wir nicht alle ein Nebeneinkommen gebrauchen? Mehr Geld zur Verfügung zu haben, kann schließlich nicht schaden. Einen Blog zu starten ist dabei das perfekte Nebengewerbe. Du kannst arbeiten wo immer du möchtest und kannst dir deine Zeit frei einteilen. Das einzige, was du brauchst, ist ein Laptop und spätestens zum Veröffentlichen eine Internetverbindung.

 

  1. Du bist dir selbst mehr wert

Nicht immer sind wir in unserem Job unglücklich. Manchmal ist einfach nur die Bezahlung nicht so gut und wir sind uns selbst einfach mehr wert. Du siehst, dass deine viele Arbeit, die du leistest nicht gerecht bezahlt wird und würdest gerne nebenher etwas starten? Dann kann ein eigener Blog die Lösung für dich sein.

 

Hierbei hast du die Möglichkeit Schritt für Schritt zu sehen, ob du deine Fähigkeiten und Services deinen eigenen Kunden anbieten kannst und möchtest. Deinen Blog solltest du dabei entsprechend deiner Nische wählen. Sprich, welche deiner Fähigkeiten möchtest du deinen Kunden anbieten? Wie sieht dein Konzept aus? Das sind Dinge, die du dir auf jeden Fall im Vorfeld überlegen solltest.

 

Auf diese Weise kann dein Blog dir eventuell nicht nur ein Nebeneinkommen verschaffen, sondern sich für dich vielleicht sogar mit der Zeit als Hauptbusiness entwickeln.

 

  1. Du möchtest ein neues Hobby

Erst letztens las ich die Kritik, dass Bloggen immer mehr zum Business wird. Ich kann die Kritik verstehen, sehe das Ganze aber als recht legitim an. Wenn jemand gute Inhalte bereit stellt und seinen Lesern einen Mehrwert bieten, warum sollte derjenige nicht eine kleine Provision dafür bekommen?

 

Macht das Fehlen eines Affiliate Links eine Empfehlung wertiger? Ich denke nicht unbedingt. Klar sollte man stets seriös damit umgehen. Wenn Meinungen tatsächlich nur gekauft sind, finde ich das auch nicht sinnvoll. Aber wenn jemand eine ehrliche Empfehlung ausspricht, sehe ich da keine Probleme.

 

Dennoch gibt es Blogger, die ihren Blog starten, um sich ein neues Hobby zuzulegen. Diese Blogger wollen nur schreiben, ihre Gedanken teilen und haben mit Affiliate Marketing und Kooperationen nichts am Hut.

Ich finde Bloggen ist ein schönes Hobby und kann durchaus erfüllend sein.

 

Anpacken statt warten

Wenn du es nicht versuchst, kannst du nie wissen, ob es für dich funktioniert. Also probier es doch einfach mal aus. Die Kosten sind wirklich sehr überschaubar. Zumal du zum Ausprobieren nicht mal eine eigene Domain kaufen musst. .wordpress.com sieht zwar nicht so hübsch aus, aber wenn du erstmal schauen willst, ob dir das Bloggen liegt, ist es sicher nicht verkehrt, die Ausgaben in Grenzen zu halten. Umziehen zu deiner eigenen Domain kannst du später immer noch.

 

Wenn du jetzt startest, interessiert dich vielleicht auch mein Beitrag 6 Gründe, warum ich deinen Blog nicht lese.

 

Herz.Mut Blob - Business & Lifestyle

 

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2 Kommentare

  1. Toller Beitrag! Ich hab zwar schon einen Blog, aber deine Aspekte verdeutlichen noch mehr, warum es toll ist zu bloggen :-).
    Liebe Grüße,
    Cindy ❤

    • Hallo Cindy,

      ich danke dir.
      Ab und zu muss man sich mal wieder vor Augen führen, warum ein Blog toll ist. 🙂 Vor allem, wenn einem manchmal die Arbeit über den Kopf wächst. 😉

      Liebe Grüße
      Janine

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