Selbstbewusstsein stärken: 6 Faktoren, die Deinen Selbstwert geprägt haben
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Selbstbewusstsein stärken – Ziele setzen & erreichen

Wie steht es um dein Selbstbewusstsein? Möchtest auch du gerne dein Selbstbewusstsein stärken, um endlich deine Ziele erreichen zu können? Oder einfach nur, um selbstsicherer in Gesprächen mit anderen aufzutreten?

 

Egal, ob du deine Vision vom Traumleben Realität werden lassen willst, oder es dein Ziel ist, im Kontakt mit anderen selbstsicherer zu werden, dein Selbstbewusstsein ist ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg.

 

Viele von uns haben das Gefühl nicht genug Selbstbewusstsein zu haben. Daher machen wir uns über das Thema Selbstbewusstsein stärken viele Gedanken, was bereits darauf hindeutet, dass wir in einer Zeit von zu wenig Selbstbewusstsein leben.

 

Dabei ist unser Selbstbewusstsein ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, die eigenen Ziele erreichen zu können. Manche gehen davon aus, dass lediglich 20 Prozent unseres Erfolgs beim Erreichen von Zielen von äußeren Faktoren abhängen. Vereinzelt geht man sogar von einem noch wesentlich geringerem Einfluss äußerer Umstände aus.

 

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir zu ganzen 80 Prozent unseren Erfolg selbst in der Hand haben! Ist das nicht eine hervorragende Nachricht?! Im Grunde sind wir mit dem richtigen Mindset unbegrenzt erfolgreich und können alle unsere Ziele erreichen.

 

Doch oftmals stehen wir uns selbst im Weg, indem wir entweder erst gar keine Ziele setzen oder uns das Erreichen unserer Ziele nicht zutrauen. Ein Kernelement stellt hierbei unser Selbstbewusstsein dar. Das erlebe ich im Coaching nahezu täglich. Vor allem wir Frauen trauen uns oft viel zu wenig zu und sollten dringend unser Selbstbewusstsein stärken.

 

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Müssen wir alle unser Selbstbewusstsein stärken?

Woran liegt eigentlich der kollektive Mangel an Selbstbewusstsein?

 

Sicher ist es dir auch schon mal so ergangen. Du wolltest dein Selbstbewusstsein stärken, aber irgendwie haben alle Tipps und Tricks nicht geholfen. Mir persönlich ging es in meiner Teenagerzeit so. Diese Phase erleben die meisten von uns ohnehin als eine sehr unsichere Zeit. Kein Wunder also, dass wir in dieser unsicheren Lebensphase daran interessiert sind, unser Selbstwertgefühl zu verbessern.

 

Meinst verwächst sich das Problem eines zu geringen Selbstbewusstseins mit der Zeit. Wenn dies jedoch nicht passiert, ist das ein Grund, die Ursache für die eigenen Selbstzweifel genauer zu beleuchten. Schließlich ist ein geringes Selbstbewusstsein in den meisten Fällen mit negativen Glaubenssätzen gepaart. Die Folge ist zumeist eine gehörige Portion Selbstsabotage.

 

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Woher kommt unser Selbstbewusstsein?

Vielen von uns ist gar nicht bewusst, dass unser Selbstbewusstsein keine bewusste Entscheidung darstellt. Ich kann nicht einfach bewusst entscheiden, ab heute selbstbewusster zu sein. Wenn es so einfach wäre, würde es nicht so vielen von uns unheimlich schwer Fallen, das eigene Selbstbewusstsein nachhaltig zu stärken.

 

Das Geheimnis deines Selbstbewusstseins liegt zu einem großen Teil in deiner Kindheit. Dein Selbstbild, woraus sich dein Selbstwertgefühl ergibt und was wiederum dein Selbstbewusstsein ausmacht, wird vor allem in deinen ersten Lebensjahren geprägt. Und eigentlich ist das auch ganz gut nachvollziehbar.

 

Wenn du ein negatives Selbstbild hast, wirst du dich nicht als besonders erfolgreich fühlen. Folglich traust du es dir nicht zu, deine Ziele zu erreichen. Viele fangen deswegen gar nicht erst an sich selbst Ziele zu setzen.

 

Letztlich ist das ein Teufelskreis. Denn durch das Vermeiden von Zielsetzung erfährst du auch keine Erfolgserlebnisse. Das führt dann zwangsläufig zu einem geringen Selbstwertgefühl.

 

Wie ist das bei dir? Ist Ziele setzen für dich etwas Selbstverständliches, oder musst du erst dein Selbstbewusstsein stärken, um große Ziele planen zu wollen?

 

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Selbstbewusstsein: Bist du dir deiner Selbst bewusst?

Das Wort Selbstbewusstsein kann tatsächlich wörtlich genommen werden. Jemand der sich seiner Selbst bewusst ist, wird kaum Probleme mit seinem Selbstbewusstsein oder seinem Selbstwertgefühl haben.

 

Schwierigkeiten bereitet uns unser Selbstbewusstsein immer dann, wenn wir keinen Plan haben, wer wir wirklich sind, wer wir sein wollen, was wir wirklich wollen und vor allem wie wir unsere Ziele erreichen können.

 

Dabei ist der erste Schritt, sich darüber klar zu werden, was du wirklich willst. Was ist dein Lebensziel und was erwartest du von deinem Traumleben? Immerhin hast du nur das eine Leben. Sollte es dann nicht dein persönliches Traumleben sein?

 

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Wenn du dir deiner Selbst bewusst bist, hast du zwangsläufig eine Vidion von dir selbst und deinem Leben. Du weißt wer du bist, du weißt, was du kannst und was nicht, du hast dich selbst angenommen und liebst dich so, wie du bist.

 

Und vor allem traust du dich für deine Ziele über den Tellerrand zu blicken und dich aus deiner Komfortzone heraus zu entwickeln.

 

Lies weiter: Nimm die Herausforderung an und erreiche endlich dein Ziel – How to

 

Woher kommt ein geringes Selbstbewusstsein?

Die eigene Kindheit schafft mehr Klarheit. Dein Selbstbild, dein Selbstwertgefühl und damit auch dein Selbstbewusstsein werden in der frühen Kindheit am stärksten geprägt. Aus diesem Grund fällt es uns auch so schwer, im Nachhinein als Erwachsene unser Selbstbewusstsein mit einfachen Tricks zu stärken.

 

Das eigene Selbstbewusstsein stärken zu wollen ist ein Ziel wie jedes andere auch. Die Zielerreichung benötigt Arbeit, Beständigkeit und Motivation.

 

Lies weiter: Zielerreichung: Der #1 Grund warum so viele nicht ihre Ziele erreichen & Ziele erreichen sich nicht selbst – Wie Du der Null-Motivation-Stimmung den Kampf ansagst

 

Im Grunde müssen wir die kindlichen Strukturen neu ordnen und neu interpretieren, um die Ursache für das geringe Selbstbewusstsein anzugehen. Doch sicher hast auch du keine Lust auf jahrelange Psychotherapie, um endlich sicherer zu agieren oder deine Ziele erreichen zu können. Denn keine Zeit hat jeder, nicht wahr?

 

Es ist auch nicht immer notwendig, sich auf die Couch zu begeben. In vielen Fällen kann bereits ein Coaching helfen, Orientierung zu schaffen und die eigenen Ziele klarer zu sehen bzw. helfen, Ziele zu setzen und zu erreichen.

 

Vielen meiner Klienten hilft bereits ein Anstoß, um endlich Ziele setzen und ins Handeln zu kommen zu können.

 

Lies weiter: Wie Du Dein Selbstbewusstsein stärken kannst für mehr Erfolg im Leben

 

6 Faktoren, die dein Selbstbewusstsein bestimmen

  1. Erfolg im Leben & Erreichte Ziele

Erfolgserlebnisse in der Kindheit sind ein wichtiger Faktor, um ein positives Selbstbild aufzubauen. Du kennst es sicher selbst. Wenn etwas gelingt, macht es viel mehr Spaß und gibt dir ein wesentlich besseres Gefühl, als wenn du nicht dein Ziel erreichen kannst. Bereits hier geht es vor allem darum, wie das Ziele erreichen dein Selbstbewusstsein formt.

 

Lies weiter: Ziele erreichen: Mini Crash-Kurs zum Erfolg – So erreichst Du Deine wahren Ziele

 

Wenn du als Kind viel Erfolg hattest und deine Ziele erreichen konntest, hast du mit großer Wahrscheinlichkeit ein positives Selbstbild entwickelt. Du hast erlebt, dass du Ziele setzen und erreichen kannst. Je öfter sich so ein Erlebnis wiederholt, desto stärker wird dein Selbstbewusstsein.

 

  1. Misserfolg beim Erreichen von Zielen

Nun gibt es im Leben aber nicht nur Erfolge. Bereits als Kind müssen wir alle mit Misserfolgen umgehen lernen. Dabei ist es für das Selbstwertgefühl weniger relevant, möglichst keine oder nur sehr wenig Misserfolg zu haben, sondern ist vielmehr der erlernte Umgang mit Fehlern und Misserfolg von entscheidender Bedeutung.

 

Wenn du als Kind, einen positiven Umgang mit Misserfolg gelernt hast, konntest du dein Selbstbewusstsein trotz Misserfolgen mit Sicherheit aufrechterhalten und weiterentwickeln.

 

Sobald du Probleme nicht mehr als unüberwindbare Hürden für deine Ziele betrachtest, sondern als Herausforderung auf deinem Weg zur Zielerreichung siehst, wird sich dein Blickwinkel auf einen Schlag ändern.

 

Gleichzeitig nimmst du Probleme nicht mehr persönlich und interpretierst sie als Zeichen von Versagen. Alle erfolgreichen Menschen haben gelernt, Probleme als Herausforderungen zu betrachten und diese vor allem gerne anzunehmen.

 

Diese kleine Veränderung deines Mindsets hat große Auswirkungen auf dein Selbstbewusstsein. Durch eine minimale Änderung deiner Perspektive kannst du bereits dein Selbstbewusstsein stärken.

 

Lies weiter: Weil ich meine Ziele erreichen will: Positive Kommunikation mit Dir selbst

 

Beim Erlernen eines positiven Umgangs mit Misserfolg in der Kindheit sind allem voran die Eltern als Vorbilder ausschlaggebend. Eltern beeinflussen dabei nicht nur durch ihren eigenen Umgang mit Problemen und Misserfolg den späteren Erfolg ihrer Kinder, sondern auch durch Lob und Tadel.

 

  1. Mit Lob das kindliche Selbstbewusstsein stärken

Es sind nicht alle Eltern gleich. Manche sind der Meinung: Nicht geschimpft, ist schon Lob genug. Während andere Eltern ihren Nachwuchs für jede Kleinigkeit überschwänglich loben.

 

Welches der beiden Kinder wird wohl das stärkere Selbstbewusstsein als Erwachsener haben?

 

Als Pädagogin bin ich der Meinung keins der beiden. Warum? Weil es sich hierbei jeweils um Extreme handelt. Als Kind hast auch du Bestätigung von deinen Eltern gebraucht. Das sind wichtige externe Einflüsse, die in der Entwicklungspsychologie eine große Bedeutung haben.

 

Mit Lob ist es meines Erachtens wie mit Tadel (Konsequenz): Der richtige Zeitpunkt, das Maß und die Aufrichtigkeit sind Faktoren, die das Ganze authentisch und auch konstruktiv gestalten.

 

Dabei sind wir heutzutage glücklicherweise inzwischen von der körperlichen Strafe als Erziehungsmaßnahme weit entfernt. Ich bin davon überzeugt, dass Schläge in der Kindheit vielen geschadet und zur Ausbildung eines geringen Selbstwertgefühls beigetragen haben.

 

Heute setzen wir auf Konsequenz, um Orientierung zu geben und ein harmonisches Miteinander zu fördern. Gleichzeitig wird bleibt der Selbstwert unangegriffen. Es findet kein Machtmissbrauch statt. Eine positive Entwicklung, wie ich finde. Und eine, die mit Sicherheit zur Ausbildung eines gesunden Selbstbewusstseins mit beiträgt.

 

  1. Strafe bzw. Konsequenz in der Kindheit

Wie Lob ist auch Tadel bzw. Strafe ein externer Einfluss, der vor allem in der Kindheit das Selbstbewusstsein stark beeinflusst. Ohne Grenzen fehlt Kindern zwar die Orientierung, doch mit zu viel Tadel wird das Selbstbewusstsein ebenfalls leiden.

 

Tadel kannst du dir als von außen herbeigeführten Misserfolg vorstellen. Wenn Eltern übermäßig streng sind und sehr viel tadeln, dann wird das Kind ein unsicheres und vermutlich negatives Selbstbild entwickeln.

 

Zudem kommt es natürlich auch immer auf die Art der Strafe an. In früheren Zeiten wurde körperlich gestraft, was seine Spuren im kindlichen Selbstbewusstsein hinterlassen hat. Darum ist es überaus wichtig, wie genau Grenzen aufgezeigt werden, um das Selbstbewusstsein des Kindes nachhaltig positiv zu fördern.

 

  1. Die Erwartungshaltungen der Eltern an ihre Kinder

Was Eltern von ihren Kindern erwarten, trägt ebenfalls zu einem großen Teil dazu bei, was sie loben und wobei sie eher schimpfen bzw. wie sie allgemein mit Erfolg und Misserfolg des eigenen Kindes umgehen.

 

Im Hinblick auf die Entwicklung des Selbstbildes und des Selbstbewusstseins haben Eltern in dieser sensiblen Phase einen starken Einfluss auf die psychische Entwicklung. Diese Faktoren sind kaum voneinander zu trennen, da sie in der Entwicklungspsychologie zusammen wirken.

 

Haben Eltern sehr hohe eventuell sogar überzogene Erwartungen an ihre Kinder, kann dies das Gefühl in den Kindern hervorrufen, nie genug zu sein. Es manifestiert sich ein Gefühl von zu wenig und nicht gut genug zu sein. Folglich wird ein schwaches Selbstbewusstsein ausgebildet.

 

Dieses geringe Selbstwertgefühl kann im Erwachsenenalter stark belasten. Im Ziele-Coaching ist es daher auch immer ein wichtiges Anliegen, innere Blockaden und negative Glaubenssätze aufzudecken. Es ist die erlernte Hilflosigkeit, die uns beim Erreichen von Zielen im Weg steht. In vielen Fällen haben wir auch das Ziele setzen komplett verlernt.

 

  1. Emotionale Wärme

Emotionale Wärme in der Kindheit ist ein Schlüsselfaktor zu mehr Selbstbewusstsein. Sie verzeiht so einige Fehler.

 

Doch warum ist emotionale Wärme für ein starkes Selbstbewusstsein so wichtig?

 

Ein Kind, welches geliebt wird und dies auch so erfahren darf, wird weniger Probleme haben, ein positives Selbstbild aufzubauen, sich selbst anzunehmen und sich selbst lieben zu lernen. Diese Fähigkeiten wiederum sind für ein gesundes Selbstbewusstsein wichtig und beeinflussen daher maßgeblich die persönliche Zielerreichung und Erfolg im Erwachsenenalter.

 

Alle sechs Faktoren lassen erkennen, wie früh bereits die Weichen für eventuelle Lebensziele, deine Zufriedenheit und dein Selbstbewusstsein gelegt werden. Denn nur, wenn du dir deiner Selbst bewusst bist, wirst du dir Ziele setzen und deine gesetzten Ziele erreichen können.

 

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