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Selbstbewusstsein ist für jeden da

Vor allem über das Thema Selbstbewusstsein stärken machen sich viele von uns Gedanken, was bereits darauf hindeutet, dass wir in einer Zeit von zu wenig Selbstbewusstsein leben.

 

Aber woran liegt das?

 

Sicher ist es dir auch schon mal so ergangen. Du wolltest mehr Selbstbewusstsein haben, aber irgendwie haben alle Tipps und Tricks nicht so richtig helfen wollen. Mir persönlich ging es in der Pubertät so. Diese Phase erleben die meisten von uns ohnehin als eine sehr unsichere Zeit. Kein Wunder also, dass wir in dieser Zeit daran interessiert sind, unser Selbstwertgefühl zu stärken.

 

Meinst verwächst sich das Problem eines zu geringen Selbstbewusstseins mit der Zeit. Wenn dies nicht passiert, ist das ein Grund, die Ursache für diese Selbstzweifel mal etwas genauer zu beleuchten.

 

 

Woher kommt unser Selbstbewusstsein?

 

Was vielen gar nicht so bewusst ist, ist die Tatsache, dass unser Selbstbewusstsein keine bewusste Entscheidung darstellt. Ich kann also nicht einfach entscheiden, ab heute selbstbewusster zu sein. Wenn es so einfach wäre, würde es nicht so viele Ratgeber und Internetseiten zu Thema geben.

 

Das Geheimnis deines Selbstbewusstseins liegt zu einem großen Teil in deiner Kindheit. Dein Selbstbild, woraus sich dein Selbstwertgefühl ergibt und was als Kombi wiederum dein Selbstbewusstsein ausmacht, wird vor allem in deinen ersten Lebensjahren geprägt. Und eigentlich ist es auch ganz logisch.

Wenn du ein negatives Selbstbild hast, dann wirst du dich nicht als besonders toll und erfolgreich führen. Das führt dann zwangsläufig dazu, dass du ein geringes Selbstwertgefühl hast und dir vermutlich wenig zutraust. Du ahnst es sicher bereits: Ja jetzt sind wir an dem Punkt, wo das mangelnde Selbstbewusstsein ins Spiel kommt.

 

 

Selbstbewusstsein: Bist du dir deiner Selbst bewusst?

 

Das Wort Selbstbewusstsein kann man tatsächlich wörtlich nehmen. Jemand der sich seiner Selbst bewusst ist, wird kaum Probleme mit seinem Selbstbewusstsein oder seinem Selbstwertgefühl haben.

 

Du weißt wer du bist, du weißt, was du kannst und was nicht, du hast dich selbst angenommen und liebst dich so, wie du bist.

Das ist die Geheimformel zum Selbstbewusstsein.

 

Woher kommt ein geringes Selbstbewusstsein?

 

Wie bereits erwähnt, werden dein Selbstbild, dein Selbstwertgefühl und damit auch dein Selbstbewusstsein in der frühen Kindheit am stärksten geprägt. Aus diesem Grund fällt es uns auch so schwer, im Nachhinein als Erwachsener unser Selbstbewusstsein mit einfachen Tricks zu stärken.

 

Im Grunde müssen wir die kindlichen Strukturen neu ordnen und neu interpretieren, um das Übel bei der Wurzel zu packen. Da die wenigsten aber Lust auf jahrelange Psychotherapie haben, erkläre ich in meinem Beitrag Selbstbewusstsein stärken und erfolgreicher sein wie du auch ohne eine umfangreiche Psychotherapie dein Selbstbewusstsein stärken kannst.

 

 

6 Faktoren, die dein Selbstbewusstsein bestimmen

 

  1. Erfolge

Erfolgserlebnisse in der Kindheit sind ein wichtiger Faktor, um ein positives Selbstbild aufzubauen. Du kennst es sicher selbst. Wenn etwas gelingt, macht das viel mehr Spaß und gibt dir ein wesentlich besseres Gefühl, als wenn du dein Ziel nicht erreichst. Bereits hier geht es vor allem darum, wie das Ziele erreichen dein Selbstbewusstsein formt.

 

Wenn du als Kind also viele Erfolge feiern und deine Ziele oft erreichen konntest, dann hast du mit großer Wahrscheinlichkeit ein positives Selbstbild entwickelt. Du hast erlebt, dass du etwas kannst und dass du erfolgreich dein Ziel erreicht hast. Je öfter sich so ein Erlebnis wiederholt, desto fester wird dein Selbstbewusstsein.

 

Wie du auch heute erfolgreich deine Ziele erreichen kannst, erfährst du im Beitrag Erfolg beginnt im Kopf – Erreiche dein Ziel.

 

 

  1. Misserfolge

Nun gibt es im Leben aber nicht nur Erfolge. Bereits als Kind müssen wir alle mit Misserfolgen umgehen lernen. Hierbei ist es für das Selbstwertgefühl weniger relevant, möglichst keine oder nur sehr wenig Misserfolg zu haben, sondern vielmehr der erlernte Umgang mit Fehlern und Misserfolg.

 

Ein Kind, welches einen optimistischen Umgang mit Misserfolg gelernt hat, wird sein Selbstbewusstsein trotz Misserfolgen aufrechterhalten können.

 

Jetzt fragst du dich sicher, wie soll ein Kind den einen guten Umgang mit Misserfolg lernen? Es weiß doch noch gar nicht, wie das geht. Das ist vollkommen richtig. Deswegen sind die Eltern als Vorbilder und Helfer so wichtig. Wie Eltern über Lob und Tadel Einfluss auf die Ausbildung deines Selbstbewusstseins genommen haben, erfährst du in den nächsten beiden Punkten.

 

 

  1. Lob

Es sind nicht alle Eltern gleich. Manche sind der Meinung: Nicht geschimpft, ist schon Lob genug. Während andere Eltern ihren Nachwuchs für jede Kleinigkeit überschwänglich loben.

 

Welches der beiden Kinder wird wohl das stärkere Selbstbewusstsein als Erwachsener haben?

 

Als Pädagogin bin ich der Meinung keins der beiden. Warum? Weil es sich hierbei jeweils um Extreme handelt. Als Kind hast auch du Bestätigung von deinen Eltern gebraucht. Das sind wichtige externe Einflüsse, die in der Entwicklungspsychologie eine große Bedeutung einnehmen.

 

Mit Lob ist es meines Erachtens wie mit Tadel: Der richtige Zeitpunkt, das Maß und die Aufrichtigkeit sind Faktoren, die das Ganze authentisch und auch konstruktiv gestalten.

 

Wenn du als Kind nur sehr wenig Lob bekommen hast, oder im anderen Extrem übermäßig viel, so kann dies ein Grund dafür sein, dass du dir ein stärkeres Selbstbewusstsein wünscht.

 

 

  1. Tadel / Strafe

Wie Lob ist auch Tadel bzw. Strafe ein externer Einfluss, der vor allem in der Kindheit das Selbstbewusstsein stark mit beeinflusst. Ohne Grenzen fehlt Kindern zwar die Orientierung, doch mit zu viel Tadel wird das Selbstbewusstsein ebenfalls leiden.

 

Tadel kannst du dir als von außen herbeigeführten Misserfolg vorstellen. Wenn Eltern übermäßig streng sind und sehr viel tadeln, dann wird das Kind ein unsicheres und vermutlich negatives Selbstbild entwickeln.

 

 

  1. Erwartungshaltungen der Eltern

Was Eltern von ihren Kindern erwarten, trägt ebenfalls zu einem großen Teil dazu bei, was sie loben und wobei sie eher schimpfen bzw. wie sie allgemein mit Erfolg und Misserfolg des Kindes umgehen.

Im Hinblick auf die Entwicklung des Selbstbildes und des Selbstbewusstseins haben Eltern in dieser sensiblen Phase eine starke Wirkung auf die psychische Entwicklung. Diese Faktoren sind kaum voneinander zu trennen, da sie in der Entwicklungspsychologie zusammen wirken.

 

 

  1. Emotionale Wärme

Emotionale Wärme in der Kindheit ist ein Schlüsselfaktor zu mehr Selbstbewusstsein. Sie verzeiht so einige Fehler.

 

Doch warum ist emotionale Wärme für ein starkes Selbstbewusstsein so wichtig?

 

Ein Kind, welches geliebt wird und dies auch so erfahren darf, wird weniger Probleme haben, ein positives Selbstbild aufzubauen, sich selbst anzunehmen und sich selbst lieben zu lernen. Diese Fähigkeiten wiederum sind für ein gutes Selbstbewusstsein wichtig und beeinflussen daher maßgeblich die persönliche Zufriedenheit und Erfolg im Erwachsenenalter.

 

 

An diesen 6 Faktoren kannst du erkennen, wie früh bereits die Weichen für deinen Lebendsinn, deine Zufriedenheit und deine Selbstverwirklichung gelegt wurden. Denn nur, wenn du dir deiner Selbst bewusst bist, wirst du dich auch selbstverwirklichen können und zu deinem besten Selbst werden.

 

Weitere spannende Beiträge zum Thema Selbstverwirklichung findest du entweder in der Kategorie Entscheidung deines Lebens oder unter mir als Autor.

 

Du hattest keine perfekte Kindheit und willst dennoch endlich dein Selbstbewusstsein stärken? Kein Problem. Wir lassen dich nicht hängen. 😉

Zusammen schaffen wir das.

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