5 Beweise, wie mich die Shwangerschaft verändert hat
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Eine Schwangerschaft verändert

Die Schwangerschaft hat mich definitiv verändert. Nicht nur mental und emotional, sondern auch rein äußerlich. Nein, nicht so, wie du jetzt vielleicht denkst. Klar wächst der Bauch und man nimmt zu, aber das meine ich gar nicht. Es gibt tatsächlich noch andere Dinge, die sich bei mir äußerlich verändert haben und die sind alles andere als normal für mich.

 

Mir sind 5 Dinge an mir aufgefallen, die erst mit der Schwangerschaft kamen. Zu Beginn war davon noch nichts groß zu merken, aber je mehr die Schwangerschaft voran schritt und je mehr ich schwanger war, desto offensichtlicher wurde es, dass das Schwangersein definitiv seine Spuren bereits hinterlassen hatte.

 

5 Beweise, dass die Schwangerschaft mich verändert hat

 

  1. Der Schlabberlook ist en vouge

Wenn ich Madonna oder Angelina Jolie wäre, könnte ich glatt die Haremshose zum neuen Trendlook machen. Da ich aber weder reich, noch berühmt bin, bleibt diese bequeme und in meinen Augen absolute Geheimwaffe in der Schwangerschaft vorerst mein Markenzeichen.

 

Harems-was? Die Haremshose ist wie eine Art Jogginghose, aber wesentlich stylischer, wenn du sie z. B. mit einem Shirt, einer kurzen Jeansjacke und Flip Flops kombinierst. Für mich ein sehr cooles Sommeroutfit in der Schwangerschaft. So wird der Schlabberlook richtig angesagt und du musst dir keine Gedanken über zu enge Hosen machen, die kneifen.

 

Bevor ich schwanger war, hätte ich mich öffentlich sicher nicht mal tot in einer Jogginghose finden lassen. Aber seit mir bauchbedingt nicht mehr so viel zur Auswahl steht, habe ich meine Prioritäten hinsichtlich meiner Hosenwahl etwas gelockert.

 

Mein Fazit: Schwangerschaft, bequeme Hosen und dennoch ein passables Outfit haben, schließen sich nicht aus. Die Haremshose ist daher für mich ein totales Must Have für jede Schwangere.

 

PS: Leggings sind, seit mein Bauch ein gewisses Ausmaß angenommen hat, bei mir auch total beliebt. 😉

 

  1. Alles andere als perfekte Haare

Auf meine Frisur hatte ich eigentlich immer recht großen Wert gelegt. Ich finde, eine gute Frisur kann so ziemlich alles retten. Wenn hingegen die Haare einen bad hair day haben, ist alles irgendwie Mist. Jedenfalls geht es mir so. Zum Glück gibt es stylische Hüte und Mützen, mit denen man über einen bad hair day hinwegtäuschen kann.

 

In den letzten Monaten hatte ich diese Tage öfter, als mir lieb war und was mich daran am meisten faszinierte, ist die Tatsache, dass es mir fast nichts ausgemacht hat. An manchen Tagen fand ich es zwar schon ätzend, dass meine Haare nicht so wollten wie ich, aber im Großen und Ganzen bin ich damit erschreckend gut zurecht gekommen. Ich mache mir einfach viel weniger Gedanken darüber.

 

Man selbst ist ohnehin meist sein größter Kritiker. Von daher kann ich im Grunde relaxed bleiben und muss mich über eine nicht gelingen wollende Frisur nicht ärgern. Ich versuche dann einfach eine andere und das klappt im Normalfall recht gut.

 

Früher nicht enden wollendes Drama – Heute nahezu vollkommene Entspannung 😉

 

  1. Make-Up wird deutlich überbewertet

Das liebe Make-Up, im Grunde das gleiche Thema, wie die Haare. Die meisten Frauen fühlen sich mit etwas Make-Up einfach wohler in der Öffentlichkeit. Kleine Makel verschwinden wie durch Zauberhand und man erscheint einfach frischer und strahlender.

 

Schwangeren Frauen wird ja immer nachgesagt, sie hätten ohnehin diesen Glow. Nun, meinen suche ich noch immer vergeblich. Vielleicht können diesen Glow auch nur andere sehen und mir bleibt er verborgen. Keine Ahnung, ich für meinen Teil fühle mich jedenfalls nicht wahnsinnig strahlend. Jedenfalls nicht, ohne dass ich nachhelfe.

 

Mit Make-Up habe ich zwar nie übertrieben und ich habe auch nicht einen ganzen Kleiderschrank voller Tiegel, Tuben und Töpfen, aber eine gewisse solide Grundausstattung kann man auch bei mir im Bad finden. Und auch, wenn ich den Müll durchaus, ohne vorher Make-Up aufzulegen, rausbringe, so helfe ich der natürlichen Schönheit bei anderen Gelegenheiten gern etwas auf die Sprünge.

 

Du errätst es sicher schon: Ja richtig, seit ich schwanger bin sehe ich das zunehmend entspannter und lockerer. Da ich das Glück habe, nur recht wenig unter Hautproblemen aktuell zu leiden, sehe ich oft keine weitere Notwendigkeit, mich aufwändig mit Make-Up zu versorgen.

 

Ich will ja nur kurz noch was einkaufen, oder mal eben schnell zum Tanken, oder oder oder …

Manchmal fühlt es sich wie eine Befreiung an. Es ist schnell, einfach, unkompliziert und wenn die Haare gut sitzen überhaupt kein Problem. 😉

 

  1. Eitelkeit ist doch eh eine Todsünde

Vielleicht liegt es an dem dicken Bauch, aber das Thema Eitelkeit nimmt für mich deutlich an Bedeutung ab.

 

Wie bereits die beiden vorangegangenen Punkte deutlich machen, kreisen meine Gedanken heute mehr um wichtigere Dinge, als um mein Aussehen. Das soll nicht heißen, dass ich mich jetzt gehen lasse und einen auf Mama Flodder mache. Ich bin einfach entspannter bei vielen oberflächlichen Themen und sehe das alles nicht mehr so streng.

 

Vielleicht bin ich auch selbstbewusster geworden und kann daher besser mit meiner Eitelkeit umgehen.

Ich frage mich gelegentlich: Was bringt es mir, mich darüber aufzuregen, dass die Haare nicht so geworden sind, wie ich es wollte, oder dass mein Outfit doch nicht so stimmig ist, wie ich dachte?

 

Richtig: Gar nichts! Vermutlich bemerkt es außer mir nicht mal jemand.

 

Das ist – glaube ich – der gleiche Effekt, wie wenn man vom Frisör kommt und regelrecht auf Wolke 7 schwebt, weil die Haare wieder sooooo schöööön geworden sind und der Liebste es fast nicht einmal bemerkt hätte. Kennst du sie auch, diese Aussagen wie: „Das sieht doch genauso aus wie vorher, nur dass der Ansatz nicht mehr da ist.“

 

Bahm! Nicht böse gemeint, aber dennoch brutal ehrlich. In solchen Momenten schlägt dir die Wahrheit mal so richtig ins Gesicht.

 

Und was im Positiven funktioniert, klappt natürlich auch im Negativen. Du weinst sich bei deinem Liebsten aus und berichtest über deine schrecklichen Haaren, die sich heute offensichtlich gegen dich verschworen haben. Er sieht dich und deine Haare prüfend an, bevor er voller Überzeugung feststellt: „Deine Haare sehen nicht schrecklich aus. Die sind wie immer.“

 

Buja… Da weiß ich grade echt nicht, was schlimmer ist. Wenn eine super Leistung vom Frisör nicht bemerkt wird, oder wenn die eigene Frisur offenbar immer wie ein Vogelnest aussieht und man es selbst nur nicht mitbekommt.

 

Wo ich zu früheren Zeiten bei so einer Aussage einer Wutattacke sehr nahe war, kümmert mich sowas heute eigentlich gar nicht mehr weiter. Ich finde meine neue Gelassenheit super!

 

  1. Dickere Oberschenkel

Ok, zugegeben, zu 100 Prozent komme ich um die Eitelkeit nicht herum. Mit dem dicken Bauch kann ich prima leben, da weiß ich woher er kommt. Aber dicke Schenkel gehören echt nicht zu meinen Favoriten. Jede Frau hat ja ihre Körperstellen, wo sie besonders empfindlich reagiert, wenn diese nicht so in Form sind, wie man es sich wünschen würde. Bei mir sind das meine Oberschenkel.

 

Ich kann es dennoch ganz gut verschmerzen, dass meine Oberschenkel beim Laufen sich neuerdings aneinander kuscheln. Es wäre nicht normal, wenn ich nicht auch hier und da ein paar Fettreserven ansetzen würde. Angeblich schmelzen die beim Stillen ja nur so dahin. Nun, auch wenn ich das bis jetzt noch nicht ganz glauben kann, lass ich mich gerne überraschen, wenn es dann soweit ist.

 

Eine Schwangerschaft verändert einen. Ich hatte es vorher nicht glauben wollen, wie ich auch in meinem Beitrag Schwangerschaft, Persönlichkeitsentwicklung & die Geburt zweier neuer Menschen beschrieben habe. Doch auch, wenn die körperlichen Veränderungen oftmals im Fokus stehen und das sind, was man ohnehin erwartet, so können die psychischen und emotionalen Veränderungen durchaus überraschend sein. Ich finde neben den ganzen Informationen über die Entwicklung vom Baby und die potentiellen Komplikationen, wird zu wenig über die anderen Veränderungen, die frau durchlebt, gesprochen.

 

Auch wenn diese in ihren Auswirkungen zunächst banal erscheinen, so liegen ihnen in meinen Augen grundlegende und wichtige psychische Mechanismen und eine große Portion Persönlichkeitsentwicklung zugrunde. Für mich stellen diese Veränderungen ebenso wichtige Punkte während einer Schwangerschaft dar und gehören nicht unter den Teppich gekehrt.

 

Welche Veränderungen hast du in deiner Schwangerschaft festgestellt? Teile sie im Kommentarbereich mit.

 

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2 Kommentare

  1. Ich habe zwar noch kein Kind und kann daher keine Erfahrungswerte teilen, aber ich finde die Art und Weise wie du von einen Top 5 geschrieben hast amüsant 🙂
    Es gibt, denke ich, vieles vor dem eine Schwangere beim ersten Kind großen Respekt und vielleicht auch Angst hat aber es ist auch schön zu hören, das “kleine” andere Veränderungen auch etwas gutes bewirken können: nämlich einfach mal etwas chilliger im Leben mit Dingen umzugehen.
    LG Eileen

    • Hi Eileen,

      ja danke dir. Ich finde es selber auch amüsant, was ich für merkwürdige Veränderungen an mir feststellen kann. Ängste und Sorgen hat man als Schwangere meist, und ich finde darüber wird auch extrem viel geredet. Da muss man schon aufpassen, dass man sich nicht verängstigen lässt.
      Umso mehr ist es mir ein Anliegen, auch mal andere Seiten zu zeigen, die oft einfach zu kurz kommen und über die nicht weiter gesprochen wird.
      Wenn es bei dir mal soweit sein wird, wirst du sicher auch “witzige” Veränderungen an dir bemerken. 🙂
      LG Janine

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