2 Arten von Motivation - Welche macht dich erfolgreich?
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Motivation ist nicht gleich Motivation

Weißt du, was dich beim Erreichen deiner Ziele wirklich motiviert und voranbringt? Es gibt mehrere Arten der Motivation. Welche dir dabei hilft, deine Ziele erreichen zu können, spielt eine wesentliche Rolle.

 

Kennst du die beiden Arten der Motivation und kannst sie für dein Ziele setzen nutzen? Den meisten meiner Klienten im Coaching sind die Unterschiede in beiden Formen der Motivation neu. Auch ich hatte mir sehr viele Jahre nicht bewusst gemacht, was mich wirklich motiviert.

 

Dabei ist es sehr wichtig, zu wissen, was dich motiviert, wenn du deine Ziele erreichen willst. Zwar können beiden Arten der Motivation gleich stark sein, aber die eine ist wesentlich effizienter als die andere.

 

Wenn du erstmal den Unterschied zwischen den beiden Arten der Motivation kennst und die unterschiedlichen Wirkungsweisen auf das Erreichen deiner Ziele und somit auch auf deinen Erfolg verstanden hast, ist es dir möglich, diese ganz bewusst für dich zu nutzen.

 

Doch zunächst stellt sich die Frage: Was hat es mit der Motivation überhaupt auf sich? Manchmal fühlen wir uns motiviert und an anderen Tagen wiederum überhaupt nicht. Dabei merken wir selbst ganz genau, ob uns eine Aufgabe anspricht oder nicht.

 

Lies weiter: Ziele erreichen mit der richtigen Fokussierung auf das Wesentliche

 

Ziele bewusst erreichen anstatt das Unterbewusstsein motivieren lassen

Was wir eher weniger ins Auge fassen, ist die Tatsache, dass wir uns dabei bereits auf der Metaebene befinden. Es handelt sich schon unmittelbar um die spürbaren Auswirkungen der Art und Weise, wie wir motiviert sind.

 

Und was genau uns motiviert, ist uns selten wirklich bewusst. Vielmehr hat unser Unterbewusstsein die Kontrolle darüber, was wir wollen und ob uns To-Do´s und Ziele motivieren.

 

Bei Themen, wie Motivation, Selbstvertrauen oder Erfolg ist die Macht des Unterbewusstseins kaum wegzudenken und hat einen oft unterschätzten Einfluss auf unser Denken und Handeln.

 

Doch stell dir einmal vor, du wüsstest, wie du dich bewusst motivieren kannst. Und stell dir weiter vor, du wüsstest genau, was dich wirklich motiviert und was dich im Gegenzug nur ausbremst. Du könntest deine Ziele auf einen Schlag viel leichter erreichen, da du bewusst handeln kannst. Auf diese Weise würdest du deinen Fokus, deine Energie und dein Handeln aktiv lenken.

 

Lies weiter: Die Macht der Entscheidung – Wie eine einzelne Entscheidung Dein ganzes Leben verändert

 

Die Art, wie wir motiviert sind und vor allem was uns motiviert, hat oftmals weniger mit unseren bewussten Entscheidungen zu tun, als wir gern glauben. Vielmehr sitzt unser Unterbewusstsein an den Steuerreglern und lenkt uns unmerklich in die eine oder andere Richtung.

 

Hierbei geht es allem voran um deine Werte. Werte schaffen echte Bedürfnisse. Bist du dir deiner Bedürfnisse bewusst? Viele Frauen, mit denen ich im Coaching arbeite, kennen ihre Werte und Bedürfnisse nicht. Das macht es ihnen schwer, ihre wahren Ziele zu finden und zu erreichen.

 

Lies weiter: Zielerreichung: Der #1 Grund, warum so viele nicht ihre Ziele erreichen

 

Echte Bedürfnisse schaffen eine echte Motivation für ein wahres Ziel. Es lohnt sich also für dich, deine Werte zu kennen, um dich und deine Ziele besser zu verstehen. Werte sind sehr starke Motivatoren. Wenn du deine Werte in Einklang mit deinen Zielen bringst, wird es dir leichter fallen, motiviert deine Ziele zu erreichen.

 

Motivation für ein Ziel: Du kannst dich entscheiden

Du bist kein Opfer deiner Werte oder deines Unterbewusstseins. Jeden Tag kannst du dich in jeder Sekunde deines Lebens entscheiden, ob und welche Ziele du setzen willst.

 

Lies weiter: Weil ich meine Ziele erreichen will: Positive Kommunikation mit Dir selbst

 

Wir können somit stets selbst entscheiden, was uns motiviert. Willst du dich auf deine Ängste und negative Glaubenssätze fokussieren oder willst du positiv motiviert sei?

 

Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, welche Vergangenheit, Erfahrung oder anderen Voraussetzungen du mitbringst. Du hast die Wahl, was dich motivieren soll.

 

Eine sehr prägende Erfahrung stellt dabei Armut bzw. das Erleben von Defiziten in der Kindheit dar. Diese Erlebnisse als Kind erschaffen starke Glaubenssätze und Werte, welche uns im Heute oftmals effektiv beeinflussen, ohne dass wir das merken.

 

Insgeheim fragen wir uns oft:

Warum habe ich nie Geld?

Wieso geht es allen anderen immer viel besser als mir?

Warum habe immer ich so viel Pech?

 

Diese Fragen stellen nur eine winzige Auswahl an verborgenen negativen Glaubenssätzen und Selbstsabotage darf, welche mir nahezu täglich in der Coaching-Arbeit begegnen.

 

Lies weiter: Selbstsabotage #6: Ziele setzen? Brauche ich nicht

 

Nicht umsonst ist schnell Geld verdienen bei Google mit an meisten gesucht. Dabei offenbart der Wunsch danach, schnell Geld verdienen zu können bereits unheimlich viel über die innere Glaubenswelt.

 

Es handelt sich um Personen, die offenbar Geldsorgen haben. In ihrem großen Wunsch mehr schnell an Geld zu kommen, übersehen sie, dass sie selbst die Verantwortung für ihre Situation tragen.

 

Es geht nicht darum, schnell Geld zu verdienen. Das ändert maximal kurzfristig die eigentlichen zugrunde liegenden Probleme: Die eigenen Entscheidungen, aufgrund der eigenen Wertvorstellungen und Bedürfnisse.

 

Lies weiter: 3 bedeutende Entscheidungen machen den Unterschied beim Ziele erreichen

 

Wer immer wenig hatte und stets in einem Defizitgefühl lebte, wird dieses Geld auch dann nur schwer ablegen können, wenn sich die objektiven Umstände komplett geändert haben. Darum ist eine Wegmotivation von dem, was man nicht möchte und als schmerzhaft empfindet, nicht nachhaltig.

 

Zum einen wird der Fokus immer auf dem Defizit bleiben und zum anderen verschwindet die intrinsische Motivation mit dem Erreichen des Ziels. Sobald das, wovon man wegmotiviert ist, überwunden ist, besteht keine weitere Motivation Ziele zu erreichen.

 

Hinmotivation und Wegmotivation

Die Wegmotivation ist meines Erachtens die schlechtere. Sie bringt zudem einen weiteren Nachteil gegenüber der Hinmotivation mit sich. Du die negative Fokussierung fühlst du dich nicht gut beim Ziele erreichen. Vielleicht hast du sogar das Gefühl unter großem Druck zu stehen und dieses eine Ziel unbedingt erreichen zu müssen.

 

Ein solcher Fokus auf Defizite und das, wovon du dich entfernen möchtest, verursacht Stress. Ohne Spaß an deinem Ziel ist der Weg zur Zielerreichung beschwerlich und die Chancen stehen gut, dass du vorzeitig aufgibst. Schließlich willst du etwas Negatives vermeiden und in dem Moment, wo das Erreichen von Zielen negative Gefühle verursacht, verschwindet die Motivation für das Ziel. Ein anderes vermeintlich leichter zu erreichendes Ziel wird gesucht (z.B. schnell Geld verdienen).

 

Lies weiter: Ziele erreichen sich nicht selbst – Wie Du der Null-Motivation-Stimmung den Kampf ansagst

 

Das Geheimnis einer jeden erfolgreichen Zielerreichung ist die positive Motivation hin auf ein Ziel. Nicht das negative Weg von einem schmerzhaften Zustand oder Gefühl.

 

Statt dich also auf das, was dir Probleme bereitet zu konzentrieren, solltest du dich auf dein positives Ziel fokussieren. Wie soll dein Leben aussehen, damit es genau so ist, wie du es dir wünschst?

 

Genau hier liegt oftmals das größte Problem, wie ich auch immer wieder im Ziele-Coaching feststelle. Was wir nicht wollen und was uns negative Gefühle bereitet wissen wir zumeist sehr genau. Jedoch wissen nur die wenigsten von uns, was sie als positive Alternative wollen. Viele von uns kennen ihre wahren Ziele nicht.

 

Darum fällt es den meisten auch so schwer, bewusst mit der positiven Hinmotivation zu arbeiten und sich selbst auf ein Ziel zu motivieren.

 

Lies weiter: Ziele setzen: So findest Du endlich Deine wahren Ziele

 

Ziele finden: Wie mache ich das?

Sicher hast auch du schon mal ganz bewusst Ziele setzen wollen. Ist es dir gelungen? Wenn nicht, dann versuch es doch einmal so.

 

Anstatt dir krampfhaft den Kopf darüber zu zerbrechen, was denn ein tolles Ziel für dich wäre, finde lieber heraus, was du wirklich willst. Sobald du erkennst, was deine wahren Bedürfnisse sind, wirst du deine Ziele erkennen.

 

Stell dir dazu zum Beispiel folgende Fragen:

Was stört mich in meinem Leben aktuell?

Wie kann ich das ändern und was ist dazu notwendig?

 

Wenn du dir selbst diese Fragen beantworten kannst, bist du bereits einen großen Schritt weiter.

 

Achte beim Ziele setzen stets darauf, dass dein Ziel mit deinen Werten übereinstimmt und ein echtes Bedürfnis bedient. Auf diese Weise wird dir die Motivation für dein Ziel leicht fallen. Denn falls dein Ziel kein wahres Ziel ist, wirst du es früher oder später aufgeben.

 

Lies weiter: Ziele erreichen: Mini-Crash-Kurs zum Erfolg – So erreichst Du Deine wahren Ziele

 

Deine Wahrnehmung und das Gesetz der Anziehung

Ich habe es schon öfter in meinen Beiträgen erwähnt, unsere Wahrnehmung bestimmt unsere Realität und damit unser Leben. Es ist eine so einfache und dennoch universelle Erkenntnis, dass ich überall die Verbindungen dazu ziehen kann.

 

Wenn du dich in der Hinmotivation auf eines deiner wahren Ziele fokussierst, wirst du automatisch alle Gelegenheiten, die sich zur Erreichung dieses Ziels als nützlich erweisen, wahrnehmen. Dein Unterbewusstsein ist auf dieses Ziel voll und ganz ausgerichtet. Gleichzeitig beschäftigen sich deine Gedanken mit einem positiven Bild von etwas, was du dir für die Zukunft wünschst.

 

Da dein Denken maßgeblich deine Realität beeinflusst und das Gehirn nicht zwischen echter Erfahrung und der reinen Imagination von etwas unterscheidet, kannst du mit der Konzentration auf ein positives Ziel mindestens einen Teil deines Lebens positiv ausrichten.

 

Konzentrierst du jedoch dein Denken in einer Wegmotivation auf ein erlebtes oder gefühltes Defizit, so wird der gleiche Mechanismus aktiviert. Doch diesmal mit einer negativen Fokussierung. Wenn deine Gedanken um etwas Negatives kreisen, verbleibst du mental und emotional im Defizit und wirst dich daraus nur schwer lösen können.

 

Deswegen solltest du beim Setzen von Zielen immer darauf achten, auf ein Ziel hinmotiviert zu sein.

 

 

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2 Kommentare

  1. Hallo Janine,
    wieder ein schöner Beitrag der auch direkt zum Nachdenken anregt. Ich war mir bisher nämlich nicht über diese zwei Arten der Motivation bewusst. Und da ich z.B. das simple Ziel habe wieder mehr ins Fitnessstudio zu gehen werde ich das gleich versuchen am Wochenende umzusetzen 🙂
    Eine richtige Hinmotivation muss ich mir noch überlegen, aber dank deiner Tipps finde ich hier sicherlich etwas.
    LG Eileen

    • Hi Eileen,

      vielen lieben Dank, es ist natürlich immer schön zu hören, dass meine Inhalte für andere interessant sind und nicht schon seit 1000 Jahren bekannt.
      Fitnessstudio? Respekt! Ich bin da ein totaler Muffel. 😀 Ich habe meine DVD für zuhause und das funktioniert für mich auch bereits seit bald 4 Jahren echt gut. Aktuell pausiere ich und mache Schwangerschaftsgymnastik. 🙂
      Ich drück dir die Daumen, dass du deine Motivation findest und beibehalten kannst.
      Für mich war damals der ausschalggebende Punkt, dass ich mir dauernd Nerven im Rücken eingeklemmt habe und das echt nicht mehr lustig war. Seit ich einmal die Woche meine DVD turne, ist das Thema Vergangenheit. Vielleicht hast du ja ähnliche Anstöße.

      LG Janine

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